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Samsung Galaxy S10+ Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

Seit Jahren gehören die Smartphones der S-Serie zu den meist verkauften Modellen weltweit. Zum 10-jährigen Jubiläum kamen 2019 gleich drei Modelle auf den Markt. Wir nehmen in folgendem Testbericht das „größte“ Modell Samsung Galaxy S10+ unter die Lupe. Das neue Flaggschiff besitzt die beste Hardware und das größte Display aller neuen Geräte, die anderen unterscheiden sich vor allem in puncto Display, den Abmessungen und dem Akku.

Der Lieferumfang:
Wie schon bei den Vorgängermodellen liefert Samsung beim Galaxy S10+ viel Zubehör mit. Neben den üblichen Garantieinformationen erhält der Käufer In-Ear-Kopfhörer von AKG mit Klinkenanschluss, ein „USB-C auf USB-A“-Kabel, einen „USB-A auf USB-C“-Adapter und einen „Micro-USB auf USB-C“-Adapter. Das beiliegende Netzteil liefert 9V bei 1,67A und  5V bei 2A.

Die mitgelieferten Zubehörteile:

Die technischen Daten:
Als Flaggschiff der S10-Serie ist das Samsung Galaxy S10+ natürlich mit der besten Hardware ausgestattet. Beim Display mit einer Diagonalen von 6,4 Zoll handelt es sich um ein Dynamic AMOLED-Panel, die Auflösung von WQHD+ steht für 1.440 x 3.040 Pixel (Seitenverhältnis 19:9). Das entspricht einer Pixeldichte von sehr hohen 526ppi. Der Fingerabdrucksensor und die beiden Frontkameras sind im Display untergebracht, für Letztere wurden zwei Löcher in das Display geschnitten.

Für die Rechenpower hat Samsung dem Galaxy S10+ einen Exynos 9820 der neusten Generation mit acht Kernen (2 × Exynos M4 mit 2,73 GHz, 2 × Cortex-A75 mit 2,31 GHz und 4 × Cortex-A55 mit 1,95 GHz) und eine Mali-G76 MP12-GPU spendiert, der Arbeitsspeicher ist bei unserem Testmodell 8GB groß. Zusätzlich wird eine Version mit 12GB RAM angeboten. Der integrierte Speicher misst 128 oder 512GB, zudem lässt sich eine microSD-Karten mit bis zu 512GB einsetzen. Diese belegt dann allerdings den zweiten Nano-SIM-Karten-Slot.

Das Kamera-Setup des Samsung Galaxy S10+ setzt sich von den Vorgängermodellen mit einer zusätzlichen Ultraweitwinkelkamera ab. Auf der Rückseite sind drei Kameramodule vorhanden, diese decken unterschiedliche Brennweiten ab. Die Ultraweitwinkelkamera speichert Fotos mit 15,9 Megapixel, die 13mm-Optik (KB-äquivalent) besitzt eine Blende von F2,4. Die Daten der Hauptkamera kennt man von den Smartphones der S9-Serie, für die 12,2 Megapixel auflösenden Bilder ist ein Chip der 1/2,55-Zoll-Klasse verantwortlich. Das Objektiv mit 26mm KB-Brennweite bietet zwei Blendenöffnung (F1,5 und F2,4) und verfügt über einen optischen Bildstabilisator. Die Telekamera mit 52mm KB-Brennweite und einer Lichtstärke von F2,4 wird ebenso optisch stabilisiert. Der 1/3,6 Zoll große Sensor nimmt Fotos mit 12,2 Megapixel auf. Videos kann das Samsung Galaxy S10+ in 4K-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde oder in Full-HD-Auflösung mit bis zu 240 Vollbilder pro Sekunde aufnehmen. Des Weiteren gibt es einen Super-Slow-Mo-Modus in HD mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde. Auf der Vorderseite sind beim Samsung Galaxy S10+ zwei Kamera zu finden. Diese speichert Bilder mit zehn Megapixel, die Lichtstärke des Objektivs wird mit F1,9 angegeben.

Das 74 x 157 x 7,8mm große und 197g schwere Gehäuse des Samsung Galaxy S10+ (in der Keramik-Version; mit Glasrückseite sind es 175g) ist nach IP68-Standard zertifiziert, der 4.100mAh große Akku lässt sich kabellos aufladen. Natürlich funktioniert das zudem per USB-C (3.1).

