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Praxisbericht zur Samsung Galaxy K Zoom

Betrachtet man die Vorderseite des Samsung Galaxy K Zoom (Produktansicht) ist kein Unterschied zu einem gewöhnlichen Smartphone sichtbar. Beim Blick auf die Rückseite fällt dann natürlich das große Objektiv auf, das sehr deutlich an eine Digitalkamera erinnert. Dass auch an anderen Stellen – im Vergleich zu einem Smartphone – etwas dickere Gerät, fällt hier zudem noch etwas voluminöser aus. Dies ist natürlich kein Wunder, denn das 10-fach-Zoom muss schließlich auch irgendwo untergebracht werden. Mit nur etwas über zwei Zentimeter Tiefe ist das Samsung Galaxy K Zoom dafür aber trotzdem noch schlank.

In der Hand liegt das Smartphone mit seiner gerundeten Form durchaus gut. Dass das Objektiv auf der Rückseite etwas unförmig aus dem Gehäuse herausschaut, muss man angesichts der Brennweite akzeptieren. Die Verarbeitung des Gehäuses ist gut, an den Seiten setzt Samsung auf einen Rahmen aus Metall, auf der Rückseite auf eine Schale aus Plastik.

Alle Einstellungen werden über das 4,8 Zoll große Display vorgenommen:

Da es mangels Platz kein Programmwählrad gibt, wird die Wahl des Fotoprogramms – wie meisten Einstellungen – über das Display vorgenommen. Hier liegt eine Modus-Taste, über die man zwischen den Programmen wechseln kann. Neben der Vollautomatik, der Programmautomatik und dem manuellen Modus gibt es zudem jede Menge Motivprogramme. So bietet das Samsung Galaxy K Zoom (Bildqualität) unter anderem einen Modus für schöne Porträts, für HDR-Bilder oder für Aufnahmen im Schnee. Zudem lassen sich Panoramen aufzeichnen. Halbautomatiken fehlen leider.
Sehr gut ist dagegen die konfigurierbare Modusansicht gelungen: Dadurch kann man sich entscheiden, welche Fotoprogramme angezeigt werden sollen. Wer beispielsweise nur das Programm "Automatik", das Motivprogramm „Schnee“ und den Panorama-Modus benötigt, „aktiviert“ nur diese drei, was die spätere Auswahl deutlich beschleunigt. Digitale Effekte bietet das Smartphone zwölf an der Zahl. Dazu gehören beispielsweise ein „Graustufen“-Effekt, ein „Fischauge“-Effekt oder ein „Ölpastell“-Effekt.

Gezoomt wird unter anderem mit einer Taste auf der Oberseite:

Zoomen kann man über die Lautstärketaste auf der rechten Gehäuseseite. Dies funktioniert recht ordentlich, wenngleich eine echte Zoomwippe mehr Komfort bieten würde. Als Alternative zur Taste gibt es auch die Möglichkeit des Zoomens über die bekannten Gesten auf dem Touch-Display. Dies funktioniert zwar, ein gezieltes Ansteuern einer speziellen Brennweite war uns im Test aber nicht möglich. Wir würden daher ganz klar zum Zoomen per Taste raten.

Über das Display des Samsung Galaxy K Zoom (Technik) erreicht man neben weiteren Einstellungen („Auflösung“, „optischer Bildstabilisator“, …) auch die Belichtungskorrektur und die Sensorempfindlichkeit. Diese Touch-Tasten sind allerdings etwas klein geraten, weshalb man hier im Gegensatz zur Modus- oder Auslöse-Taste gut zielen muss.

Die Kamera-App ist übersichtlich, der Aufbau von anderen Android-Geräten bekannt:

Das Kamera-Menü erinnert an Samsungs Kamera-App, wer ein Android-Gerät besitzt, muss sich also nicht umstellen. Alle Einstellungen sind zum großen Teil selbsterklärend, auch Einsteiger haben hier keine Probleme. Spaßig: Durch die Sprachsteuerung kann man sich das Drücken des Auslösers sparen. Wer „Bitte Lächeln“, „Lächeln“, „Aufnehmen“ oder „Klick“ sagt, sorgt für die Aufnahme eines Bildes. Bei „Video aufnehmen“ wird die Aufnahme eines Videos gestartet. Dies funktionierte in der Praxis sogar besser als erwartet, bei in etwa acht von zehn Versuchen arbeitete die Spracherkennung korrekt.

Die Arbeitsgeschwindigkeit des Samsung Galaxy K Zoom (Farbwiedergabe) entspricht dem, was man von einem Gerät der Mittelklasse erwarten kann. Anwendungen öffnen sich schnell, Wartezeiten treten kaum auf. Dafür sorgen ein Sechskernprozessor (2 x 1,7 GHz, 4 x 1,3 GHz) und 2GB Arbeitsspeicher. Mit nur 4,8GB freiem Speicherplatz (von 8GB) ist das K Zoom bereits im fabrikneuen Zustand fast zur Hälfte „gefüllt“, der micro-SD-Karteneinschub ist daher willkommen.

