Panasonic Lumix DMC-LX100 – Kompaktkamera mit MFT-Sensor

Lichtstarkes 3,1x-Zoom (24-75mm KB; F1,7-2,8), 12,7 Megapixel, 11 Bilder/Sek., 4K-Videoaufnahme

Der Trend bei kompakten Kameras größere Sensoren zu verbauen, ist seit einiger Zeit ungebrochen. Daher war es zu erwarten, dass auch Panasonic sein langjähriges Flaggschiff Lumix DMC-LX7 (Testbericht) in dieser Hinsicht überarbeiten wird. Während Viele aber wohl mit einem 1,0-Zoll-Sensor gerechnet haben, geht Panasonic noch einen Schritt weiter. Zur Bildaufnahme verwendet das neue Spitzenmodell im Kompaktkamerabereich, namens Panasonic Lumix DMC-LX100, einen Micro-Four-Thirds-Sensor mit 16 Megapixel. Unsere erste Einschätzung zur Panasonic Lumix DMC-LX100 finden Sie in unserem Hands-On-Artikel.

Die Panasonic Lumix DMC-LX100 in der Draufsicht:

Wie schon bei der LX7 lässt sich dieser allerdings nicht komplett auslesen, da Panasonic auf eine Multiformat-Bauweise setzt. Daraus resultieren bei der Panasonic Lumix DMC-LX100 unterschiedliche Sensorflächen und Auflösungen – abhängig vom jeweiligen Seitenverhältnis. Im 4:3-Seitenformat werden 15,7 x 11,8mm ausgelesen, im 3:2-Format 16,3 x 10,9mm und im 16:9-Format 17,1 x 9,6mm. Die Auflösung liegt dabei zwischen zehn und etwas mehr als zwölf Megapixel. Der Sensorempfindlichkeitsbereich beginnt bei ISO 100 und reicht bis ISO 25.600. Damit bewegt er sich auf dem Niveau der MFT-Modelle von Panasonic.

Das Leica DC Vario-Summilux ist besonders kompakt konstruiert:

Mit dem lichtstarken Leica DC Vario-Summilux lässt sich eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24 bis 75mm bei einer Blendenöffnung von F1,7 bis F2,8 abdecken. Das 3,1-fach-Zoom besteht aus elf Linsen in acht Gruppen, die Linsengruppen sind alle beweglich. Dadurch konnten trotz einer hohen Lichtstärke relativ kleine Abmessungen realisiert werden. Neun Blendenlamellen sollen auch abgeblendet für einen harmonischen Unschärfebereich sorgen.

Im Gegensatz zur Lumix DMC-LX7, bei der man einen elektronischen Sucher aufstecken musste, ist dieser bei der Panasonic Lumix DMC-LX100 nun integriert. Er stammt von der Panasonic Lumix DMC-GX7 (Testbericht), lässt sich bei der LX100 aber nicht klappen. Die Auflösung ist mit rund 2,8 Millionen Subpixel aber identisch. Das 3,0 Zoll große Display der Digitalkamera löst 921.000 Subpixel auf. Ein Augensensor erlaubt den automatischen Wechsel zwischen Display und Sucher.

Da kein integrierter Blitz vorhanden ist befindet sich ein Aufsteckblitz im Lieferumfang:

Bei der Fokussierung kommt die schon von anderen Kameramodellen bekannte „Depth From Defocus“-Technologie zum Einsatz. Diese soll der DMC-LX100 zu einer extrem kurzen Fokussierungszeit verhelfen. Im Serienbildmodus hält die Kompaktkamera bis zu elf Bilder pro Sekunde fest, mit aktiviertem AF-Tracking sind 5,5 Bilder pro Sekunde möglich.

Belichten lässt sich mit der Panasonic Lumix DMC-LX100 von 60 Sekunden bis zu 1/4.000 Sekunden mit dem mechanischen Verschluss, mit dem elektronischen Verschluss sind zudem bis zu 1/16.000 Sekunde möglich. Die Belichtungssteuerung erfolgt bei der Kompaktkamera über ein Verschlusszeiten-Einstellrad auf der Oberseite und einen Blendenring am Objektiv.

Die Panasonic Lumix DMC-LX100 lässt sich auch in Silber erwerben:

Bei der Videoaufnahme sind 3.840 x 2.160 Pixel mit 25 Vollbildern pro Sekunde möglich. Die LX100 speichert also Ultra-HD-Videos. Zudem können auch 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD) mit 50 Vollbildern pro Sekunde aufgezeichnet werden. Drahtlos lassen sich Bilder per WLAN übertragen, zur schnellen Verbindungsaufnahme steht NFC zur Verfügung.

Ab Mitte Oktober 2014 kann man die mit Akku und Speicherkarte 391g schwere Panasonic Lumix DMC-LX100 in Schwarz oder Silber erwerben. Ein Preis steht noch nicht fest.

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