Panasonic Lumix DMC-GX7 Praxisbericht

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Praxisbericht zur Panasonic Lumix DMC-GX7

Die Bedienelemente und ihre Funktionen sowie die wichtigsten Features der Kamera stellen wir Ihnen in unserem Hands-On-Video der Panasonic Lumix DMC-GX7 vor.

Die Panasonic Lumix DMC-GX7 (Datenblatt) besitzt ein relativ schlicht gestaltetes Kameragehäuse, das größtenteils aus Magnesium besteht. Diese Wahl sorgt für ein hochwertiges Anfassgefühl, die Verarbeitung ist tadellos. Der Handgriff fällt sehr groß aus und ist zudem mit einer Gummierung versehen. Dies sorgt für ein exzellentes Handling selbst mit nur einer Hand. Sehr gut: Trotz kompaktem Design ist die Panasonic Lumix DMC-GX7 ein wahres Tasten- und Wählradwunder. Neben dem Programmwählrad hat sie zwei Einstellräder, neun Tasten, ein Steuerkreuz und einen weiteren Wählschalter (AF oder MF) zu bieten. Außerdem lassen sich über das Touchscreen fünf weitere Fn-Tasten nutzen (mit den Touch-Fn-Tasten sind dies insgesamt 9 Fn-Tasten). Da sich je Fn-Taste aus 37 bis 40 verschiedenen Parametern wählen lässt, bedeutetet dies: Die Panasonic Lumix DMC-GX7 (Abbildungsleistung) lässt sich geradezu perfekt an die eigenen Wünsche anpassen. Die meisten Tasten fallen groß genug aus und lassen sich bequem erreichen sowie drücken. Einzelne Bedienelemente, wie beispielsweise die Taste zum Wechseln zwischen dem Display und dem Sucher, sind jedoch klein und liegen an einer ungünstigen Stelle. Bei so vielen Tasten auf kleiner Fläche ist dies jedoch kaum anders zu lösen. Außerdem gibt es genügend weitere Tasten, um die nicht ganz so gut erreichbaren Tasten entbehren zu können. Insgesamt bleibt für die Bedienung festzuhalten: Sie bewegt sich - bezogen auf die Kameragröße - sehr nahe am Optimum.

Im Menü trifft der Fotograf auf das typische Panasonic-Layout mit der Einteilung in fünf Obermenüs („Rec“, „Video“, „Individual“, „Setup“, „Wiedergabe“) und den nach diesen Gesichtspunkten zusammengestellten Parametern. Wer hier etwas verändern möchte, muss teilweise länger suchen, denn die Anzahl der Einstellungsmöglichkeiten ist sehr groß. Als Alternative gibt es allerdings das Quick-Menü, indem die wichtigsten Fotoparameter verändert werden können. Der Gang in das Hauptmenü ist daher nur sehr selten notwendig.

Als Fotoprogramme stehen bei der Panasonic Lumix DMC-GX7 (Geschwindigkeit) neben den PASM-Modi eine intelligente Automatik, ganze 24 Szenenprogramme („Gegenlicht weich“, „Heller Blauer Himmel“, „Kühler Nachthimmel“, …) und 22 Kreativfilter („Hohe Dynamik“, „Toy Pop“, „Expressiv“, …) zur Wahl. Außerdem lassen sich drei Custom-Programme (C1, C2, C3) frei zusammenstellen. Sehr bequem ist die Zeitrafferaufnahme-Funktion, die einen Timer-Fernauslöser unnötig macht.

Bei der Messfeldwahl stehen alle 23 Felder (automatisch von der Kamera gewählt) oder ein Feld zur Wahl. Letzteres lässt sich frei im Bild verlagern und kann in vier Größen eingestellt werden. Zudem ist ein Punkt-AF vorhanden und es sind eine Gesichtserkennung sowie eine Motiv-Verfolgung möglich. Per Schalter wird zum manuellen Fokus gewechselt. Die manuelle Scharfstellung wird dabei mit einer Fokuslupe unterstützt, wobei die Lupen-Ausschnitts-Vergrößerung von 3x bis 6x in 0,1x-Schritten möglich ist. Wird die Lupe hingegen im Vollbildmodus verwendet ist eine Vergrößerung von 3x bis 10x in 0,1x-Schritten möglich - in beiden Lupen-Modi kann der vergrößerte Bereich in alle vier Richtungen verschoben werden. Die Kantenanhebungs-Funktion ("Fokus Peaking") erleichtert die Scharfstellung dabei optional und kann zwischen "High" und "Low" sowie in drei Farben eingestellt werden (hellblau, gelb oder grün). Die Belichtungsmessung erfolgt bei der Panasonic Lumix DMC-GX7 über ein 1.728-Zonen Multi-Pattern Sensing System per Mehrfeldmessung, mittenbetonter Messung und Spotmessung. Überdurchschnittlich: Es stehen Verschlusszeiten zwischen 60 Sekunden und 1/8.000 Sekunde zur Verfügung, der Bulbmodus erlaubt noch längere Belichtungen.

