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Praxisbericht zur Canon PowerShot G9 X

Die Canon PowerShot G9 X (Produktbilder) hat ein gerade einmal 9,8 x 5,8 x 3,1cm großes und mit 206g recht leichtes Kameragehäuse. Dieses besteht auf der Vorderseite und der Oberseite zum Großteil aus Metall und macht daher einen hochwertigen Eindruck. Auf der Rückseite kommt dagegen Kunststoff zum Einsatz, dies gilt auch für die angedeutete Lederoptik. Besonders auf der rechten Kameraseite und bei der rückseitigen Daumenablage kann uns Letztere weniger überzeugen, eine gummierte Oberfläche würde deutlich griffiger ausfallen.

Das Kameragehäuse der PowerShot G9 X ist solide gebaut:

Schade ist zudem, dass Canon auf eine Griffunterstützung oder einen Handgriff verzichtet hat. Insgesamt liegt die G9 X allerdings doch noch akzeptabel in der Hand, das leichte Gewicht macht einen Griff oder eine Gummierung nicht unbedingt notwendig. Komfortabler wäre deren Einsatz allerdings schon.

Auf der Rückseite wird auf ein Steuerkreuz oder Einstellrad verzichtet:

Bei der Bedienung fällt die Canon PowerShot G9 X (Technik) etwas aus der Reihe, dies gilt zumindest für die Rückseite. Während bei nahezu allen Modellen hier das obligatorische Steuerkreuz zu finden ist, setzt Canon nur auf vier Tasten. Diese sind direkt untereinander angeordnet und erlauben das Starten von Videos, das Aufrufen des Quick- und des Hauptmenüs sowie die Konfiguration der Displayeinblendungen. Dieser Ansatz ist zumindest ungewöhnlich. Wer meint, dass die Kamera durch diesen Aufbau ein größeres Display als andere Modelle bieten würde, irrt aber leider. Das „LCD-Element“ nimmt zwar den gesamten Platz links von den Tasten ein, die Anzeigefläche ist aber deutlich kleiner und „nur“ 3,0 Zoll groß. Diese Tatsache sorgt für große schwarze Ränder um das eigentliche Display. Dieser Platz bleibt ungenutzt, was bei einer sehr kompakten Kamera nicht wirklich optimal ist. Würden die Ränder kleiner ausfallen, wäre für ein Steuerkreuz ohne Frage noch Platz gewesen.

Ein wichtiges Bedienelement der Kompaktkamera ist der Einstellring am Objektiv:

Die wenigen Tasten und das nicht vorhandene Steuerkreuz versucht Canon durch eine größere Anzahl von Touchtasten auf dem LCD sowie einen Objektivring auf der Vorderseite zu kompensieren. Letzterer ist gerastert und ermöglicht die komfortable Wahl der Blende oder auch der Belichtungskorrektur. Mit den Touchtasten kann man unter anderem den ISO-Wert anpassen, die Belichtung speichern oder zum manuellen Fokus wechseln. Nur per Touch navigiert wird bei der Canon PowerShot G9 X (Bildqualität) auch im Quick- und Hauptmenü. Hier lassen sich wie gewohnt alle Parameter verändern, über das Quickmenü werden beispielsweise das Bildformat, der Weißabgleich oder auch der Belichtungsmessmodus angepasst. Die Bedienung funktioniert durch die präzise arbeitende Touchoberfläche recht gut, wird aber trotzdem nicht allen Fotografen gefallen.

Wer „echte“ Tasten bevorzugt, wird dieser Lösung wohl nicht allzu viel abgewinnen können. Klassisch erfolgt die Bedienung dagegen auf der Oberseite. Neben dem Ein- und Ausschalter sind hier unter anderem der mit dem Fotoauslöser kombinierte Brennweitenregler und das Programmwählrad zu finden. Die Programmwahl kann daher auch ohne Touch erfolgen. Im Angebot sind die üblichen PSAM-Modi, ein Customprogramm und zwei Automatiken. Zudem lassen sich 14 Szenenprogramme und Filtereffekt verwenden. Frei konfigurierbar ist bei der G9 X nur die Taste zur Videoaufnahme, 25 Funktionen sind hier wählbar.

