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Sony Alpha 6500, Alpha 6300 und Alpha 6000 im Vergleich (Teil 3)

Teil 3 von 3: Spiegellose Systemkameras von Sony mit APS-C-Sensor


v.l.n.r.: Sony Alpha 6500, Sony Alpha 6300 und Sony Alpha 6000.

Nachdem wir im zweiten Teil unseres Vergleichstests der Sony Alpha 6500, der Sony Alpha 6300 und der Sony Alpha 6000 unter anderem das Objektivangebot, die Optionen zur Bildkontrolle und die Arbeitsgeschwindigkeit untersucht haben, gehen wir in diesem letzten Teil des Vergleichs der drei Modelle der Alpha-6000-Serie auf die Videoaufnahme und die Schnittstellen ein. Anschließend ziehen wir ein Fazit.

Videoaufnahme:
Bei der Videofunktion macht der Blick auf die Datenblätter die Unterschiede schnell deutlich. Die Sony Alpha 6000 speichert Videos maximal in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel), die Alpha 6300 und die Alpha 6500 in 4K (3840 x 2.160 Pixel). Wer das Rennen in puncto Detailwiedergabe macht, steht daher außer Frage.

Selbst beim Vergleich der Full-HD-Videos gibt es jedoch größere Abweichungen. So kann der Nutzer bei der Alpha 6000 zwischen 24 und 60 Vollbildern pro Sekunde wählen, bei der Alpha 6300 und der Alpha 6500 sind 24 bis 120 Vollbilder pro Sekunde möglich. Des Weiteren lesen beide Kameras mutmaßlich mehr Bildpunkte aus, weshalb sich trotz gleicher Ausgabe-Auflösung eine bessere Detailwiedergabe ergibt.

Videovergleich bei den höchsten Auflösungen:

Bei den manuellen Belichtungsoptionen liegen alle drei Kameras auf einem Niveau, die speziellen S-Log-Profile sind allerdings nur bei der Alpha 6300 und der Alpha 6500 zu finden. Ambitionierte Fotografen sollten daher mindestens zur Alpha 6300 greifen. Dies gilt auch wegen des hier (sowie bei der Alpha 6500) vorhandenen Mikrofoneingangs. Zwar lässt sich bei der Alpha 6000 ein Mikrofon anschließen, dies aber lediglich über den proprietären Zubehörschuh.

Unsere Sieger bei der Videoaufnahme: Die Sony Alpha 6500 und Alpha 6300.

Die Kabelschnittstellen im Vergleich:

v.l.n.r.: Sony Alpha 6500, Sony Alpha 6300 und Sony Alpha 6000.

Erweiterbarkeit und Schnittstellen:
Die Erweiterbarkeit fällt bei Systemkameras deutlich besser als bei Kompaktkameras aus. Trotz recht kompakter Abmessungen kann bei den DSLMS in diesem Vergleich eine Reihe von Erweiterungsmöglichkeiten genutzt werden. Am besten schneiden dabei die Alpha 6500 und die Alpha 6300 ab. Sie sind mit einem Micro-HDMI-Ausgang zur Ausgabe des Bildsignals auf einem externen Monitor, einem USB-Port zum Anschluss der Kamera an einen Computer und zum Laden sowie mit einem Mikrofoneingang (3,5mm-Klinke) ausgestattet. Auf letzteren müssen Besitzer der Sony Alpha 6000 verzichten.

Die drahtlose Steuerung und Datenübertragung erlauben alle drei Modelle, dies wird per WLAN realisiert. Zum schnellen Verbindungsaufbau nutzt Sony NFC. Die Erweiterung der Kamerafunktionen ist mittels der PlayMemories-Camera-Apps von Sony möglich. Diese werden auf die DSLMs aufgespielt und rüsten beispielsweise die Intervallaufnahme nach.

Über die PlayMemories Camera Apps lassen sich die Funktionen erweitern:
Sony Alpha 6500, Sony Alpha 6300 und Sony Alpha 6000.

Blitzgeräte hat Sony bei allen drei Kameras integriert, sie sind vor dem Verwenden aufzuklappen. Wer eine höhere Blitzleistung benötigt, kann dank der zusätzlich vorhandenen Zubehörschuhe auch Systemblitze aufstecken. Darauf muss trotz kompakter Gehäuse also nicht verzichtet werden.

Unsere Wertung bei der Erweiterbarkeit und den Schnittstellen: Unentschieden.

Fazit:
Auf den ersten Blick mag man die drei Kameras der Alpha-6000-Serie kaum unterscheiden können, dieser Eindruck täuscht jedoch. Sony hat seine neuen Kameramodelle stetig weiterentwickelt, die Alpha 6500 hat der Alpha 6000 vieles voraus. Allerdings lässt sich auch klar sagen: Die zusätzlichen Features benötigt nicht jeder Fotograf, weshalb der Griff zum teuersten Modell keineswegs ein Muss darstellt.

