Preview: Hands-On der Panasonic Lumix DMC-GM5

Panasonics zweites Modell der spiegellosen GM-Reihe im Vergleich zur Lumix DMC-GM1

Mit der Lumix DMC-GM1 (Testbericht) hat Panasonic im Herbst des letzten Jahres die kleinste Systemkamera mit Micro-Four-Thirds-Bildsensor auf den Markt gebracht. Die ohne Objektiv nur 204g schwere spiegellose Systemkamera steht dabei vor allem für eine neue Generation von besonders kleinen und leichten Modellen, die aber trotzdem einen großen Bildsensor besitzen.

An der Bildqualität und den Abmessungen lässt sich bei der neuen Panasonic Lumix DMC-GM5 also kaum noch etwas verbessern. An anderen Stellen setzt Panasonic jedoch auf neue Technik. Wir haben uns ein Vorserienmodell der Kamera genauer ansehen können.

Die Panasonic Lumix DMC-GM5 im Vergleich zur Lumix DMC-GM1:

Bei den Neuheiten ist natürlich zuallererst der jetzt integrierte elektronische Sucher zu nennen. Dieser macht die Kamera etwas höher, bietet bei der Bildkontrolle allerdings eine Alternative zum Display. Der Sucher löst 1,2 Millionen Subpixel auf, was für eine scharfe Darstellung sorgt. Mit dem Sucher der Panasonic Lumix DMC-GX7 kann er aber beispielsweise nicht mithalten. Durch die Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde und eine 0,92-fache Vergrößerung ist die Bildkontrolle aber trotzdem gut möglich. Ebenfalls gut: Da ein Augensensor vorhanden ist, erfolgt das Umschalten zwischen Display und Sucher automatisch. Zudem lässt sich dieser Wechsel aber auch per Taste vornehmen.

Auf der Rückseite gab es einige Veränderungen: GM5 links, GM1 rechts:

Die Integration des Suchers hat Panasonic bei der Lumix DMC-GM5 zu einigen Veränderungen auf der Rückseite veranlasst. Das Display besitzt nun ein Seitenverhältnis von 16:9, was bei Videos zu gefallen weiß. Bei Fotos im herkömmlichen 4:3-Format ist das neue Seitenverhältnis aber nicht ganz optimal. Die Auflösung des LCDs liegt nun bei 921.000 Subpixel, eine scharfe Ansicht ist somit gewährleistet. Eine sehr präzise und schnelle Touchscreenoberfläche ist zudem auch wieder vorhanden. Effektiv hat sich beim Display also nur wenig verändert.

Beide Kameramodelle von oben betrachtet: GM5 links, GM1 rechts

Ebenfalls neu sind einige Bedienelemente auf der Rückseite: Das Einstellrad der Panasonic Lumix DMC-GM1 (Testbericht) ist einem – etwas klein dimensionierten – Steuerkreuz gewichen. Die Blende und die Verschlusszeit werden nun mit einem eigenen Einstellrad gewählt, das sich zum Wechseln des Parameters auch drücken lässt. Ebenso gibt es jetzt zwei Fn-Tasten auf der Rückseite. Das Einstellrad auf der Oberseite, das bei der Panasonic Lumix DMC-GM1 eine Fn-Taste beherbergte, kommt dagegen jetzt ohne aus.

Die Panasonic Lumix DMC-GM5:

In der Hand liegt die Panasonic Lumix DMC-GM5 etwas besser als die GM1. Dies liegt vor allem an der etwas stärker geformten Daumenablage auf der Rückseite. Die Vorderseite ist dagegen sehr ähnlich.
Welche Kamera lässt sich nun besser bedienen, die Panasonic Lumix DMC-GM1 oder die Lumix DMC-GM5? Das ist – wie fast immer – von den eigenen Wünschen abhängig. Uns gefällt das Einstellrad der GM1 etwas besser. Dies liegt allerdings auch an den generell etwas kleinen Bedienelementen der GM5.

Beim Bildsensor gibt es im Vergleich zur DMC-GM1 keine Veränderungen: GM5 links, GM1 rechts

Da der Bildsensor der Panasonic Lumix DMC-GM1 zum Einsatz kommt, wird sich die Bildqualität auf deren Niveau bewegen. In unserem Testlabor werden wir dies natürlich noch genauer testen.

Dass man auf einen integrierten Blitz bei der Lumix DMC-GM5 verzichten muss, ist natürlich schade. In Anbetracht des integrierten Suchers, der natürlich Platz benötigt, ist dieser Schritt aber für eine kompakte Konstruktion notwendig. Dass Panasonic dafür einen Blitzschuh verbaut hat, wird einige dafür umso mehr freuen. Damit kann die Lumix DMC-GM5 in den „Genuss“ eines echten Blitzes kommen. Ein kleiner externer Blitz befindet sich bereits im Lieferumfang der Kamera.

Sehr gut: Videos kann die GM5 nun auch bei Full-HD-Auflösung mit 50 Vollbildern pro Sekunde speichern. Dies ist bei der GM1 wegen einer zu starken Hitzeentwicklung nicht möglich.

Videos lassen sich nun auch bei 1.920 x 1.080 Pixel mit 50 Vollbildern/Sek. festhalten:

Fazit:

Mit der Lumix DMC-GM5 hat Panasonic eine solide Weiterentwicklung der Lumix DMC-GM1 (Testbericht) vorgestellt. Vor allem der oftmals gehörte Kritikpunkt, dass der Kamera ein elektronischer Sucher fehle, ist nun beseitigt. Dadurch erhält man eine zweite Option bei der Bildkontrolle. Zudem lässt sich durch den Blitzschuh nun auch ein externer Blitz aufstecken, was die Kamera zu einer wirklich "Großen" macht. Dass ein integrierter Blitz nun fehlt, lässt sich bei den kompakten Abmessungen der Kamera wohl kaum ändern. Schade ist es trotzdem.

Im Vergleich: Die LX100 (links), die Panasonic GM5 (mitte) und die GM1 (rechts):

Die größeren Abmessungen der Lumix DMC-GM5 fallen im Vergleich zur Lumix DMC-GM1 ein wenig auf. Wer eine möglichst kompakte Kamera besitzen möchte, wird daher vermutlich weiterhin zur GM1 greifen, wenn kein Sucher oder ein Blitzschuh benötigt wird.

Bei der Bedienung muss man sich im Vergleich zur Lumix DMC-GM1 etwas umstellen. Es gibt kein Steuerkreuz mehr, dafür ein eigenes Einstellrad. Ob diese Lösung nun besser ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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