Das nach oben und unten klappbare, 3,0 Zoll große Display im 3:2-Format besitzt einen großen Einblickwinkel, löst hohe 1.040.000 Subpixel auf und gehört zu den derzeit besten und schärfsten erhältlichen LCDs. Es steht aber nicht nur für eine sehr gute Detailwiedergabe, per Touch kann die Kamera damit auch bequem bedient werden. Sei es nun ob Sie eine der Fn-Tasten anwählen oder den Fokus per Fingerzeig verändern wollen, alles ist dank kapazitiver Touchscreen-Technik schnell und sehr präzise möglich. Wer einmal damit gearbeitet hat, wird auf diese Funktion nicht mehr verzichten wollen.

Bei den gehobenen Systemkameras darf mittlerweile auch ein elektronischer Sucher nicht mehr fehlen. Die Panasonic Lumix DMC-GX7 (Bildqualität) setzt dabei nicht nur auf eine gewöhnliche Lösung, sondern erlaubt das Klappen um 90 Grad nach oben. Dies war bisher nur bei Aufstecksuchern möglich. Mit seinen 2,765 Millionen Subpixel sorgt der Sucher letztendlich auch noch für eine hervorragende Darstellung. Pixelstrukturen lassen sich überhaupt nicht erkennen, er fällt zudem groß und hell aus. Mit dem vorhandenen Augensensor ist ein händisches Umschalten zudem nicht nötig.

Die Videoaufnahme ermöglicht die Panasonic Lumix DMC-GX7 (Beispielaufnahmen) mit maximal 50 Vollbilder pro Sekunde in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel), entweder mit AVCHD-Codierung oder im MP4-Format. Zudem stehen auch 50 Halbbilder bei Full-HD-Auflösung und weitere Bildraten bei kleineren Auflösungen zur Verfügung. Die Bildqualität der im AVCHD-Format aufgenommenen Videos (Datenrate bei Full-HD 1080p50: 28 Mbit/s, entspricht 210 MB/s) fällt sehr gut bis exzellent aus, die Detailwiedergabe ist hervorragend. Durch die 50 Vollbilder pro Sekunde werden zudem auch Bewegungen sehr flüssig wiedergegeben. Der Ton wird mit einer guten Qualität aufgezeichnet (Stereo) und ist in vier Stufen pegelbar. Ein externes Mikrofon lässt sich allerdings leider nicht anschließen. Der Autofokus stellt treffsicher scharf. Wie der optische Bildstabilisator (Kit-Zoom O.I.S.) arbeitet er zudem sehr leise. Neben der vollautomatischen Belichtung stehen im Videomodus auch die PASM-Modi zur Verfügung. Machen Sie sich selbst ein Bild von den Videos der Panasonic Lumix DMC-GX7 mit unseren Beispielaufnahmen in voller Auflösung.

Trotz kompakter Abmessungen konnte Panasonic bei der Lumix DMC-GX7 (Technik) ein integriertes Blitzgerät (Leitzahl sieben bei ISO 200) unterbringen. Damit lassen sich nähere Motive ohne Probleme aufhellen, der Aufklappmechanismus sorgt für eine deutlich erhöhte Position. Synchronisieren lässt sich der Blitz bis zu 1/320 Sekunde. Über den Blitzschuh kann auch ein stärkeres Blitzgerät von der Systemkamera angesprochen werden.

Bei den Schnittstellen kann man auf einen Micro-USB- und einen Mini-HDMI-Port zurückgreifen, außerdem lässt sich auch eine Kabelfernbedienung anschließen. Per WLAN können Sie Daten drahtlos unter anderem an einen Computer, einen Fernseher oder ein Mobilgerät schicken. Außerdem kann die Digitalkamera per kostenloser "Panasonic Image App" ferngesteuert werden. Besonders schnell kann die Verbindung zwischen einem Mobilgerät und der Digitalkamera per NFC hergestellt werden. Dazu müssen die beiden Geräte lediglich an den dafür vorgesehenen Stellen bis auf wenige Millimeter angenähert werden.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online-Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.
Beispielaufnahmen Fazit

Kommentare

Hallo, sehr interessanter Test. Habe ...