Die verschiedenen Optionen der Kamera-App:

Bei der Belichtung und dem Autofokus trifft man auf typische Einstellungsmöglichkeiten. So lässt sich das Fokusfeld per Touch wählen, es wird von der Kamera automatisch vorgegeben oder liegt fest in der Bildmitte. Ebenso gibt es einen Verfolgungs-AF und werden Gesichter automatisch scharfgestellt. Bei der Belichtung lässt sich zwischen der Multi-, der mittenbetonten und der Spotmessung wählen. Die manuelle Wahl der Verschlusszeit erlaubt maximal 16 Sekunden und minimal 1/2.000 Sekunde. Wer die Blende anpassen will, kann dies auch. Da das Samsung Galaxy K (Geschwindigkeit) Zoom dafür allerdings einen ND-Filter einsetzt, lässt sich jeweils nur zwischen der Offenblende und einer um etwa drei Blenden „dunkleren“ Einstellung wählen. Im Weitwinkel werden daher beispielsweise F3,1 und F9 angeboten. Wie von einigen NX-Systemkameras bekannt, lässt sich das Fokusmessfeld vom Messfeld zur Belichtung trennen, womit sich das Bild optimal an die eigenen Wünsche anpassen lässt.

Das Display des Galaxy K Zoom ist mit 1.280 x 720 Pixel hoch aufgelöst:

Das Display des Samsung Galaxy K Zoom Display (Technik) ist 4,8 Zoll groß und löst 1.280 x 720 Pixel auf. Damit übertrifft es natürlich so gut wie alle Digitalkamera-Displays auf dem Markt sowohl bei der Auflösung als auch bei der Größe. Im Vergleich zu aktuellen Smartphones ist diese Auflösung aber nur durchschnittlich, Full-HD ist hier zumindest im teureren Preisbereich mittlerweile üblich. Auch mit 1.280 x 720 Pixel ist man allerdings gut aufgestellt, die Bildkontrolle ist sehr gut möglich. Das Display besitzt AMOLED-typisch einen extrem hohen Kontrast, die Einblickwinkel fallen sehr groß aus. Leider spiegelt es aber etwas stark.

Videoaufnahmen lassen sich in 1080p mit 60 Vollbildern pro Sekunde festhalten:

Bei der Videoaufnahme erlaubt das Samsung Galaxy K Zoom (Beispielaufnahmen) bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde bei 1.920 x 1.080 Pixel. Ebenso sind unter anderem auch 30 Vollbilder pro Sekunde bei dieser Auflösung und 30 oder 60 Vollbilder pro Sekunde bei 1.280 x 720 Pixel möglich. Während der Aufnahme lassen sich gleichzeitig auch Bilder speichern, manuelle Belichtungsoptionen fehlen dagegen. Die Bildqualität der Aufnahmen ist sehr gut, feine Details werden problemlos aufgelöst. Auch der Autofokus stellt flott scharf. Das optische Zoom arbeitet je nach Brennweite teilweise etwas ruckelig, zudem lässt sich vor allem an den Rändern die kamerainternen Verzeichnungskorrektur mit Ausgleichen der Verzeichnung beobachten. Die Tonqualität des Stereomikrofons ist akzeptabel bis gut, das optische Zoom ist beim Zoomen nur wenig hörbar. Mit unseren Beispielaufnahmen können Sie sich selbst ein Bild von den Videos machen.

Anders als die meisten Smartphones verfügt das Galaxy K Zoom über einen echten Xenon-Blitz und nicht nur über eine LED. Dadurch fallen auch Aufnahmen bei Blitzlicht relativ gut aus.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Kommentare

Ich habe das ( C115 ...

Ich habe das ( C115 ) Samsung K Zoom leider verschmutzt die Linse,
lässt sich laut Samsung in 41460 Neuss Rheinparkcenter nicht reinigen.
Auf der photokina wurden Vorsatzlinsen für smartphone vorgestellt kann man diese auch beim C115 verwenden?
Ich bitte um Rückantwort.
Mit freundlichen Grüßen
B.Moll

Ich Benutze das C115 seit ...

Ich Benutze das C115 seit mehr als 1 Jahr
und kann den minus Punkt bei "schlechte Abbildungsleistung 10 x zoom " nicht nachvollziehen
der optische zoom ist TOP
die Bild Qualität schlägt so manche DSLR.

Der Sensor ist Hammer die OIS ist top
der Autofokus hat seine Tücken aber ist top
Leider kein Stativ Gewinde was man mit einer selfi-stab-halterung am Stativ aber locker ausgleichen kann.

einzige Kritik liegt bei der Akku Laufzeit und
das es kein Android 5.0 macht und damit keine RAW aufnahmen macht.

sonst bitte eine 3. Generation Samsung
Top Arbeit

PS: ja ich habe nach über 1 1/2 jahren 1 staubkorn in dem objektiv aber ganz ehrlich
TOP PRODUKT (ich habe aber auch nur neu 200€ bezahlt) da hält kein 100€ Kamera+handy mit

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