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Das Fazit zur Canon IXUS 150

In der Praxis überzeugt die Canon IXUS 150 mit großen Tasten und einer für Einsteiger einfachen Bedienung.

Als Bildsensor kommt bei der Canon IXUS 150 (Datenblatt ) ein 1/2,3 Zoll großer CCD-Sensor mit einer Auflösung von 15,9 Megapixel (4.608 x 3.456 Pixel) zum Einsatz. Dieser besitzt eine Sensorempfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 1.600. Die ISO-Wahl kann manuell oder automatisch erfolgen.

Die Bildqualität ist bei ISO 100 für eine Einsteigerkamera akzeptabel, selbst hier lässt sich aber bereits ein Bildrauschen erkennen. Bei ISO 200 sinkt die Detailauflösung weiter ab, die Bilder werden körniger. ISO 400 sorgen dann für einen sichtbaren Detailverlust, bei ISO 800 überlagert das Rauschen großflächig die Texturen. Bei ISO 1.600 werden dann nur noch wenige Details aufgelöst. Bei Dunkelheit können die Aufnahmen bis etwa ISO 400 verwendet werden, ab ISO 800 geht die Detailwiedergabe stark zurück.

Bei kleineren Ausdrucken lässt sich mit der Bildqualität bei niedrigen Sensorempfindlichkeiten durchaus leben, auf Formate größer als DIN A4 sollte man jedoch verzichten. Diese Ausgabengrößen wird mit einer Einsteigerkamera aber vermutlich niemand nutzen wollen.

Höhen und Tiefen gibt es bei der Geschwindigkeit zu vermelden. Die Serienbildrate ist mit 0,8 Bildern pro Sekunde kaum als Serienbildaufnahme zu bezeichnen. Dass die Bildserie nur durch die Speicherkarte begrenzt wird, ist daher effektiv egal. Der Autofokus stößt im Weitwinkel mit 0,33 Sekunden in einen akzeptablen bis guten Bereich vor, selbst im Telebereich ist er nicht wesentlich langsamer. Die Auslöseverzögerung ist mit 0,05 Sekunden kurz. Richtig flott ist die Canon IXUS 150 eingeschaltet, nach nur 1,33 Sekunden erscheint die vollständige Displayanzeige auf dem LCD. In nur 1,39 Sekunden kann man nach dem Starten zudem das erste Bild festhalten. Dies muss lobend erwähnt werden.

Die Farbwiedergabe ist für eine Digitalkamera der Einsteigerklasse angemessen. Die Abweichungen liegen zwar schon etwas vom Sollwert entfernt, aber auch farbkritische Motive kann die Canon IXUS 150 noch akzeptabel abbilden.

Obwohl man optische Bildstabilisatoren in der Einsteigerklasse seltener vorfindet, hat Canon bei der IXUS 150 einen integriert. Dieser Schritt macht sich in jeder Hinsicht positiv bemerkbar, denn damit kann das lichtschwache Objektiv zumindest teilweise wieder etwas ausgeglichen werden. Wir konnten eine Kompensationsleistung von rund zwei bis drei Blendenstufen messen, das ist zufriedenstellend.

Als Objektiv kommt bei der Canon IXUS 150 ein 8-fach-Zoom mit 28 bis 224mm (Brennweite auf das Kleinbild-Format umgerechnet) zum Einsatz. Damit ist man gut ausgestattet, wenngleich man weder in den ausgeprägten Weitwinkel noch Telebereich vorstoßen kann. Die Lichtstärke ist mit F3,2 bis F6,9 nur dürftig, besonders am Teleende lässt sich nur bei Sonnenschein mit niedrigen Sensorempfindlichkeiten arbeiten. Bei der Abbildungsleistung enttäuscht das Zoomobjektiv vor allem mit einer stärkeren Unschärfe am oberen Bildrand, hier fällt die Auflösung deutlich ab. Auch am Teleende werden Details schlechter aufgelöst. Die Verzeichnung wurde kameraintern korrigiert und lässt sich daher zumindest in der Praxis kaum erkennen. Chromatische Aberrationen kann man bei vergrößerten Ansichten durchaus erkennen, problematisch sind sie aber nicht.

