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Überarbeitetes Profi-DSLR-Modell: Canon EOS 5D Mark IV

30,1 Megapixel Vollformatsensor, Dual Pixel RAW, 7 Bilder/Sek., 4K-Video 2160p30, WLAN, NFC, GPS

Canon präsentiert mehr als vier Jahre nach der 2012 vorgestellten Canon EOS 5D Mark III (Testbericht) das vierte Kameramodell der EOS 5D-Serie. Die Canon EOS 5D Mark IV ist mit einem CMOS-Bildwandler mit 30,1 Millionen Bildpunkten ausgestattet. Der 36 x 24mm große Vollformatsensor will aber nicht nur mit einer hohen Auflösung punkten, wie bei der Canon EOS-1D X Mark II ist auch bei der EOS 5D Mark IV die Dual Pixel CMOS-AF-Technologie mit an Bord.

Jene erlaubt dank der Phasendetektion auf Sensorbasis auch im Liveviewbetrieb eine besonders schnelle Scharfstellung. Dafür ist jeder Pixel in zwei Fotodioden aufgeteilt. Bei der EOS 5D Mark IV geht Canon allerdings noch einen Schritt weiter und ermöglicht erstmals das Verwenden der Bildinformationen der einzelnen Fotodioden in der Nachbearbeitung. Daher finden Fotografen, die Bilder im sogenannten DPRAW-Format (Dual Pixel RAW) aufgenommen haben, bei der Digital Photo Professional Software drei spezielle Anpassungsoptionen vor. Über die „Mikroanpassung“ soll sich die Bildschärfe minimal korrigieren lassen, die „Bokeh-Verlagerung“ erlaubt laut Canon eine horizontale Verschiebung des Unschärfebereichs und eine Geisterbilderreduktion vermindert unter anderem Linsenreflexionen.

Die Canon EOS 5D Mark IV (oben) löst die 2012 vorgestellte EOS 5D Mark III (unten) ab:

Die ISO-Wahl kann bei der Canon EOS 5D Mark IV zwischen 50 und 102.400 vorgenommen werden, von 100 bis 32.000 reichen die nativen ISO-Werte. Verarbeitet werden die Daten von einem DIGIC 6+ Bildprozessor, dessen höhere Rechenleistung unter anderem die direkte Bildkorrektur bei der Aufnahme mit dem Digital Lens Optimizer erlaubt.

Es folgt eine Draufsicht der Canon EOS 5D Mk IV mit angesetztem Objektiv:

Der Autofokus der Spiegelreflexkamera besitzt 61 Messfelder. Bei 41 handelt es sich um Kreuzsensoren, fünf davon arbeiten ab F2,8 sogar als Doppelkreuzsensoren. Das Scharfstellen ist bis zu einer Blendenöffnung von F8 mit allen Fokussensoren möglich, als Kreuzsensoren arbeiten dann aber „nur“ noch 21 Messfelder. Den AF-Arbeitsbereich gibt Canon mit -3 bis 18 EV an, im Liveviewbetrieb kann schon ab -4EV fokussiert werden. Wie üblich bei den Kameras der Profiklasse, sind zahlreiche AF-Optionen mit an Bord, beispielsweise ist die AF-Feld-Erweiterung möglich.

Der Bildsensor löst 30,1 Megapixel auf und kann Dual Pixel RAW-Bilder speichern:

Die Serienbildgeschwindigkeit hat Canon im Vergleich zum Vorgängermodell – trotz der höheren Auflösung – um ein Bild pro Sekunde auf sieben Bilder pro Sekunde beschleunigt. Bis zu 21 RAW-Bilder und eine unbegrenzte Anzahl von JPEG-Aufnahmen sollen sich bei dieser Geschwindigkeit in Serie speichern lassen. Die Belichtungsmessung erfolgt bei der Canon EOS 5D Mark IV mit einem 150.000 RGB-Pixel Messsensor und über 252 Zonen; eine Flickererkennung sorgt für die gleichmäßige Belichtung bei Kunstlicht. Die Verschlusszeit kann zwischen 30 Sekunden und 1/8.000 Sekunde liegen, ein Bulbmodus ist des Weiteren vorhanden.

Das Kameragehäuse der 5D Mark IV unterscheidet sich kaum vom Gehäuse der 5D Mark III

Die Bildkontrolle lässt sich entweder über den 100 Prozent des Bildfeldes abdeckenden und 0,71-fach vergrößernden optischen Pentaprismensucher oder das 3,2 Zoll messende Display mit 1,62 Millionen Subpixel auf der Rückseite vornehmen. Das LCD ist weiterhin fest verbaut, verfügt nun aber über eine Touchoberfläche. Damit wird beispielsweise das Setzen des Fokuspunktes bei Liveview-Aufnahmen erleichtert. Für die Anzeige der wichtigsten Fotoinformationen besitzt die Kamera – wie auch ihre Vorgängermodelle – weiterhin ein extra Kontroll-LCD auf der Oberseite.

Videos nimmt die Spiegelreflexkamera auch in 4K-Auflösung auf:

Bei der Videoaufnahme macht die Canon EOS 5D Mark IV im Vergleich zur Canon EOS 5D Mark III (Testbericht) einen deutlichen Schritt nach vorne: 4K-Videos können mit 4.096 x 2.160 Pixel und bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde gespeichert werden, Full-HD-Videos (1.920 x 1.080 Pixel) mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde. In HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) sind zudem bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde möglich. Unterschiede gibt es abhängig von der Auflösung bei den Dateiformaten der Videos. Während 4K-Videos generell nur mit Motion-JPEG-Kompression (500Mbit/s) aufgezeichnet werden und man bei Full-HD-Videos zwischen der Intra- und der Interframe-Komprimierung (180 bzw. 60Mbit/s) wählen kann, steht bei HD-Videos nur die Intraframe-Komprimierung (160Mbit/s) zur Verfügung. Als Bonus können Einzelbilder aus den 4K-Aufnahmen extrahiert werden. Die Tonaufnahme erfolgt per integriertem Monomikrofon; ein externes Mikrofon und ein Kopfhörer lassen sich natürlich ebenfalls anschließen.

Ein Hochformatgriff ist als Zubehör erhältlich:

Bei den Tasten und Wählrädern orientiert sich Canon größtenteils an der EOS 5D Mark III, auf der Rückseite ist nur eine zusätzliche Taste hinzugekommen. Das Programmwählrad auf der linken Oberseite erlaubt die Wahl der bekannten Fotoprogramme. Neu ist dagegen das Angebot bei den Drahtlosfunktionen. Neben WLAN und NFC, die zur kabellosen Steuerung der DSLR verwendet werden können, ist auch ein GPS-Empfänger vorhanden.

Das Kameragehäuse besteht weiterhin aus Magnesium und ist gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Es besitzt Abmessungen von 15,1 x 11,6 x 7,6cm und bringt inklusive Akku sowie Speicherkarte 890g auf die Waage. Gespeichert werden die Bilder und Videos auf einer CompactFlash- und/oder einer SD-Speicherkarte.

Neben einem Slot für CompactFlash-Karten ist auch ein Steckplatz für SD-Karten vorhanden:

Bereits ab Mitte September 2016 soll die Canon EOS 5D Mark IV für 4.065 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich sein. Das neue (inoffizielle) „Kitobjektiv“ Canon EF 24-105mm F4L IS II USM wird 1.259 Euro (UVP) kosten.

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