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Panasonic Lumix DMC-GM5 und GM1 im Vergleich (Teil 1)

Teil 1 von 2: Spiegellose Systemkameras der Panasonic Lumix GM-Serie im Vergleich


v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GM1.

Dass sich kompakte Kameras konstruieren lassen, die trotzdem einen großen Bildsensor besitzen und damit auch bei wenig Licht Bilder mit einer guten Qualität ermöglichen, zeigen die spiegellosen Systemkameras bereits seit mehreren Jahren. Da die meisten Systemkameras – auch aus Gründen eines besseren Handlings – längere Zeit nicht extrem kompakt gebaut wurden, konnten sie bei der Größe mit Kompaktkameras aber nicht mithalten. Das Fehlen eines wirklich kompakten Modells mit einem Sensor im MFT-Format war sich auch Panasonic bewusst, weshalb die GM-Serie ins Leben gerufen wurde.

Deren erstes Modell war die im Herbst 2013 vorgestellte Panasonic Lumix DMC-GM1, im Herbst 2014 folgte mit der Panasonic Lumix DMC-GM5 das zweite Modell. Wir wollen diese beiden Kameras unter die Lupe nehmen und herausfinden, welche Vor- und Nachteile das jeweilige Modell besitzt.

Zu unseren Einzeltestberichten gelangen Sie über folgende Links:
Testbericht der Panasonic Lumix DMC-GM5
Testbericht der Panasonic Lumix DMC-GM1

Unterschiede der Kandidaten als Entscheidungshilfe beim Kauf:

Abmessungen/Verarbeitung/Bedienung:
Kompakt, kompakter, GM-Serie: So lassen sich die Abmessungen unserer beiden Kameramodelle schnell auf den Punkt bringen. Beide Vergleichskandidaten gehören zu den kompaktesten Systemkameras, bei den Modellen mit Micro-Four-Thirds-Sensor stellen sie die kleinsten Modelle überhaupt dar. Zudem sind sie unglaublich leicht. Die Panasonic Lumix DMC-GM5 wiegt gerade einmal 211g, die GM1 ist mit 204g sogar noch einen Tick leichter. Die Abmessungen unterscheiden sich mit 9,9 x 6,0 x 3,6cm (GM5) zu 9,9 x 5,5 x 3,0cm (GM1) nur bei der Höhe und der Tiefe. Dies resultiert aus dem zusätzlichen Sucher der GM5.

Beide Kameras sind sehr kompakt, die GM5 ist durch den Sucher jedoch etwas höher und tiefer:

v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GM1.

Die Verarbeitung ist durch die Zugehörigkeit der GM-Serie zum Premium-Segment durchweg überzeugend. Beide Kameragehäuse bestehen aus Magnesium, sie sorgen deshalb für einen sehr super Eindruck. Das leichte Gewicht geht also bei Weitem nicht auf Kosten der Verarbeitung, die Kameras schließen hier sogar zur Oberklasse auf. Für einen leichten Retrolook sorgen bei beiden Kameras die Gummierungen auf der Vorderseite.

Diese sind als Lederimitate gestaltet und fallen ebenfalls hochwertig aus. Sie sind allerdings auch relativ glatt und wegen der kleinen Gehäusefläche sowie des fehlenden Handgriffs liegen unsere Vergleichskandidaten nicht optimal in der Hand. Ein wenig besser gefällt uns letztendlich noch das Handling der Panasonic Lumix DMC-GM5, denn diese verfügt zumindest über eine deutlich geformte Daumenablage auf der Rückseite. Bei der Panasonic Lumix DMC-GM1 muss darauf verzichtet werden.

Die Tasten und Einstellräder auf der Rückseite der GM5:

Panasonic Lumix DMC-GM5.

Die Tasten und Einstellräder auf der Rückseite der GM1:

Panasonic Lumix DMC-GM1.

Auf die Bedienung haben die kleinen Abmessungen natürlich ebenfalls einen Einfluss: Die Tasten fallen vor allem bei der Panasonic Lumix DMC-GM5 besonders klein aus, bei der GM1 sind sie im Schnitt ein wenig größer. Daher ist es empfehlenswert beide Kameras vor dem Kauf unbedingt zu testen. Für einige könnten die Tasten bereits zu klein ausfallen.

Der nur wenig vorhandene Platz schränkt auch die Anzahl der Bedienelemente ein. Es gibt zwar durchaus Tasten und Einstellräder für die wichtigsten Optionen, sehr viele sind es allerdings nicht. Panasonic hat hier allerdings eine gute Lösung gefunden und ergänzt die Bedienelemente durch Touch-Tasten auf dem Display. Wer diese verwendet, kommt insgesamt doch gut zurecht. Vergleicht man die Bedienelemente bei der Panasonic Lumix DMC-GM5 und der Panasonic Lumix DMC-GM1 fällt auf, dass die GM5 ein extra Wählrad und ein Steuerkreuz besitzt, bei der Panasonic Lumix DMC-GM1 diese beiden allerdings kombiniert wurden. Welche Lösung man hier bevorzugt, ist Geschmackssache. Gleich sind bei beiden Digitalkameras das Programmwählrad auf der Oberseite und der Ein-/Ausschalter sowie der Fotoauslöser. Das Fokuswählrad ist bei der GM1 mit einer Fn-Taste kombiniert, bei der GM5 liegen zwei Fn-Tasten auf der Rückseite. Weitere fünf werden jeweils über das Touchdisplay erreicht. Ebenso vorhanden sind Tasten für die Videoaufnahme, das Quickmenü und die Displaykonfiguration auf der Rückseite.

