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Vorsatzkonverter für die Olympus Stylus 1(s) im Test (Teil 2)

Teil 2 von 2: Praxistest mit Beispielaufnahmen zum Olympus TCON-17X

Im ersten Teil unseres Tests der Vorsatzkonverter für die Olympus Stylus 1(s) haben wir den Weitwinkelkonverter Olympus WCON-08X unter die Lupe genommen. In diesem zweiten Teil testen wir den Telekonverter Olympus TCON-17X.

Der Telekonverter:

Olympus TCON-17X:
Wer statt einer kürzeren eine längere Brennweite benötigt, kann zum Olympus TCON-17X greifen. Dieser sorgt für eine 1,7x Verlängerung der kleinbildäquivalenten Brennweite von 300 auf 510mm. Da es sich um einen Vorsatzkonverter handelt, der neben der Brennweite auch die Eintrittspupille vergrößert, bleibt die größte Blendenöffnung der Stylus 1s von F2,8 erhalten.

Ein Transportbeutel und zwei Schutzdeckel befinden sich im Lieferumfang:

Der Konverter wird über den Konverteradapter CLA-13 an der Stylus 1s befestigt und vergrößert die Abmessungen sowie das Gewicht der Digitalkamera deutlich. Knapp 12,5cm sind es in der Tiefe, 332g beim Gewicht. Insgesamt bringt die Stylus 1s damit 738g auf die Waage. Das Gewicht und die Abmessungen gleichen somit eher einer großen Bridgekamera oder einer spiegellosen Systemkamera mit Superzoomobjektiv.

Die Frontlinse des aus Metall gefertigten Telekonverters misst rund 7cm:

Der TCON-17X wird über den Konverter-Adpater CLA-13 mit der Kamera verbunden:

Wie der WCON-08X besteht auch der Olympus TCON-17X aus Metall und ist hochwertig verarbeitet. Eine kleine gummierte Fläche sorgt für ein angenehmeres Handling. Diese ist allerdings auch nötig, denn ohne zweite Hand kann man die Kamera mit Konverter nicht komfortabel festhalten. Sie ist deutlich Objektivlastig.

Der CLA-13-Adapter dient zum Verschrauben im Frontgewinde der Olympus Stylus 1s:

Wurde der Konverter im Kameramenü aktiviert, fährt die Stylus 1s sofort die Telebrennweite von 300mm, bzw. mit Konverter gerechnet von 510mm an. Kürzere Brennweiten lassen sich zwar manuell einstellen, bei kleineren Brennweiten als 250mm (KB) kann der Konverter jedoch im Bild erkannt werden.

Links eine Aufnahme ohne TCON-17X (300mm KB), rechts mit TCON-17X (510mm KB):

In der Praxis kann daher – abhängig von den Motiven und den benötigten Brennweiten – ein häufigeres Abnehmen und wieder Anschrauben des Konverters notwendig sein.

Vor der Montage sollte der Telekonverter im Kameramenü aktiviert werden:

Ebenso sorgt das Aktivieren des Konverters im Menü für die richtige Softwarekorrektur. Ohne diese ist eine leichte kissenförmige Verzeichnung zu sehen. Bei der Vignettierung fällt der TCOM-17X etwas auf, eine Randabdunkelung lässt sich erkennen. Ebenfalls erkennen lassen sich chromatische Aberrationen. Diese fallen am Teleende ohne Konverter weniger auf.

Um zu testen, für welchen Vorteil der Olympus TCON-17X bei der Bildschärfe sorgt, haben wir ein Motiv vom gleichen Standpunkt einmal mit und einem ohne Telekonverter aufgenommen. Anschließend haben wir den gleichen Bildausschnitt ausgewählt und die Aufnahme ohne Telekonverter auf die Auflösung mit Telekonverter interpoliert (Adobe Photoshop CS6, bikubisch glatter) sowie das Bild nachgeschärft.

Das Ergebnis dieses Tests ist eindeutig: Die Aufnahmen der Olympus Stylus 1s mit TCON-17X zeigen deutlich mehr Details. Ebenso gut: Der Autofokus der Stylus 1s arbeitet auch mit Konverter noch schnell und präzise, Unterschiede zum Betrieb ohne Konverter sind uns nicht aufgefallen.

Weitere Beispielaufnahmen mit TCON-17X:

Zusammen mit dem TCON-17X fällt die Olympus Stylus 1s sehr groß aus:

Unser Fazit zum Olympus TCON-17X:
Die Stylus 1s bietet mit 300mm Brennweite bereits eine lange Telebrennweite, mit dem TCON-17X lässt sich diese jedoch nochmals deutlich auf 510mm verlängern. In unserem Test wusste der Telekonverter mit einer guten Abbildungsleistung zu gefallen, gegenüber 300mm (also ohne Telekonverter) ist der Vorteil bei der Detailwiedergabe gut zu sehen. Wer eine besonders lange Brennweite benötigt, macht mit dem TCON-17X daher nichts falsch. Dass sich die Lichtstärke nicht verändert, ist ebenso ein größerer Pluspunkt. Erwähnen muss man allerdings auch die großen Abmessungen des Telekonverters, mit 332g (inklusive Konverter-Adapter) ist er zudem kein Leichtgewicht. Wer Weitwinkelbrennweiten benötigt, muss den Konverter zudem wieder abschrauben. Dies ist in der Praxis nicht unbedingt komfortabel.

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