Optisch fallen die drei DSLMs sehr ähnlich aus, technisch gibt es jedoch einige Unterschiede:
v.l.n.r.: Sony Alpha 6500, Sony Alpha 6300 und Sony Alpha 6000.

Die Sony Alpha 6000 ist selbst rund vier Jahre nach ihrer Vorstellung eine solide Kamera, das recht hohe Alter merkt man ihr gleichwohl an. So muss sie vor allem bei der Videoaufnahme zurückstecken und nimmt maximal Full-HD-Videos auf. „4K“ ist bei aktuellen Modellen mittlerweile gängiger Standard, die Detailwiedergabe der ultrahochauflösenden Videos deutlich besser. Des Weiteren fehlt der DSLM ein 3,5mm Klinkeneingang. Wer sich nicht für Videos interessiert, stört sich daran freilich nicht. Doch auch in anderen Bewertungskriterien kann die spiegellose Systemkamera nicht ganz zu ihren Schwestermodellen aufschließen.

Hier ist als Beispiel der recht gering aufgelöste Sucher (1,44 Millionen Subpixel) oder die Serienbildaufnahme mit Liveansicht zu nennen. Der Autofokus der Kamera arbeitet keineswegs schlecht, die Alpha 6300 und die Alpha 6500 setzen sich jedoch mit wesentlich mehr Phasen-AF-Messfeldern ab. In puncto Bildqualität hält die Alpha 6000 bis mittlere ISO-Empfindlichkeiten mit den anderen Modellen der 6000-Serie mit, mit steigenden ISO-Stufen wird der Abstand aber immer größer. Spätestens bei ISO 6.400 ist er klar sichtbar. Die kleinsten Abmessungen und das leichteste Gewicht können von Vorteil sein, das äußerlich bloß aus Kunststoff gefertigte Gehäuse und der kleine Griff sind im Vergleich zu den Schwestermodellen aus unserer Sicht allerdings kein Pluspunkt.

Besonders in puncto Video können sich die Alpha 6500 und die Alpha 6300 deutlich absetzen:

v.l.n.r.: Sony Alpha 6500, Sony Alpha 6300 und Sony Alpha 6000.

Die Sony Alpha 6300 stellt für uns die goldene Mitte dar. Der Aufpreis von der Alpha 6000 fällt nicht allzu hoch aus, der Funktionsumfang ist aber wesentlich größer. So kann sie sich vom „Einsteigermodell“ nicht nur bei der Bildqualität (bei hohen Sensorempfindlichkeiten) absetzen, ihre Videofeatures bewegen sich mit 4K- und Highspeed-Full-HD-Aufnahmen sowie einem Mikrofoneingang auf der Höhe der Zeit. Des Weiteren hat Sony bei der Alpha 6300 die Bedienung weiter optimiert und einen höher aufgelösten Sucher mit verdoppelter Bildrate verbaut. Dieses Gesamtpaket weiß, auch dank eines abgedichteten Magnesiumgehäuses, sehr zu gefallen.

Die Sony Alpha 6500 ist die teuerste, die Leistung jedoch auch am besten:
v.l.n.r.: Sony Alpha 6500, Sony Alpha 6300 und Sony Alpha 6000.

Die längste Featureliste hat zweifellos die Sony Alpha 6500 zu bieten. Am Ende stechen zwar lediglich zwei Features wirklich heraus, diese sind aus unserer Sicht jedoch sehr bedeutend. Zum einen handelt es sich um den Bildstabilisator. Damit lassen sich selbst bei unstabilisierten Objektiven Verwacklungen reduzieren. Das stellt bei Fotos wie Videos einen echten Pluspunkt dar. Zum anderen ist die Serienbildfunktion der DSLM eine Klasse für sich. Über 250 JPEG- und 100 RAW-Fotos in Folge sind, ohne dass die Bildrate absinkt, sehr beeindruckend.

Zu den Beispielaufnahmen des Testsiegers:

Ob die genannten Vorteile den deutlich höheren Preis der Alpha 6500 im Vergleich zur Alpha 6300 rechtfertigen, muss jeder selbst entscheiden. Als Flaggschiff der Serie leistet einem die DSLM zweifellos sehr gute Dienste.

Unser Testsieger:

Bitte beachten Sie bei den Auszeichnungen, dass diese durch unterschiedliche Testzeitpunkte nicht 1:1 miteinander verglichen werden können.

Unsere Auszeichnungen des jeweiligen Einzeltestberichts:

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