Hallo, sehr interessanter Test. Habe schon lange gewartet, da die Vorschusslorbeeren für die GX7 groß waren. Für mich kommt nur diese oder die Sony nex 5R/T in Frage, wegen Touchscreen und der 50p Videobildrate. Die Bildqualität ist für einen Kompaktkameraufsteiger sicher bei beiden Spitze, möchte aber auch meinen Panasonic- Camcorder damit ersetzen, und die Beispielvideos machen mir Sorgen, sowohl mit der GX7 als auch mit der GH3, die für Videofilmer empfohlen wird. Am besten gefällt mir hier die Sony nex 6, die keinen Touchscreen hat, obwohl alle Tests sagen, dass die Autofokusgeschwindigkeit vor allem beim Schwenk bei Panasonic besser ist. Kann jemand dazu einen Tip geben, sonst muss ich wohl beide Kameras testen.

… die GX7 macht für ...

… die GX7 macht für anspruchsvolles Video wenig Sinn, da kein Anschluss für ein externes Mikrofon vorhanden ist...

Passend ist das (angemessen teure) ...

Passend ist das (angemessen teure) Vario X 12-35mm F/2,8… das ist Standard bei der GH3 und wird der GX7 wesentlich besser gerecht!
Warum kein Test damit?

An die Redaktion Habt Ihr ...

An die Redaktion
Habt Ihr den Bildstabilisator auch mit objektiven ohne Bildstabilisator gestest (Olympus oder mit adaptierten Fremdobjektiven z.B Canon FD oder Minolta MD?)
Ich habe auf einer englischsprachigen Webseite gelesen, dass der interne Stabilisator der Panasonic nicht gut sein soll. Er komme keinenfalls an den 5-Achsen Bildstabilisator der Olympus Pen oder OM-D Kameras heran.
Könnt ihr dazu etwas schreiben. Denn wenn sich ein Olympus Bessitzer für die günsterige Panasonic gx7 entscheidet, weil die Kamer gut ist und die OM-D und die EP-5 maßlos überteuert sind und mit dem Olympus 14-150mm oder dem 75-300mm fotografieren will, schaut der dann mit dem Stabi in der GX7 in die Röhre oder kann der interne Stabilisator der GX7 diese Olympus Objektive stabilisieren?

Bezüglich der Geschwindigkeit (Bildrate / ...

Bezüglich der Geschwindigkeit (Bildrate / Sekunde), ermöglicht der elektronischer Auslöser eine noch höheren Rate: 10 Bilder / Sekunde, und bis zu 40 Bilder / Sekunde in einer verminderten Auflösung von 4 MP .

Vielen Dank für den Hinweis, ...

Vielen Dank für den Hinweis, dkamera.de testet jedoch die Serienbildrate aufgrund möglichst guter Vergleichbarkeit immer ausschließlich bei voller Bildauflösung und Bildqualität (zum Beispiel "Fine" oder "Superfine" - wenn konfigurierbar).

Das integrierte Blitzgerät ermöglicht auch ...

Das integrierte Blitzgerät ermöglicht auch eine Fernauslösung externer Blitze, ein Aufsteckgerät ist hierfür nicht notwendig . Es kann jedoch auch ein Aufsteckblitz verwendet werden , wenn etwa höhere Leitzahlen oder schwenkbare Blitzköpfe erforderlich werden.

Leider ist hier fälschlicherweise von ...

Leider ist hier fälschlicherweise von einem Micro-USB-Port die Rede. Der USB Anschluß ist aber wieder einmal ein dämliches proprietäres Format von Panasonic, absolut nicht genormt. Das hat mich an meiner TZ10 schon genervt. Die beiden sind noch nichtmal kompatibel, obwohl beides USB 2 ist. Meiner Meinung nach ein echtes Manko, wieder ein unnötiges Kabel mitzuschleppen. Das machen Sony und co. besser.

Leider wird nicht erwähnt, dass ...

Leider wird nicht erwähnt, dass bei Panasonic, anders als bei Olympus, das Sucherbild nicht stabilisiert wird, was bei langen Brennweiten, besonders bei Fremdobjektiven, sehr nachteilig ist.

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