Übrigens: Kabellos lassen sich sogar andere Smartphones aufladen, dazu müssen diese nur auf die Rückseite des S10+ gelegt werden. Downloads sind per WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac/ax-Standard möglich, über LTE werden theoretisch bis zu 2GBit/s im Downstream erreicht. Bluetooth, GPS und NFC sind ebenso vorhanden.

Das Dynamic AMOLED-Panel nimmt nahezu die gesamte Vorderseite ein:

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Wie gewohnt gehören die Smartphones der S-Serie von Samsung zu den am besten verarbeiten Modellen auf dem Markt. Die Vorderseite- und Rückseite des Galaxy S10+ werden aus Glas gefertigt (bei unserer Keramik-Version wird die Rückseite aus Keramik gefertigt), ein Metallrahmen hält beide zusammen. Die Displayränder sind wie bei den Vorgängermodellen abgerundet und nehmen daher rund ein Drittel der Seitenflächen ein.

Das Display geht über den eigentlichen Rand hinaus:

Ganz neu ist die Umsetzung der Frontkamera. Während Samsung diese bislang in einem größeren Rahmen untergebracht hatte, sind sie (es gibt nämlich zwei) beim S10+ im Display zu finden. Genauer gesagt in der rechten oberen Ecke, sie werden vom Display vollständig umlagert. Eine Notch, die viele Geräte besitzen, findet sich beim S10+ also nicht. Das kann man gut oder schlecht finden.

Die Frontkameras sind im Display untergebracht:

Kommen wir noch einmal zum Display selbst. Samsung nutzt ein „Dynamic AMOLED“-Panel mit einer Auflösung von 3.040 x 1.440 Pixel (Seitenverhältnis 19:9), die Diagonale von 6,4 Zoll ergibt eine Pixeldichte von 526ppi. Das gewährleistet eine sehr scharfe Darstellung. Zu den weiteren Features gehört die HDR10+-Darstellung, die Always-On-Funktion ersetzt eine Status-LED. Die Farbwiedergabe lässt sich im Menü von natürlich bis stark gesättigt wählen, hier findet jeder die gewünscht Option. Die Helligkeit des Panels bewegt sich auf der höchsten Stufe auf einem sehr hohen  Niveau, auch bei Sonnenschein gibt es keinerlei Probleme beim Ablesen.

In der Hand liegt das Smartphone durch die schmalen Ränder recht unsicher:

Für Stereoton sorgen beim Samsung Galaxy S10+ ein Lautsprecher am oberen Rand des Displays auf der Vorderseite und ein zweiter Lautsprecher an der Unterseite. Dort finden sich zudem der USB-C-Port und der Kopfhöreranschluss (3,5mm Klinke). An der linken Seitenfläche hat Samsung die Lautstärkewippe und Bixby-Taste platziert, an der rechten die Power-Taste. Letztere wurde unserer Meinung nach etwas zu weit oben positioniert, mit dem Finger ist er nur umständlich zu erreichen.

Die Lautstärkewippe und die Bixby-Taste hat Samsung an der linken Seitenfläche positioniert:

Der Fingerabdrucksensor liegt im Gegensatz zu den früheren S-Modellen im Display und nicht mehr auf der Rückseite. Die Fläche ist relativ klein, wird aber gut markiert angezeigt. Der Sensor erkennt den aufgelegten Finger sehr schnell und ohne Probleme.

Der Fingerabdrucksensor befindet sich im Display:

In der Hand fühlt sich das Samsung Galaxy S10+ sehr hochwertig allerdings auch sehr rutschig an. Gerade bei etwas feuchteren Händen neigt das Smartphone dazu, einem aus der Hand zu fallen.

Der Einsatz einer Schutzhülle ist aus unserer Sicht unumgänglich. Das Samsung Galaxy S10+ nutzt zwar Gorilla Glass 6, Stürze würden wir dem Smarthone trotzdem keine zumuten wollen.

Beim Galaxy S10+ kann man zwei Nano-SIM- oder eine Nano-SIM- und eine microSD-Karte nutzen:

Das Wechseln der SIM-Karten bzw. der microSD-Karte ist beim Galaxy S10+ auf der Oberseite möglich, hier befindet sich der Schacht dafür. Als erste Option lassen sich zwei Nano-SIM-Karten verwenden, alternativ dazu eine Nano-SIM- und eine microSD-Karte.

Im zweiten Teil unseres Testberichts des Samsung Galaxy S10+ gehen wir im Detail auf die Kameras des Smartphones ein.

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