Zwei Evoc-Rucksäcke und eine Evoc-Hüfttasche im Test (Teil 1)

Evoc CP 18l, Stage Capture 16l und Hip Pack Capture 7l im Praxischeck

Wer auf längeren Fototouren sein Equipment einfach und möglichst schonend – sowohl für die Technik als auch für den Menschen – transportieren möchte, setzt bei größeren Kameras oder Objektiven oftmals auf einen Rucksack. Neben Fotorucksäcken, die einzig und allein zum Zweck des Equipment-Transports gedacht sind, sind zuletzt vor allem Modelle in Mode gekommen, die zusätzlichen Platz für Alltagsgegenstände bieten. Wir haben uns zwei Modelle des deutschen Herstellers Evoc angesehen, die sich auch – oder vor allem – an Fotografen richten. Zudem schauen wir uns eine Hüfttasche genauer an.

Der größte unserer drei Testkandidaten ist der Evoc CP 18l. Wie der Name bereits verrät, bietet dieser  ein Transportvolumen von 18l. Die Außenabmessungen des leer 1.730g schweren Rucksacks betragen 52 x 29 x 17cm, das Kamerafach ist 26 x 26,5 x 16,5cm groß.

Der Evoc CP 18l:

Im oberen Fach lassen sich Jacken oder andere alltägliche Gegenstände transportieren:

Anhand dieser unterschiedlichen Daten lässt sich schnell erkennen, dass der Evoc CP 18l noch weiteren Stauraum bietet.

Im Fach oberhalb des Kamerafachs lässt sich bei Bedarf natürlich auch weitere Kameratechnik unterbringen, standardmäßig dient es jedoch zum Transport von alltäglichen Gegenständen.

Ein Notebook lässt sich ebenso unterbringen:

Die Tasche auf der Vorderseite nimmt flachere Gegenstände auf:

Zu den genannten Gegenständen können beispielsweise eine kompakte Jacke oder Getränke gehören. Da das Fach an der Vorderseite bis zum Boden des Rucksacks reicht, lässt sich zudem ein Notebook (bis circa 14 Zoll) unterbringen. Die Aufteilung der Fächer gibt der Hersteller beim Evoc CP 18l mit 40:60 an, das Alltagsfach besitzt also rund zwei Drittel des Stauraums des Kamerafachs.

Der schnellere Zugriff auf das Kamerafach ist von der Seite aus möglich:

Während man das Alltagsfach des Rucksacks nach oben bzw. vorne öffnet, erhält man Zugriff auf die Kamera über die linke Seite oder die Rückseite. Erstere Lösung wird als „Quick Side Access bezeichnet. Über die Seite kann man seine Kamera und das daran montierte Objektiv also schnell aus dem Rucksack herausziehen.

Zugriff auf alle Bereiche des Kamerafachs hat man nur über die Rückseite:

Wer Zugriff auf weitere Objektive haben möchte, muss dagegen immer die Rückseite öffnen. Das Fach für die Kamera lässt sich mit vier Trennern frei einteilen, wie üblich wird dabei mit Klettverschlüssen gearbeitet. Damit die Kamera nicht direkt beim Öffnen des Fachs herausfällt, liegt zudem ein „Sicherungsband“ bei. Auch dessen Position lässt sich verändern. Standardmäßig verfügt das Kamerafach über fünf Fächer.

Neben dem Hauptfach, das eine größere Systemkamera mit angesetztem Objektiv aufnehmen kann, sind die vier weiteren Fächern für den Transport von Objektiven oder anderem Zubehör gedacht. Zwei der Fächer messen etwa 8 x 9cm, die anderen beiden 8 x 7cm. Wie gesagt lässt sich dies aber je nach Wunsch verändern. Die im Evoc CP 18l verstauten Objektive können – mit Ausnahme des an der Kamera angesetzten Objektivs – bis zu 16-17cm lang sein. Wer einen Blitz oder eine weitere kompakte Kamera mitführen möchte, kann dies natürlich auch

Der CP 18l nimmt u. a. eine mittelgroße DSLR sowie wie vier Objektive und einen Blitz auf:

Das Kamerafach reichte in unserem Fall für eine Canon EOS 70D mit angesetztem EF 70-200mm F4L USM. Zudem haben wir das Standardzoom EF-S 15-85mm F3,5-5,6 IS USM, das Ultraweitwinkelzoom Sigma 10-20mm F4-5,6 EX DC HSM, das Sigma 50mm F2,8 EX DG Macro und das Blitzgerät Canon Speedlite 430 EX II untergebracht. Größere Objektive lassen sich in den beiden oberen Fächern nicht wirklich komfortabel verstauen, das liegt an der die Fächer überlagernden Abdeckung. Diese erschwert den Zugriff auf die Fächer ungemein. In der Praxis würden wir in den oberen Fächern daher nur schmale oder seltener genutzte Gegenstände unterbringen.

Nicht alle Bereich sind optimal zu erreichen, teilweise werden sie von der Rückenfläche überdeckt:

Ansonsten kann uns das Kamerafach überzeugen. Es bietet für eine mittelgroße Ausrüstung (eine Kamera und vier Objektive plus einen Blitz) ausreichend Platz, lässt sich recht frei einteilen und gewährleistet durch dicke Wände (mit Ausnahme der Seite mit der seitlichen Öffnung) einen guten Schutz. In der "Öffnungsklappe" können flache Gegenstände in einer Netztasche und drei Speicherkarten in einzelnen Taschen verstaut werden.

An der Seite des Rucksacks lassen sich beispielsweise Getränkeflaschen unterbringen:

Der Rucksack mit befestigtem Stativ:

Für weitere Gegenstände verfügt der Evoc CP 18l über ein rechts großes seitliches Fach, durch einen Gurt und eine herausziehbare Tasche für die Stativfüße lässt sich zudem auch ein Stativ mitführen. Als Außenmaterial kommen Nylonfasern mit PU-Beschichtung zum Einsatz, Wasser perlt an der Oberfläche einfach ab.

Das Regencover bietet einen besonders guten Schutz vor Staub oder Wasser:

Damit der Rucksack auch bei starkem Regen verwendet werden kann, wurde eine Regenhülle integriert. Das robuste Äußere und das stabile Grundgerüst machen den Evoc CP 18l zu einem sehr guten Begleiter.

Am Hüftgurt, der den sicheren Transport des Evoc CP 18l erlaubt, gibt es weitere Taschen:

Die beim Tragen etwas harte Rückseite wurde zur besseren Luftzirkulation optimiert:

Das Tragesystem bewirbt der Hersteller mit einem perfekten Sitz und einer idealen Luftzirkulation. Zum bequemen Tragen gibt es einen Hüftgurt mit zwei weiteren kleinen Taschen.

Auf der Rückenfläche kommen große Polster zum Einsatz, diese lassen einen guten Luftaustausch zu. Die Rückenfläche wirkte auf uns etwas hart, diesbezüglich lässt sich aber nur eine rein subjektive Aussage machen.

Im zweiten Teil unseres Test schauen wir uns den Evoc Stage Capture 16l sowie die Hip Pack Capture 7l an.

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