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Sony RX100 VI, RX100 V und RX100 IV im Vergleich (Teil 1)

Teil 1 von 3: Premium-Kompaktkameras der RX100-Serie mit 1,0 Zoll Bildwandler


v.l.n.r.: Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI, RX100 V und RX100 IV.

Mit der sechsten Generation seiner RX100-Kameras hat sich Sony vom üblichen Schema der Verbesserungen verabschiedet. Anstatt die „inneren Werte“ der RX100-Kameras zu verbessern, setzt Sony bei der RX100 VI auf ein neues Objektiv mit deutlich größerem Brennweitenbereich. Die RX100 VI ist das erste RX100-Modell mit Superzoom und hebt sich damit von den „Vorgängermodellen“ ab. Wie die Kamera im Vergleich zu diesen, also zur RX100 IV und RX100V, abschneidet, prüfen wir in folgendem Vergleichstest.

Zu unseren Einzeltestberichten gelangen Sie über folgende Links:
Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI
Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX100 V
Testbericht der Sony Cyber-shot DSC-RX100 IV

Unterschiede der Kandidaten als Entscheidungshilfe beim Kauf:

Abmessungen/Verarbeitung/Bedienung:
Wer Sonys RX100-Modelle vergleicht, wird rein optisch keinen oder zumindest keinen nennenswerten Unterschied feststellen. Alle drei Kameras messen 10,2cm in der Breite und 5,8cm in der Höhe. In der Tiefe liegen die RX100 V und RX100 VI (mit jeweils 4,1cm) auf einem Niveau, die RX100 VI fällt mit 4,3cm einen Hauch dicker aus. Praktisch ist dies allerdings nicht relevant, 2mm hin oder her schränken nicht ein.

In eine Hosentasche passen alle drei Modelle nicht mehr, in eine etwas größere Jackentasche dagegen problemlos. Alternativ eignet sich zum Transport eine kleine Kameratasche, oder man steckt die Kameras einfach in einen Rucksack. Dank ihrer kompakten Abmessungen findet sich normalerweise ausreichend Platz.

Die Abmessungen der drei Kameramodelle sind sehr ähnlich:

v.l.n.r.: Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI, RX100 V und RX100 IV.

Das Gewicht bewegt sich mit 299g (RX100 VI) zu 297g (RX100V) und 294g (RX100 IV) auf einem Niveau. Alle drei Modelle fallen für Kameras der Kompaktklasse damit vergleichsweise schwer aus, in Relation zur Leistung und im Vergleich zu spiegellosen Systemkameras sind sie aber als sehr leicht zu bezeichnen.

Glatte Vorderseiten sorgen für keine gute Lage in der Hand (hier am Beispiel der RX100 VI):

Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI.

Das Design der Gehäuse hat Sony seit dem ersten RX100-Modell nicht verändert. Der größte Teil besteht aus Metall, auf der Vorderseite zieht sich eine Rille quer über das Gehäuse. Leider besitzt keine der Kameras auf der Vorderseite einen Griff oder Ähnliches, stattdessen halten die Finger glattes Metall in der Hand. Das sorgt nicht für das beste Handling, gerade bei feuchten Händen können einem die Kameras recht schnell entgleiten. Sony schafft mittels des optional erhältlichen Handgriffs „AG-R2“ Abhilfe, dieser lässt sich auf der Vorderseite der Kameras ankleben. Wir würden es allerdings begrüßen, wenn die Kameras auch ohne weiteres Zubehör gut in der Hand liegen. Die Daumenablage auf der Rückseite der Kompaktkameras bietet dem Daumen immerhin ein wenig Halt, dank einer gummierten Oberfläche rutscht der Finger nicht ab.

Über den Objektivring sind bei jedem Modell Einstellungen möglich (hier am Beispiel der RX100 VI):

Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI.

Das Bedienkonzept der RX100-Kameras hat Sony seit dem ersten Modell aus dem Jahr 2012, der Sony Cyber-shot DSC-RX100 (Testbericht) , nur unwesentlich verändert. Auf der Vorderseite unserer Vergleichsmodelle erlaubt ein Objektivring die Wahl der Blende und der Belichtungszeit oder auch das Zoomen. Auf der Oberseite liegen der Fotoauslöser, der Brennweitenregler, die Taste zum Ein- bzw. Ausschalten sowie das Programmwählrad. Per Schalter kann der Fotograf hier des Weiteren das integrierte Blitzgerät ausklappen.

Auf der Rückseite sind die Bedienelemente an den identischen Stellen zu finden:

v.l.n.r.: Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI, RX100 V und RX100 IV.

Auf der Rückseite werden mit der Taste rechts von der Daumenablage Videos gestartet, das Einstellrad mit Steuerkreuzfunktion wird von vier Tasten umringt. Ein weiteres Bedienelement ist an der linken Seitenfläche zu finden, dieses klappt den Sucher aus. Die Tasten der RX100-Kameras fallen generell recht klein aus und liegen zudem plan im Gehäuse. Das macht die Bedienung nicht immer einfach.