Unsere Wertung bei den Abmessungen, der Verarbeitung und der Bedienung: Unentschieden.

Die 17,3 x 13,0mm großen CMOS-Sensoren mit 15,9 Megapixel:

v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GM1.

Bildqualität:
Als Bildwandler kommen – wie bei allen spiegellosen Systemkameras von Panasonic – Micro-Four-Thirds-Sensoren mit Abmessungen von 17,3 x 13,0mm zum Einsatz. Jeweils 15,9 Megapixel (4.608 x 3.456 Pixel) lösen die CMOS-Chips auf, laut Panasonic handelt es sich um die gleichen Bildsensoren. Beim ISO-Bereich gibt es trotzdem einen kleinen Unterschied: Die Panasonic Lumix DMC-GM5 erlaubt ISO 100 bis ISO 25.600, die Panasonic Lumix DMC-GM1 ISO 125 bis ISO 25.600. In der Praxis ergibt sich dadurch effektiv aber nur ein minimaler Vorteil für die GM5.

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zu unserem Bildqualitätsvergleich:

Die Bildqualität ist bei beiden Systemkameras identisch. Bis ISO 800 ist ein Bildrauschen kaum zu erkennen, erst ab ISO 3.200 tritt ein deutlicherer Detailverlust ein und mehr als ISO 6.400 sollten nicht eingestellt werden.

Unsere Wertung bei der Bildqualität: Unentschieden.

Das Kitobjektiv:
Als Kitobjektiv wurde zusammen mit der GM1 im Herbst 2013 das Lumix G Vario 12-32mm F3,5-5,6 OIS eingeführt, auch die GM5 ist damit serienmäßig ausgestattet. Dieses ist besonders kompakt gebaut und dank seiner Parkposition beim Transport weniger als 2,5cm „dick“. Somit passt es beispielsweise auch in eine Hosentasche. Mit 24 bis 64mm KB-Brennweite ist man gut aufgestellt, wenngleich der Telebereich natürlich nur klein ausfällt. Die Blendenöffnung liegt bei F3,5 bis F5,6, am Zoomobjektiv gibt es leider nur einen Einstellring für die Brennweite. Die Abbildungsleistung ist für ein Kitobjektiv gut bis sehr gut, der Autofokus arbeitet extrem schnell und gleichzeitig sehr leise. Mit dem OIS-Bildstabilisator lassen sich Verwacklungen wirkungsvoll minimieren.

Als Kitobjektiv kommt bei beiden Kameras das Lumix G Vario 12-32mm F3,5-5,6 OIS zum Einsatz:

v.l.n.r.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GM1.

Unsere Wertung beim Kitobjektiv: Durch das identische Kitobjektiv vergeben wir hier natürlich ein Unentschieden.

Objektivangebot:
Bei den Objektiven können die Panasonic Lumix DMC-GM5 und die Panasonic Lumix DMC-GM1 dank des jeweils vorhandenen Micro-Four-Thirds-Bajonetts auf eine große Auswahl zurückgreifen. Neben Standardzooms lassen sich auch lichtstarke Festbrennweiten, Telezooms ober Weitwinkelobjektive erwerben.

Wer die Objektive von Panasonic oder Olympus nicht verwenden möchte, kann zudem auf zahlreiche Dritthersteller (Sigma, Tamron, Voigtländer, …) zurückgreifen oder dank eines sehr kleinen Auflagemaßes auch sehr viele andere Objektive adaptieren.

Unsere Wertung beim Objektivangebot: Unentschieden.

Bei der Geschwindigkeit liegt die GM5 nur durch die schnellere Serienbildaufnahme vorne:

v.h.n.v.: Panasonic Lumix DMC-GM5, Panasonic Lumix DMC-GM1.

Bei der Geschwindigkeit liegt die GM5 mit maximal 6,1 Bildern pro Sekunde im JPEG-Format und 5,0 Bildern pro Sekunde bei RAW vor der GM1. Diese erreicht 5,0 Bilder pro Sekunde bei JPEG und 4,3 Bilder pro Sekunde bei RAW. Die Länge der Bildserie ist allerdings quasi identisch. Bei JPEG-Aufnahmen gibt es (bei einer schnellen Speicherkarte) keine Grenze bei der Bildserie, im RAW-Format sind rund sieben bis acht Bilder in Folge möglich. Beim Fokussieren liegt die GM1 mit 0,09 Sekunden einen Hauch vor der GM5, dies gilt auch für die Auslöseverzögerung. Eingeschaltet ist die GM5 dann etwas schneller. Diese benötigt bis zur Displayanzeige 1,07 Sekunden, die GM1 kommt auf 1,26 Sekunden.

Unser Sieger bei der Geschwindigkeit: Die Panasonic Lumix DMC-GM5 durch die etwas höhere Bildrate.

Im zweiten Teil unseres Vergleichstests der Panasonic Lumix DMC-GM5 und Panasonic Lumix DMC-GM1 gehen wir auf die Möglichkeiten bei der Bildkontrolle ein, vergleichen wir die Videofunktionen, die Erweiterbarkeit und die Funktionen sowie Features.

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