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Neu: FujiFilm X-Pro3

26 Megapixel BSI APS-C-Sensor, Hybrid-Sucher, Info-LCD, 4K-Video (2160p30)

FujiFilm hat mit der X-Pro3 das Nachfolgemodell der 2016 auf den Markt gebrachten X-Pro2 angekündigt. Wegen des größeren zeitlichen Abstandes zwischen beiden Kameras erhält die X-Pro3 eine Reihe neuer Features. Diese betreffen sowohl die Hard- als auch die Software. Das Bedienkonzept bleibt dagegen weitgehend klassisch.

Den Bildwandler der FujiFilm X-Pro3 kennt man bereits von der FujiFilm X-T3 und FujiFilm X-T30. Es handelt sich um ein 23,5 x 15,6mm großes CMOS-Modell (X-Trans CMOS 4) mit 26 Megapixel. Der Sensor verfügt wie üblich bei FujiFilm über eine spezielle Farbfilteranordnung, diese erlaubt unter anderem den Verzicht auf einen Tiefpassfilter.

Durch die rückwärtige Belichtung (BSI) des Chips wird die Lichtausbeute erhöht. Auf dem Sensor befinden sich 2,16 Millionen Phasen-AF-Pixel, diese erlauben praktisch im gesamten Bildfeld das schnelle Scharfstellen. Ein weiterentwickelter AF-Algorithmus soll bei der X-Pro3 das Fokussieren bis zu einer Helligkeit von -6EV ermöglichen. Damit stellt die DSLM alle anderen Kameras auf dem Markt in den Schatten.

Die FujiFilm X-Pro3 erinnert auf der Vorder- und Oberseite sehr stark an die X-Pro2:

Die höchste Bildrate der FujiFilm X-Pro3 hängt vom Aufnahmemodus und dem gewählten Verschluss ab. Mit voller Auflösung und elektronischem Verschluss werden 20 Bilder pro Sekunde erreicht, mit mechanischem sind es bis zu elf Bilder pro Sekunde. Wer nicht die volle Auflösung benötigt, erhält bei 1,25-fachem Crop (und einer reduzierten Auflösung) bis zu 30 Bilder pro Sekunde.

Beim Sucher bleibt sich FujiFilm treu, auch die X-Pro3 verfügt über einen Hybrid-Sucher. Neben einem optischen Sucherbild steht daher auch ein elektronisches Sucherbild zur Verfügung. Zudem kann man in das optische Sucherbild ein kleines elektronisches Bild einblenden lassen. Für den optischen Sucher gibt FujiFilm eine Vergrößerung von 0,52-fach an, das Bildfeld wird zu 95 Prozent abgedeckt. Der elektronische Sucher vergrößert 0,66-fach und zeigt das komplette Bildfeld. Das zum Einsatz kommende OLED-Panel besitzt 3,69 Millionen Subpixel, ein Kontrastverhältnis von 1:5.000 und eine Helligkeit von bis zu 1.500 cd/m². Da 97 Prozent des sRGB-Farbraums abgedeckt werden, soll die Farbwiedergabe besonders präzise ausfallen. Neu ist auch der Hochleistungsmodus („Boost“-Modus). Mit diesem lässt sich durch hinzugefügte Schwarzbilder eine Bildfrequenz simulieren, die 200 Hz entspricht.

Das neue Info-LCD erlaubt unter anderem das Einblenden der verwendeten Filtersimulation:

Auf der Rückseite ist bei der FujiFilm X-Pro3 nicht nur ein Display zu finden, es gibt gleich zwei. Sofern das Hauptdisplay eingeklappt ist, fällt der Blick auf das zusätzliche Info-LCD. Dabei handelt es sich um ein 1,28 Zoll großes Panel mit farbiger Wiedergabe. Auf dem zusätzlichen Display lassen sich unter anderem Informationen zum Filmsimulations-Effekt, der ISO-Empfindlichkeit oder der noch möglichen Bilder ablesen. Das 3,0 Zoll messende Hauptdisplay (1,62 Millionen Subpixel, mit Touch-Option) lässt sich um bis zu 180 Grad nach unten schwenken, nach oben dagegen nicht.

Das Hauptdisplay kann man um bis zu 180 Grad nach unten schwenken:

Etwas abgespeckt hat FujiFilm den Videomodus der Kamera. In 4K-Auflösung kann man zwar zwischen 4K mit 3.840 x 2.160 Pixel sowie 4.096 x 2.160 Pixel wählen, bei beiden Auflösungen stellen aber 30 Vollbilder pro Sekunde das Limit dar. Die FujiFilm X-T3 (Testbericht) schafft bei 3.840 x 2.160 Pixel doppelt so viele Bilder.

Des Weiteren hat FujiFilm bei der X-Pro3 die Option für besonders hohe Bitraten (maximal 200Mbit/s und nicht 400Mbit/s) und die Möglichkeit der F-Log-Aufnahme weggelassen. Das wird die Zielgruppe der Kamera, die zweifellos mehr fotografieren als filmen möchte, aber kaum stören.

Wie alle Modelle der X-Pro-Serie von FujiFilm besitzt auch die X-Pro3 einen Hybrid-Sucher:

Auf der Softwareseite sind die neue Filmsimulation „Classic Neg“, die neue Bildqualitäts-Option „Klarheit“ oder der neue Mehrfachbelichtungs-Modi „Additiv“ zu nennen. Zudem gibt es eine HDR-Funktion für die Aufnahme von kontrastreichen Landschaften und eine „AF Range Limiter“-Funktion. Das Bedienkonzept fällt wie bereits erwähnt klassisch aus. Für die wichtigsten Optionen (Sensorempfindlichkeit, Verschlusszeit, Belichtungskorrektur) gibt es Einstellräder, ein Joystick erlaubt unter anderem das schnelle Verschieben des AF-Messfeldes. Zusätzlich übernimmt dieser bei der FujiFilm X-Pro3 die Aufgaben des Steuerkreuzes. Das gibt es nämlich nicht mehr.

Die Oberseite der spiegellosen Systemkamera:

Das Gehäuse der spiegellosen Systemkamera besteht aus einer Magnesiumlegierung und hochfestem Titan. Das neue Material soll laut FujiFilm zusätzliche Stabilität und Langlebigkeit garantieren. 70 Stellen der Kamera sind mit Abdichtungen zum Schutz vor Staub und Spritzwasser versehen, die Arbeitstemperatur kann bei bis zu minus zehn Grad Celsius liegen.

Zusätzlich zur normalen Titan-Version wird FujiFilm die X-Pro3 auch als Modelle „Dura Schwarz“ und „Dura Silber“ anbieten. Beide sind mit einer extra harten Duratect-Beschichtung (Härtegrad 1.500 HV) versehen. Diese macht das Gehäuse unempfindlicher gegen Kratzer und soll der Kamera eine einzigartige Oberflächenbeschaffenheit verleihen.

Das Gehäuse der X-Pro3 ist abgedichtet, erhältlich ist die Kamera in drei Varianten:

Die schwarze FujiFilm X-Pro3 kann ab Ende November 2019 für einen Preis von 1.899 Euro im Fachhandel erworben werden. Die beiden Dura-Versionen (Schwarz und Silber) kosten 2.099 Euro und sind ab Mitte Dezember 2019 erhältlich.

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