Unser Fazit:

Die Canon IXUS 150 (Praxis) ist ein Einsteigermodell, daher muss man auf viele in den höheren Kameraklassen angebotenen Features verzichten. Dies beginnt zuerst einmal beim Bildsensor, denn das CCD-Modell der Canon IXUS 150 ist mit 1/2,3 Zoll zwar nicht kleiner als im Kompaktkamera-Schnitt, durch die CCD-Technologie aber deutlich anfälliger für ein Bildrauschen bei höheren Sensorempfindlichkeiten. Daher sollte man höhere Sensorempfindlichkeiten so gut wie möglich vermeiden. Einfach ist dies natürlich nicht, denn das Objektiv ist mit F3,2 bis F6,9 vor allem im Telebereich alles andere als lichtstark. Die Brennweitenabdeckung ist mit 28 bis 224mm dagegen gut, damit sind sowohl Weitwinkel als auch Teleaufnahmen möglich. Weniger gut gefällt uns, dass die Schärfe an den Bildrändern deutlich nachlässt, vor allem in der oberen Bildhälfte fällt die Schärfe sichtbar ab. Positiv muss der optische Bildstabilisator erwähnt werden, dieser arbeitet gut und ist in dieser Kameraklasse bei Weitem nicht in allen Modellen zu finden. Ebenso gut lässt sich der Makromodus mit einer Naheinstellgrenze von nur einem Zentimeter bewerten.

Die Geschwindigkeit sorgt für gemischte Gefühle: Die Serienbildrate ist mit 0,8 Bildern pro Sekunde sehr niedrig, der Autofokus mit 0,33 Sekunden dagegen zufriedenstellend und eingeschaltet ist die Digitalkamera mit 1,33 Sekunden sehr schnell. Keinesfalls zu überzeugen wissen das Display und die Videoaufnahme: Das 2,7 Zoll große LCD ist mit 230.000 Subpixel nur schwach aufgelöst und damit zur Bildkontrolle nur rudimentär geeignet. Videos werden lediglich mit 1.280 x 720 Pixel festgehalten und besitzen keine gute Bildqualität. Für Videofreunde ist die Kamera damit nicht geeignet, die dumpfe Tonqualität des Monomikrofons unterstreicht diesen Fakt zudem. Bei den Einstellungsmöglichkeiten bietet die Canon IXUS 150 nur die absoluten Basics, manuelle Optionen sind Mangelware. Die ganze Kamera ist auf die Bedienung von Einsteigern ausgelegt, was diesen natürlich entgegenkommt. Ein Kamerahilfsmenü erklärt für diese unter anderem verschiedene Funktionen. Erfahrenen Fotografen werden aber nur wenige Eingriffsmöglichkeiten angeboten. Da die Kamera aber für Einsteiger gedacht ist, ist diese Lösung sicherlich gerechtfertigt.

Etwas schwach ist, dass die Canon IXUS 150 (Produktseite) keinen digitalen Videoausgang bietet. Wer die Digitalkamera an einen Fernseher anschließen möchte, muss deshalb mit einem analogen Videosignal vorlieb nehmen. Dies ist in Zeiten von großen und hochauflösenden HDTVs eigentlich nicht mehr akzeptabel.

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Pro&Contra zur Canon IXUS 150

  • 8-fach-Zoom trotz kompaktem Kameragehäuse
  • Mit 28mm noch brauchbarer Weitwinkelbereich
  • Sehr kleine (2,2cm dünn) und leichte (127g mit Akku und Speicherkarte) Digitalkamera
  • Das Kameragehäuse ist akzeptabel verarbeitet
  • Relativ große Tasten
  • Guter optischer Bildstabilisator
  • Sehr kurze Auslöseverzögerung (0,05 Sek.) und kurze Fokussierungszeit (0,33 Sek.)
  • Mit 1,33 Sekunden sehr kurze Einschaltzeit und ebenfalls kurze Zeit bis zum ersten Bild (1,39 Sek.)
  • Sechs Szenenmodi ("Porträt", "Langzeitbelichtung" ...) und sechs Kreativ-Effekte ("Miniatur", ...)
  • Sehr guter Makro-Modus (ab ca. 1cm Motivabstand)
  • Relativ schneller und treffsicherer Autofokus im Videomodus
  • Die Bildqualität ist unterdurchschnittlich
  • Schwächen bei der Abbildungsleistung
  • Mit 0,8 Bildern pro Sekunde sehr langsame Serienbildgeschwindigkeit
  • Display nur für die Motivwahl geeignet, aber nicht zur Schärfekontrolle (nur 230.000 Subpixel)
  • Objektiv am Teleende nur sehr lichtschwach ausgestattet
  • Nur HD-Videoaufnahme, zudem besitzen die Videos eine schlechte Bildqualität
  • Kein HDMI-Ausgang vorhanden

Testurteil

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