Für Vollformatkameras konstruiertes Objektiv mit besonderem Bildeindruck
Mit dem 50mm F1,4 CL DG Contemporary bietet Sigma die erste Festbrennweite der I Series mit einer Blende von F1,4 an. Konkret gehört das Objektiv zur neuen CL-Reihe. Hier stehen neben dem Retro-Look ein ausdrucksstarker Bildcharakter sowie kompakte Abmessungen im Vordergrund. Mit 6,5 x 5,6cm fällt die Optik in der Tat sehr kompakt aus und mit nur 375g ist sie auch sehr leicht. Zum Vergleich: Das Sigma 50mm F1,4 DG DN Art ist nahezu doppelt so lang sowie fast doppelt so schwer.
Um die Abmessungen beim 50mm F1,4 CL DG Contemporary möglichst kompakt halten zu können, wurde bei der Festbrennweite der neue RDD-Antrieb (Rotary Direct Drive) verbaut. Dieser bewegt laut Sigma zum Fokussieren das komplette optische System. Der Wechsel zum manuellen Fokus erfolgt mittels Drehen des Fokusrings, an der Naheinstellgrenze von 45cm wird der maximale Abbildungsmaßstab von 1:6,8 erreicht. Für die Blendenwahl steht ebenso ein Einstellring zur Verfügung, abblenden geht aber natürlich auch über die Kamera. Die kleinste Öffnung liegt bei F16, satte 14 Blendenlamellen kommen zum Einsatz.
Beim optischen Aufbau des Sigma 50mm F1,4 CL DG Contemporary werden neun Linsen in sechs Gruppen verwendet. Neben einer FLD-Linse handelt es sich um drei asphärische Elemente. Die Optik wurde laut Sigma so konstruiert, dass sie bei maximal geöffneter Blende das schönste Bokeh und die ausgeprägteste räumliche Bildwirkung entfaltet. Mithilfe modernster Simulationstechnologie berechnete, absichtlich eingesteuerte Aberrationen sollen zudem für einen sanften Bildcharakter und die Betonung des Motivs sorgen.
Das Gehäuse des Sigma 50mm F1,4 CL DG Contemporary wird komplett aus Metall gefertigt, Abdichtungen schützen vor Staub und Spritzwasser. Die wasser- und ölabweisende Beschichtung der Frontlinse erleichtert zudem die Reinigung. Die Markteinführung der Festbrennweite soll im Frühjahr 2027 erfolgen, der Preis steht noch nicht fest.