Das Messfeld kann per Hand bestimmt werden oder wird automatisch gewählt:

Die automatische Fokussierung wird bei der Canon PowerShot G9 X (Geschwindigkeit) mit der Kontrastmessung realisiert, 31 Messfelder lassen sich insgesamt nutzen. Die Kamera hat eine automatische Messfeldwahl sowie auch einen Einzelfeld-AF zu bieten. Das Messfeld kann bei Letzterem per Touch einfach im Bildfeld verlagert werden. Ebenso lässt sich die Messfeldgröße zwischen „klein“ und „normal“ wählen. Wer manuell scharfstellen möchte, drückt dazu die „AF“-Touchtaste auf dem LCD. Daraufhin ist es möglich, per Touch oder mit dem Einstellring am Objektiv näher oder weiter weg zu fokussieren. Gut: Die Kontrolle wird durch eine Displaylupe und ein Fokuspeaking erleichtert. Kontinuierlich scharfstellen kann die Kompaktkamera auch, der Makroaufnahmeabstand der Canon PowerShot G9 X liegt im Weitwinkelbereich bei kurzen 5cm. Auch kleinere Motive lassen sich dadurch recht gut abbilden.

Mit dem integrierten ND-Filter lässt sich die Belichtungszeit auf Wunsch verlängern:

Die Belichtung ist mit der Digitalkamera zwischen 30 Sekunden und 1/2.000 Sekunde möglich. Bei der Belichtungsmessmethode kann zwischen der Mehrfeldmessung, der mittenbetonten Messung und der Spotmessung gewählt werden. Da es sich bei 1/2.000 Sekunde um eine relativ lange Belichtungszeit handelt, die besonders bei der Nutzung der Offenblende von F2,0 zu lang sein kann, hat Canon einen ND-Filter mit drei Blendenstufen integriert. Dieser lässt sich automatisch oder auch von Hand zuschalten.

Das 3,0 Zoll große LCD mit 1,04 Millionen Subpixel ist bei der G9 X fest verbaut:

Das Display der Canon PowerShot G9 X (Technik) ist in die Bedienung voll eingebunden und verfügt über eine gut funktionierende Touchoberfläche. Es dient aber natürlich nicht nur zur Steuerung der Kompaktkamera, sondern auch zur Bildkontrolle. Diese Aufgabe erledigt es dank einer hohen Auflösung von 1,04 Millionen Subpixel sehr gut, die Darstellungsqualität ist überzeugend. Drehen und schwenken lässt sich das LCD nicht, die nicht frontale Betrachtung ist durch große Einblickwinkel aber nicht problematisch. Ein Sucher ist bei der G9 X weder vorhanden noch kann er aufgesteckt werden.

Wer Videos aufnehmen möchte, kann dies zum einen in jedem Fotoprogramm über den dedizierten Videoauslöser auf der Rückseite der Kompaktkamera und zum anderen über den Videomodus der Kamera. Nur bei Letzterem ist aber die Aufnahme mit 60 oder 50 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD-Auflösung möglich, ansonsten lassen sich maximal 30 Vollbilder pro Sekunde einstellen. Diese Einschränkung finden wir keineswegs sinnvoll. Manuelle Einstellungsmöglichkeiten finden sich bei der Videofunktion der Canon PowerShot G9 X (Beispielaufnahmen) kaum. Die Belichtungskorrektur kann man zwar anpassen und die Belichtung auf Wunsch auch speichern, auf die Blende oder den ISO-Wert hat man allerdings keinen Einfluss. Die Bildqualität der Full-HD-Videos fällt sehr gut aus, auch feine Details werden wiedergegeben. Eine gute Arbeit leistet auch der optische Bildstabilisator, dieser reduziert Verwacklungen sichtbar. Der Autofokus arbeitet etwas langsam, das Motiv wird aber präzise scharfgestellt.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Kommentare

Wenn man die Bildqualität zwischen ...

Wenn man die Bildqualität zwischen der Canon G9x und der Sony RX100 vergleicht, erkennt man , dass die Canon ein wesentlich verwascheneres Bild produziert. Dies gilt leider für alle G3,5,7 und 9 x Modelle gegenüber den RX 100 Modellen.
Wirft Canon irgendwann den Hut?

Ja, danke für die Mühe ...

Ja, danke für die Mühe des Testens,
aber das Gerät überzeugt nicht in seiner Klasse, weniger als der halbe Preis wäre auch nur für manche verlockend.
Keinesfalls verstehe ich die Benotung der Bildqualität: hier passen nur 3,5 Sterne!

Hallo, es geht um: canon-povershot ...

Hallo, es geht um: canon-povershot g9
Soweit so gut, aber die Bedienungsanleitung ist unter aller Kritik und die Bedienung gelinde gesagt unübersichtlich. Muss das sein??
Nicht alle Menschen sind Nerds.
Gruss, VS

Ich habe mir dieses Modell ...

Ich habe mir dieses Modell zugelegt - und leider nicht innerhalb der Umtauschfrist getestet (ja klar, selber Schuld ...) Weil ich den Nachfolger nach der S110 verlangt hatte. Mit der Kamera war ich sehr glücklich - die G9x ist eine Katastrophe.

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