Profimodell mit DX-Sensor: Nikon D500

20,7 Megapixel DX-Sensor, ISO 1.640.000, 153 AF-Felder, 4K-Video (2160p30), 1x XQD, 1x SD

Die Nikon D500 folgt auf die 2009 vorgestellte Nikon D300S (Testbericht) und ist dem (Semi-)Profisegment zuzuordnen. Das Herzstück der Nikon D500 ist ein DX-Sensor (CMOS) mit einer Größe von 23,5 x 15,7mm und einer Auflösung von 20,7 Millionen Bildpunkten. Die Sensorempfindlichkeit kann zwischen ISO 100 und ISO 51.200 eingestellt werden, über die ISO-Erweiterungen sind zudem ISO 50 und maximal ISO 1.640.000 möglich. Damit erreicht die D500 eine höhere Sensorempfindlichkeit als jede andere Systemkamera auf dem Markt – mit Ausnahme der Nikon D5.

Auch der Autofokus (Multi-CAM 20K) der Spiegelreflexkamera sucht bis auf die D5, von der das Fokusmodul übernommen wurde, seinesgleichen. 153 Messfelder stehen insgesamt zum Scharfstellen zur Verfügung und decken einen großen Teil des Bildes ab. 99 Messfelder davon sind Kreuzsensoren. Der mittlere Fokuspunkt der Nikon D500 arbeitet bis zu -4EV, alle anderen bis zu -3EV. Auch wer mit Telekonvertern arbeiten möchte, kann dies bei der D500 recht problemlos. Selbst bei einer Offenblende von F8 können noch 15 Messfelder verwendet werden.

Die Nikon D500 gehört mit 10 Bildern/Sekunde zu den schnellsten DSLR-Kameras:

Serienaufnahmen speichert die Nikon D500 mit bis zu zehn Bildern pro Sekunde, unter anderem dank eines großen Pufferspeichers sollen bis zu 200 RAW-Bilder in Folge ohne ein Einrechen der Geschwindigkeit möglich sein. Hierfür wird zusätzlich noch eine besonders schnelle XQD-Speicherkarte benötigt. Wer XQD-Speicherkarten nicht verwenden möchte, kann aber auch auf ein SD-Modell setzen und dieses im zweiten Slot der Spiegelreflexkamera unterbringen. Hiermit wird die Aufnahmeserie allerdings vermutlich kürzer ausfallen.

Der Autofokus zählt mit 153 AF-Feldern (99 Kreuzsensoren) zur Spitzenklasse:

Die Belichtungsmessung wird bei der D500 von einem Messsensor mit 180.000 RGB-Pixel vorgenommen, der Verschluss arbeitet bis zu 1/8.000 Sekunde. Ein besonderes Feature der Kamera ist die Flickerreduzierung. Diese soll die falsche Belichtung bei Aufnahmen unter Kunstlicht verhindern.

Das Magnesiumgehäuse der Spiegelreflexkamera ist abgedichtet:

Videos können in Ultra-HD-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) gespeichert werden, 30, 25 oder 24 Vollbilder pro Sekunde stehen zur Wahl. Während die Nikon D5 in Ultra-HD-Auflösung nur Videoaufnahmen von 3 Minuten am Stück erlaubt, sind mit der Nikon D500 genau 29 Minuten und 59 Sekunden möglich. In Full-HD (1.920x 1.080 Pixel) lassen sich mit der D500 maximal 60 Vollbilder pro Sekunde speichern. Möglich gemacht wird die 4K-Videoaufnahme unter anderem durch den neuen Expeed 5-Bildprozessor. Ein weiteres neues Videofeature der D500 ist die elektronische Stabilisierung in drei Achsen, diese soll Verwacklungen bei Videos verhindern.

Das 3,2 Zoll Display der Nikon D500 kann man nach oben und unten schwenken:

Das LCD der Nikon D500 löst wie bei der Nikon D5 2,36 Millionen Subpixel auf und verfügt über eine Touchoberfläche. Im Gegensatz zum Vollformatmodell lässt sich das 3,2 Zoll messende Display nach oben sowie unten schwenken. Dadurch ist die Bildkontrolle flexibler möglich. Der optische Sucher der Spiegelreflexkamera vergrößert 1,0x und zeigt 100 Prozent der Aufnahme an.

Neben einem XQD-Slot bietet die D500 auch einen Steckplatz für SD-Karten:

Wer Bilder drahtlos übertragen möchte, kann dies wie bekannt per WLAN und NFC. Zudem verfügt die Nikon D500 auch über die neue SnapBridge-Technologie. Damit lassen sich Aufnahmen per Bluetooth zu einem kompatiblen Mobilgerät übertragen, wobei die Verbindung permanent aufrechterhalten bleibt. Als Kabelschnittstellen hat die Nikon D500 unter anderem USB 3.0, einen Kopfhörerausgang sowie einen Mikrofoneingang zu bieten.

Einen eingebauten Blitz hat die D500 nicht, für Blitzgeräte ist ein Blitzschuh vorhanden:

Die 14,7 x 11,5 x 8,1cm große Nikon D500 hat ein Kameragehäuse aus Magnesium und wiegt 860g (mit Akku und Speicherkarte). Der Einsatz in raueren Umgebungen ist durch den Schutz gegen Staub und Spritzwasser kein Problem.

Ein integriertes Blitzgerät bietet die Spiegelreflexkamera nicht, über den Zubehörschuh lassen sich aber natürlich Systemblitzgeräte ansteuern.

Zusammen mit der Nikon D5 ist die D500 die erste DSLR mit 4K-Videofunkion:

Zur Verfügbarkeit der D500 macht Nikon aktuell keine Angabe, auch wie viel die Spiegelreflexkamera kosten wird, ist noch nicht bekannt.

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