Das Samyang AF 12mm F2 RF-S sorgt für den Bildwinkel einer Kleinbild-Optik mit 19mm
Nachdem unter anderem bereits Tamron und Sigma Objektive mit RF-Bajonett und Autofokus angekündigt haben, folgt nun auch Samyang. Beim ersten Modell handelt es sich um das bekannte AF 12mm F2, dieses ist schon länger für Kameras mit anderen Bajonetten erhältlich. Folglich sind die meisten Spezifikationen des APS-C-Objektivs, dessen Bildwinkel an den DSLMs von Canon einem 19mm-Objektiv entspricht, gut bekannt.
Der optische Aufbau des Samyang AF 12mm F2 RF-S besteht aus zwölf Linsen in zehn Gruppen. Bei drei Linsen nutzt Samyang ED-Gläser, zwei Linsen sind asphärische Elemente. Dies soll für eine möglichst verzeichnungsfreie Darstellung als auch geringe chromatische Aberrationen sorgen. Damit Streulicht und Reflexionen die Aufnahmen nicht negativ beeinflussen, wird bei den Linsenoberflächen die UMC-Vergütung verwendet.
Als Fokusmotor kommt beim Samyang AF 12mm F2 RF-S ein Linear STM zum Einsatz. Dieser wurde für schnelle und zugleich leise Fokusänderungen optimiert. An der Naheinstellgrenze von 20cm erreicht die Festbrennweite einen größten Abbildungsmaßstab von 1:11,1. Wer manuell scharfstellen möchte, kann das nach dem Betätigen des AF/MF-Schalters per Fokusring.
Die Blendewahl erfolgt dagegen stets über die Kamera, einen extra Blendenring besitzt die Optik nicht. Entscheiden kann man sich für Blendenwerte von F2 bis F22, durch sieben Lamellen soll sich auch bei kleineren Öffnungen ein harmonisches Bokeh ergeben.
Das 7,0 x 5,7cm große Samyang AF 12mm F2 RF-S bringt 213g auf die Waage und ist mit einem 62mm messenden Filtergewinde ausgestattet. Abdichtungen schützen vor Staub und Spritzwasser. Es ist aktuell noch nicht bekannt, wann und zu welchem Preis das Objektiv den Fachhandel erreichen wird. Da die Versionen mit dem X-Bajonett von FujiFilm sowie dem E-Bajonett von Sony jeweils 349,00 Euro kosten, gehen wir jedoch von einem Preis in dieser Höhe aus.