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Das Fazit zur Samsung ST550

Die Samsung ST550 ist eine kleine, handliche und hochwertig verarbeitete Kamera. Das bei Digitalkameras eher selten verbaute Touchscreen-Display ist unserer Meinung nach eine lobenswerte und gelungene Innovation. Noch dazu ist das Display, mit 1,1 Millionen Bildpunkten sehr hoch auflösend. Die Konfiguration bzw. Bedienung wirft hingegen manchmal Fragen auf, da einzelne Optionen einfach nicht im Menü sichtbar sind, wenn man sich gerade im „falschen“ Kameramodus befindet. Das Front-Display ist eine sehr nette und manchmal nützliche Sache, jedoch - wie erwartet - nichts, was eine Kamera unbedingt haben muss.

Das kleine Objektiv aus dem Hause Schneider-Kreuznach ist leider nicht besonders lichtstark. Es gewährt im Weitwinkel eine Anfangsblende von F3,5 und in Telestellung nur noch F5,9. Aufgrund dessen greift die Samsung ST550 schnell auf höhere ISO Empfindlichkeiten zurück, um noch ausreichend belichtete und unverwackelte Bilder zu gewährleisten. Im Praxistest kam es bei schlechten Lichtverhältnissen (bewölkter Himmel) häufiger zu verwackelten Bildern. Auch der optische Bildstabilisator half hier nicht weiter. Etwas helfen konnte hier aber der duale Bildstabilisator ("OIS" Optical Image Stabilizer + "DIS" Digital Image Stabilizer). Der DIS funktioniert nach folgendem Prinzip: Zwei Aufnahmen nacheinander mit identischen ISO- und Blendenwerten werden mit unterschiedlich langen Verschlusszeiten aufgenommen. Die Aufnahme mit der kurzen Verschlusszeit enthält die Schärfe-Information, die mit der längeren Verschlusszeit die Farb-Information. Anschließend werden beide Bilder zusammengerechnet. Kleiner Nachteil bei dieser Methode ist aber, dass es ca. 4-5 Sekunden dauert, bis die nächste Aufnahme gemacht werden kann.

Die Rauschunterdrückung der Kamera arbeitet gut. Selbst Bilder bei ISO 1.600 aufgenommen sind durchaus noch (für Kompaktkameras) akzeptabel. Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass kostbare Details nicht mehr sichtbar sind. Hier liefert die Konkurrenz bei gleichen Bedingungen teilweise schon wesentlich bessere Ergebnisse.

Die Kamera ist mit einer Vielzahl an Funktionen ausgestattet: Intelligente Automatik, Beauty-Shot Modus (retuschiert Hautunreinheiten in wählbaren Stufen), Smile-Shot (Kamera löst bei erkanntem Lächeln aus), Bewegungsauslöser (winken in die Kamera löst diese aus) und vieles mehr.
Die Samsung ST550 ist für „Fotografen“ gedacht, die einfach nur Spaß am fotografieren haben möchten. Draufhalten – Abdrücken – Fertig. Das bisher einmalige Frontdisplay der Samsung ST550 ist gerade für Selbstporträts sehr praktisch.

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Pro&Contra zur Samsung ST550

  • Sehr brauchbare Brennweite: 27mm Weitwinkel bis 124mm Tele (jeweils nach KB)
  • Markenoptik aus dem Hause Schneider-Kreuznach
  • Qualitativ hochwertig verarbeitet
  • Innovatives Bedienkonzept über 3,5 Zoll großes Touchdisplay und Fingergestiken
  • 3,5 Zoll Display extrem hochauflösend (1,15 Millionen Bildpunkte)
  • Rundum gute Einblickwinkel beim rückseitigen Display
  • Innovative Selbstauslösertechniken (Lächelerkennung, Winken in die Kamera)
  • Zweites 1,5 Zoll großes Display auf der Vorderseite teilweise sehr nützlich (z.B. für Selbstporträts)
  • Sehr reaktionsschnelles Touchscreen-Display mit haptischem Feedback (Vibration)
  • Im Makromodus kann die Kamera bereits ab 3cm Motivabstand scharfstellen
  • Guter Funktionsumfang
  • Gute, übersichtliche und strukturierte Bedienungsanleitung (leider aber nur auf CD)
  • HD-Videoaufnahmen in 720p HD in Stereo
  • Optischer Bildstabilisator auch während Videoaufzeichnung
  • Optisches Zoomen während Videodreh möglich (Tonaufnahme währenddessen stumm geschaltet)
  • Kamera auf der Reise durch das Zweitdisplay sehr gut für Selbstporträts verwendbar
  • Maximale Farbabweichung bei Grüntönen relativ hoch
  • Kein optischer Sucher vorhanden
  • Kein RAW Bildformat möglich
  • Keine separate Zeit- und Blendenautomatik
  • Einhandbedienung kaum möglich – kaum vorhandene Daumenablagefläche
  • Geringe Lichtstärke des Objektivs
  • Relativ geringe Serienbildrate (0,9 Bilder pro Sekunde bis die Speicherkarte voll ist)
  • OIS Bildstabilisator wird bei Serienbildaufnahme deaktiviert (kann hier nicht aktiviert werden)
  • Bei der Videoaufnahme beim optischen Zoomvorgang wird die Tonaufzeichnung unterbrochen
  • HDMI-Anschluss nur optional über separat erhältliche Dockingstation möglich

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

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