Als nächstes Modell soll ein 35-100mm Zoom mit Blende F2,8 auf den Markt kommen
Tamron hat Anfang Februar wie üblich seine Jahreszahlen und Zukunftspläne vorgestellt. Die veröffentlichten Dokumente sehen für das aktuelle Geschäftsjahr – nach einem leichten Umsatz- und Gewinnrückgang im letzten Jahr – wieder Wachstum vor. Während diese Information für die meisten Fotografen weniger relevant sein dürfte, sind die weiteren Details deutlich interessanter.
Dazu gehört die Aussage, dass im Jahr 2026 zehn neue Objektive auf den Markt kommen sollen. Diese Zahl entspricht der letztes Jahr formulierten Business-Strategie „Value Creation 26 ver.2.0“. Grundsätzlich ist dabei jedoch zu beachten, dass Tamron mit zehn Objektiven nicht einzelne Modelle meint, sondern alle Bajonettversionen als unterschiedliche Modelle auflistet. Daher darf man nicht von zehn komplett unterschiedlichen Neuvorstellungen ausgehen. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich, dass Tamron bereits erhältliche Objektive mit neuen Bajonetten vorstellen wird. Deutlichen Nachholbedarf gäbe es unter anderem beim RF-Bajonett. So könnte für die APS-C-Kameras von Canon unter anderem das 17-70mm F2,8 Di III-A VC RXD erscheinen.
Als Neuvorstellungen erwarten wir unter anderem eine oder mehrere lichtstarke Festbrennweiten. Diese hat das Unternehmen bisher überhaupt nicht im Programm. Tamron könnte sich dabei – wie bereits bei den Zoomobjektiven praktiziert – für etwas unüblichere Brennweiten entscheiden und damit vom bereits großen Marktangebot abheben. Apropos ungewöhnliche Brennweiten: Bereits in Kürze soll mit dem 35-100mm F2,8 ein lichtstarkes Zoom vorgestellt werden. Dieses könnte sich in Kombination mit einem Ultraweitwinkelobjektiv unter anderem für Reisen anbieten. Möglich wären zudem Updates für bereits länger erhältliche Modelle. Hier wäre als Beispiel das Tamron 150-500mm F5-6,7 Di III VC VXD zu nennen.