Nikon Coolpix P900: Bridgekamera mit 83x-Weltrekord-Zoom

Die neue Coolpix P900 bietet ein 83x optisches Zoomobjektiv mit 24 bis 2.000mm KB-Brennweite

Die Zoombereiche der Bridgekameras wachsen seit Jahren stetig an. 50-fach-Zoomobjektive waren in der letzten Zeit daher keine Besonderheit mehr, sondern schon eher Standard. Keineswegs Standard ist dagegen die neueste  Bridgekamera aus dem Hause Nikon. Sie nennt sich Nikon Coolpix P900 und übertrifft mit ihrem Zoom alle bisher erhältlichen Bridgekameras deutlich. Dafür verantwortlich ist ein Nikkor-Objektiv mit der beachtlichen kleinbildäquivalenten Brennweite von 24 bis 2.000mm. Der Zoomfaktor des aus 16 Linsen in 12 Gruppen bestehenden Objektivs liegt also bei 83.

Die Lichtstärke fällt mit F2,8 bis F6,5 dafür nicht einmal gering aus, sondern liegt in dem von 50-fach oder 60-fach-Objektiven bekannten Bereich. Gut durchdacht: Wer ein Motiv wegen des großen Zoombereichs aus den Augen „verloren“ hat, kann mit der Überblickstaste kurzfristig in die Weitwinkelstellung zurückzoomen. Diese Lösung ist bereits von einigen Canon-Modellen bekannt.

Beeindruckende 24 bis 2.000mm KB-Brennweite kann die P900 mit ihrem Objektiv abdecken:

Dem Bildstabilisator kommt bei Brennweiten im vierstelligen Millimeterbereich natürlich eine große Bedeutung zu, Nikon setzt daher auf einen optischen Dual-Detect-VR-Bildstabilisator. Zum einen werden Verwacklungen durch bewegliche Linsen im Objektiv ausgeglichen, zum anderen erhält der Bildsensor Bewegungsvektorinformationen, um Verwacklungen ausgleichen zu können. Bis zu fünf Blendenstufen sollen beide Verfahren kompensieren können. Belichtungszeiten von 1/60 Sekunde sollten bei maximaler Brennweite aus der Hand fotografiert und daher für scharfe Bilder sorgen. Wie dies in der Praxis aussieht, muss sich aber natürlich noch zeigen.

Als Bildsensor kommt bei der Nikon Coolpix P900 ein klassischer 1/2,3“-BSI-CMOS-Sensor mit 15,9 Millionen Bildpunkten und einer Sensorempfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 6.400 zum Einsatz. Hi1 und somit ISO 12.800 lassen sich im High-ISO-Monochrommodus einstellen.

Das 3,0 Zoll große Display lässt sich klappen und drehen:

Beim Kameragehäuse orientiert sich die Nikon Coolpix P900 zum großen Teil an der erst kürzlich vorgestellten Nikon Coolpix P610 (News). Neben einem größeren Handgriff hat die P900 ein 3,0 Zoll-Display mit 921.000 RGBW-Subpixel zu bieten. Dieses kann man drehen und klappen. Zudem sind zwei Einstellräder, eine Fn-Taste und auch ein elektronischer Sucher vorhanden. Letzterer löst 921.000 Subpixel auf und kann durch einen Augensensor aktiviert werden.

Die Videoaufnahme erfolgt mit der Coolpix P900 mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel), beim Zoomen ändert sich laut Nikon die Richtcharakteristik des Mikrofons. Zeitraffervideos lassen sich aus aufgenommenen Einzelbildern erstellen.

Die Coolpix P900 erlaubt die automatische oder manuelle Bedienung:

Die Programmwahl ist bei der Bridgekamera über das Programmwählrad möglich, neben den PSAM-Modi lassen sich unter anderem auch 19 Motivprogramme verwenden.

Dazu gehören unter anderem die Modi „Mond“ oder „Vogelaufnahme“. Ein Blitzgerät hat Nikon bei der Coolpix P900 integriert, einen Zubehörschuh hat die Bridgekamera allerdings nicht zu bieten.

Neben dem LCD bietet die P900 auch einen elektronischen Sucher mit Augensensor:

Wer wissen möchte, wo ein Bild aufgenommen wurde, kann den integrierten GPS-Empfänger aktivieren. Mit WLAN und NFC ist unter anderem die drahtlose Bildübertragung möglich. Für 619,00 Euro (UVP) wird man die ab Mitte März 2015 im Fachhandel erhältliche Nikon Coolpix P900 erwerben können. Mit Akku und Speicherkarte wiegt die 10,3 x 14,0 x 13,7cm große Bridgekamera genau 899g.

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