Neben dem Objektivring lassen sich jeweils vier Tasten konfigurieren:

Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI, RX100 V und RX100 IV.

Welche Parameter über die Tasten bzw. das Steuerkreuz verändert werden, kann der Benutzer auf der Rückseite einstellen. Fünf der für einen selbst wichtigsten Optionen lassen sich daher besonders schnell anpassen. Das funktioniert bei der RX100 VI getrennt für den Aufnahmemodus, den Wiedergabemodus und die Videoaufnahme, bei der RX100 V und RX100 IV muss man auf die Wahl für den Videomodus verzichten. Dies dürfte die meisten Fotografen aber kaum stören. Frei bestimmen lässt sich auch, welche Optionen über das Quickmenü, das mit der Fn-Taste aufgerufen wird, verändert werden können. Bis zu zwölf Plätze lassen sich mit Parametern aller Art belegen.

Ein "Mein Menü" besitzt nur die RX100 VI:

Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI.

Nur bei der RX100 VI zu finden ist ein „Mein Menü“. Dieses erlaubt das Abspeichern und Aufrufen frei zusammengestellter Optionen über einen eigenen Reiter. Das macht die Bedienung deutlich komfortabler, da häufiger genutzte Optionen nicht im etwas ungeordneten Menü gesucht werden müssen. Das Design des Menüs hat Sony bei der RX100 VI zwar optimiert und etwas verbessert, es könnte aber noch übersichtlicher ausfallen.

Unsere Wertung bei den Abmessungen, der Verarbeitung und der Bedienung: Unentschieden.

Bildqualität:
In puncto Bildqualität sind die Kameras der RX100-Serie seit ihrer Vorstellung führend. Der Grund dafür ist der verbaute Bildwandler, ein 13,2 x 8,8mm großer Sensor (1,0-Zoll-Klasse). In allen drei Kameras wird ein Stacked-CMOS-Sensor (Sony Markenname Exmor RS) mit 20 Megapixel verwendet, ein zusätzlicher DRAM-Speicher erlaubt des besonders schnelle Auslesen der Pixel. Für welche Vorteile dieser Aufbau sorgt, erklären wir in den folgenden Teilen unseres Vergleichstests. Bei der RX100 VI und RX100 V hat Sony auf dem Bildwandler noch zusätzliche Phasen-AF-Pixel untergebracht, bei der RX100 IV fehlen sie (oder werden zumindest nicht verwendet). Die Sensorempfindlichkeit lässt sich bei allen drei Kameras zwischen ISO 80 und ISO 25.600 wählen, ohne Erweiterungen sind es jedoch „nur“ ISO 125 bis ISO 12.800. ISO 25.600 steht lediglich beim Einsatz der Multiframe-Rauschreduzierung zur Verfügung, die mehrere automatisch erstellte Fotos zu einem Bild kombiniert.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 125 (Tag):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Aufgrund der sehr ähnlichen Sensortechnik, die bei unseren Kameras zum Einsatz kommt, fällt die Bildqualität ähnlich aus. Bei Tag geben alle drei Modelle sehr viele Details wieder, ein Rauschen ist nicht zu sehen.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 3.200 (Nacht):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Schlechtere Lichtverhältnisse verlangen höhere Sensorempfindlichkeiten, hier schneiden Kompaktkameras in der Regel schlecht ab. Bei den RX100-Modellen stellt sich das dank der vergleichsweise großen Sensoren anders dar. Erst ab ISO 800 ist ein leichtes Rauschen zu sehen, selbst bei ISO 1.600 hat die kamerainterne Rauschreduzierung dies aber noch gut im Griff. Bei ISO 3.200 muss diese dann stärker eingreifen, feine Strukturen werden nicht mehr ganz so gut wiedergegeben.

Trotzdem lassen sich die Bilder noch recht gut verwenden. Deutlich sinkt die Bildqualität erst ab ISO 6.400 ab, völlig unbrauchbar ist jedoch erst ISO 12.800. Die RX100 VI gibt Details bei höheren Sensorempfindlichkeiten am besten wieder, die RX100 V und RX100 IV liegen leicht zurück. Dieser Unterschied fällt allerdings erst bei Vergrößerungen auf.

Unser Sieger bei der Bildqualität: Die Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI.

Mit einem Klick auf das nachfolgende Bild gelangen Sie zu unserem Bildqualitätsvergleich:

Der zweite Teil unseres Tests der Sony Cyber-shot DSC-RX100 VI, der Sony Cyber-shot DSC-RX100 V und der Sony Cyber-shot DSC-RX100 IV gehen wir unter anderem auf die Objektive, die Arbeitsgeschwindigkeit und die Funktionen sowie Features ein.

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