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Praxisbericht zur GoPro Hero3 Plus Black Edition

Wie schon bei der GoPro Hero3 Black Edition (Testbericht) stehen auch bei der GoPro Hero3+ Black Edition wieder drei Bildwinkel zur Wahl. Für das weite Sichtfeld gibt der Hersteller 14mm Kleinbildbrennweite an, das mittlere Sichtfeld liegt bei 21mm und das enge Sichtfeld bei 28mm. Wer Videos aufnimmt, kann sich bei 1.920 x 1.080 Pixel (Full-HD) und 1.280 x 720 Pixel (HD) für alle drei Sichtfelder entscheiden, bei Bildern stehen nur das weite und das mittlere Sichtfeld zur Verfügung. Während beim weitem Sichtfeld die Auflösung bei 12 Megapixel liegt, muss man beim mittleren Sichtfeld allerdings mit maximal 6,75 Megapixel auskommen. Neu hinzugekommen ist bei der GoPro Hero3+ Black Edition (Technik) der Bildwinkel "SuperView". Dieser steht bei Videos mit 1.920 x 1.080 Pixel und 1.280 x 720 Pixel zur Verfügung, nimmt ein Bild im 4:3-Format auf und erreicht durch eine „dynamische“ Streckung an den Bildrändern eine Ausgabe im 16:9-Format. Dadurch lässt sich ein größerer Bildinhalt aufzeichnen, an den Bildrändern entstehen allerdings auch deutlich sichtbare Verzerrungen. Zudem werden die einstellbaren Bildraten etwas eingeschränkt.

Die riesige Auswahl an Auflösungen und Bildraten der GoPro Hero3 Black Edition (Testbericht) finden sich auch bei der GoPro Hero3+ Black Edition (Beispielaufnahmen) wieder. Bei der größtmöglichen Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixel (4K 17:9) lassen sich 12 Vollbilder pro Sekunde festhalten, bei 3.840 x 2.160 Pixel (4K) 15 bzw. 12,5 Vollbilder pro Sekunde. Die bei der Videoaufnahme üblichen Bildraten von 25 bzw. 30 Vollbildern pro Sekunde werden bei 2.704 x 1.524 Pixel (2,7K) mit 30 und 24 Vollbildern pro Sekunde und bei 2.704 x 1.440 Pixel (2,7K, 17:9) erreicht. Wer Videos im 16;9-Format aufnehmen möchte, kann bei 1.920 x 1.080 Pixel zwischen 24 bis 60 Vollbildern pro Sekunde wählen, bei 1.280 x 720 Pixel sind 50 bis 120 Vollbilder pro Sekunde möglich. Für besondere Zeitlupenaufnahmen stehen zudem 848 x 480 Pixel mit 240 Vollbildern pro Sekunde zur Verfügung. Bei Videos im 4:3-Format bietet die GoPro Hero3+ Black Edition 1.920 x 1.440 Pixel zwischen 24 und 48 Vollbildern pro Sekunde, bei 1.280 x 960 Pixel lassen sich 48 bis 100 Vollbilder pro Sekunde einstellen.

Für besondere Aufnahmen gibt es den ProTune-Modus. Bei diesem werden die Videos mit einem geringen Kontrast, einer verringerter Schärfe sowie einer höheren Bitrate aufgezeichnet. Diese besonderen Einstellungen kommen einer besseren Nachbearbeitung zugute. Wer seine Videos nicht nachbearbeiten möchte, sollte diesen Modus allerdings nicht verwenden. Die Bilder wirken hier verwaschen und optisch schlechter, als bei der herkömmlichen Aufzeichnung.

Ein neues Feature der GoPro Hero3+ Black Edition (Datenblatt) ist die sogenannte Auto Low Light-Einstellung. Diese lässt sich bei vielen Auflösungen zuschalten und sorgt für eine dynamische Anpassung der Bildrate. Steht nicht ausreichend Licht zur Verfügung und werden die Videos zu dunkel aufgenommen, wird bei aktivierter Auto Low Light-Einstellung die Bildrate halbiert. Sind beispielsweise 1.920 x 1.080 Pixel mit 60 Vollbildern pro Sekunde ausgewählt, kann die Bildrate bei zu wenig Licht von der Kamera automatisch auf 30 Vollbilder pro Sekunde gesenkt werden.

Eingriffsmöglichkeiten in die Belichtung bietet die GoPro Hero3+ nahezu keine. Zum einen gibt es nur ein Spotmeter genannte Belichtungsmessung, mit dieser lassen sich Motive mit einem starken Helligkeitsunterschied besser belichten. Zum anderen kann der Weißabgleich – bei aktivierter ProTune-Aufzeichnung – eingestellt werden. Dabei stehen neben einer automatischen Wahl auch 3000 Kelvin, 5500 Kelvin und 650 Kelvin sowie eine Camera-RAW-Einstellung zur Verfügung. Diese erlaubt das nachträgliche Verändern der Farbtemperatur besonders gut.

Die Bedienung erfolgt über das kleine Display und die beiden einzigen Tasten nicht besonders komfortabel, jedoch zweckmäßig. Zu viele Einstellungen sollte man in kurzer Zeit allerdings nicht verändern müssen.

Wir würden daher klar zum als Zubehör erhältlichen LCD Touch BacPac raten. Dieses ist zwar nicht gerade hoch aufgelöst, zum Einstellen der verschiedenen Parameter ist die Auflösung aber ausreichend. Die Touchoberfläche lässt sich nicht gerade als perfekt bezeichnen, eine bessere Lösung, als die Bedienung über die Tasten, ist das LCD aber in jedem Fall. Zudem können die Aufnahmen damit direkt angesehen werden.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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