Sony stellt ein Allround-Zoom und zwei Festbrennweiten vor

Alle drei Objektive lassen sich an den Kleinbildkameras der Alpha-7-Serie einsetzen

Die Kleinbildkameras der Alpha-7-Serie von Sony genießen bei Fotografen mit hohen Ansprüchen an die Bildqualität einen sehr guten Ruf. Eine "Schwäche" der Alpha-7-Modelle ist allerdings die geringe Anzahl an geeigneten Objektiven. Bislang ließen sich nur fünf FE-Objektive erwerben. Bereits zur Photokina 2014 hatte Sony deshalb die Entwicklung von mehreren FE-Objektiven angekündigt. Diese wurden nun offiziell vorgestellt. Neben einer lichtstarken Festbrennweite mit 35mm und einem Makroobjektiv mit 90mm handelt es sich dabei auch um ein Allround-Zoom mit 24 bis 240mm Brennweite.

Zumindest was die Lichtstärke angeht ist das Zeiss Distagon T* FE 35mm F1,4 ZA (SEL-35F14Z) das neue Spitzenmodell der FE-Objektive. Mit einer Blendenöffnung von F1,4 lassen sich auch bei einer Brennweite von 35mm Objekte sehr gut freistellen. Über neun Blendenlamellen kann auf F16 abgeblendet werden. Die optische Konstruktion des Zeiss Distagon T* FE 35mm F1,4 ZA besteht aus zwölf Linsen in acht Gruppen, darunter befinden sich drei asphärische Elemente. Durch die Zeiss-T*-Vergütung sollen Reflexionen und Ghosting-Artefakte minimiert werden.

Scharfstellen lässt sich mit der Festbrennweite ab einem Abstand von 30cm, der größte Abbildungsmaßstab liegt daher bei 1:5,5. Filter können am Objektiv mit einem Gewindedurchmesser von 72mm angeschraubt werden, das 7,9 x 11,2cm große Zeiss Distagon T* FE 35mm F1,4 ZA wiegt 630g. Als einziges der neuen Objektive verfügt es über einen Einstellring zur direkten Wahl der Blende. Abdichtungen sorgen für einen Schutz vor Staub und Feuchtigkeit.

Ab März 2015 kann das Zeiss Distagon T* FE 35mm F1,4 ZA für 1.699 Euro (UVP) im Fachhandel erworben werden.

Das Sony FE 90mm F2,8 Makro G OSS:

Beim Sony FE 90mm F2,8 Makro G OSS (SEL-90M28G) handelt es sich um das erste FE-Makroobjektiv. Durch die Lichtstärke von F2,8 soll es aber auch für Porträtaufnahmen infrage kommen. Von der größten Blendenöffnung lässt sich mit neun Blendenlamellen auf bis zu F22 abblenden. Die Naheinstellgrenze gibt Sony mit 28cm an, daraus resultiert ein Abbildungsmaßstab von 1:1. Gefertigt ist das FE 90mm F2,8 Makro G OSS aus 15 Linsen in elf Gruppen, ein OSS-Bildstabilisator hilft gegen Verwacklungen. 602g bringt das 7,9 x 13,1cm große und gegen Staub sowie Feuchtigkeit abgedichtete Objektiv auf die Waage. Das Filtergewinde misst 62mm.

Ab dem Sommer 2015 kann das FE 90mm F2,8 Makro G OSS erworben werden, der Preis ist noch offen.

Das Sony FE 24-240mm F3,5-5,6 OSS:

Mit dem FE 24-240mm F3,5-6,3 OSS (SEL24240) hat Sony das erste Allround-Objektiv für seine spiegellosen Kleinbildkameras angekündigt. Dieses deckt 24 bis 240mm Brennweite ab, dementsprechend handelt es sich um ein 10-fach-Zoom. Das 780g schwere Objektiv besitzt 17 Linsen in zwölf Gruppen, dazu gehören fünf asphärische Linsen und ein ED-Element. Mittels sieben Blendenlamellen lässt sich – je nach Brennweite unterschiedlich – auf F22 bis F40 abblenden. Ab einer Entfernung von 50cm im Weitwinkel und 80cm im Telebereich kann man scharfstellen. Für optische Filter ist ein Gewinde mit 72mm Durchmesser vorhanden, die 8,1 x 11,9cm große Optik verfügt über einen Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit.

Das Sony FE 24-240mm F3,5-6,3 OSS ist ab März 2015 für 999,00 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich.

Alle Objektive lassen sich natürlich auch an E-Mount-Kameras mit APS-C-Sensor verwenden, durch deren kleineren Bildwandler "verlängert" sich die effektive Brennweite aber um den Faktor 1,5.

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