Sony auf der Photokina 2016

Unser Bericht vom Sony-Stand in Halle 5.2 mit der Sony Alpha 99 II und dem FE 50mm F2,8 Macro

Sony zählt zu den wichtigsten Kameraherstellern, dementsprechend groß ist auch der Stand in Halle 5.2. Zu den dort vorhandenen Produkten gehören unter anderem Digitalkameras, Camcorder, Actionkameras oder auch Videoobjektive. Die Fotokameras stehen aber natürlich im Vordergrund, wobei die zur Photokina erschienene Sony Alpha 99 II natürlich einen besonderen Status besitzt.

Das neue Spitzenmodell mit A-Bajonett hat laut Sony sowohl eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit als auch eine sehr hohe Bildqualität zu bieten. In Zahlen bedeutet das: Die Alpha 99 II kann trotz eines 42,2 Megapixel auflösenden CMOS-Sensors bis zu zwölf Bilder pro Sekunde in voller Auflösung sowie im RAW-Format speichern. Dies erlaubt unter anderem ein neu entwickelter und auf 300.000 Bilder getesteter Verschluss.

Zur Bildverarbeitung besitzt die Kamera einen Bionz X Bildprozessor mit zusätzlichem Front-End LSI. Die Fokussierung erfolgt mittels eines dedizierten AF-Sensors mit 79 Messfeldern und außerdem 399 Phasen-AF-Feldern, die auf dem 35,9 x 24,0mm großen, rückwärtig belichteten Bildsensor liegen. Beide AF-Technologien arbeiten zusammen, um ein präzises und schnelles Scharfstellen zu ermöglichen. Des Weiteren sorgen die 399 Phasen-AF-Felder für eine größere Abdeckung mit Messfeldern.

Die Sony Alpha 99 II ist das neue Flaggschiffmodell mit A-Bajonett:

Die SLT-Kamera fällt für ein Modell mit Vollformatsensor kompakt aus:

Die Verteilung der Autofokusfelder im Detail:

Wir konnten die Sony Alpha 99 II bei einem kurzen Shooting ausprobieren. Das neue Autofokussystem hat sich dabei trotz schneller Bewegungen des Motivs gut geschlagen. Wenn das Motiv einmal korrekt scharfgestellt wurde, funktionierte die AF-Nachführung in der Regel sehr gut und ermöglichte knackscharfe Bildergebnisse. Mangels Zeit gelten diese Erfahrungen aber nur für den Einsatz der mittleren Fokusfelder, außerhalb davon kann das Ergebnis auch anders ausfallen.

Die Fokussierung war bei unserem kurzen Test schnell und präzise möglich:

Ein großer Handgriff sorgt für eine komfortable Handlage:

Abseits des AF-Systems sorgt die Sony Alpha 99 II für einen gewohnten Eindruck. Dies verwundert verständlicherweise kaum, denn sie basiert zum großen Teil auf der Sony Alpha 99. Das Kameragehäuse ist für eine Digitalkamera der Spitzenklasse mit Vollformatsensor allerdings besonders kompakt, das Handling dank eines großen und ergonomisch geformten Griffs sehr gut. Wer auf die Alpha 99 II umsteigen möchte und aktuell eine Alpha 99 oder Alpha 77 II besitzt, dürfte sich spielend zurechtfinden. Nur beim Menü sind ein paar Unterschiede erwähnenswert, denn dieses hat Sony teilweise neu designt.

Das Sony FE 50mm F2,8 Macro ist ein kompaktes Makroobjektiv:

Die maximale Vergrößerung von 1:1 wird bei 16cm Abstand erreicht:

Die Sony Alpha 99 II lässt sich, genauso wie die weiteren Kameras des japanischen Herstellers, am Sony-Stand in Halle 5.2 unter die Lupe nehmen. Testen kann man unter anderem auch das erst vor kurzem vorgestellte Sony FE 50mm F2,8 Macro. Dieses stellt neben dem Sony FE 90mm F2,8 Macro G OSS eine neue Makroalternative für die Alpha-7-Kameras mit Vollformatsensor dar. Das Objektiv fällt mit 7,1 x 7,1cm für ein Makroobjektiv klein aus, der Objektivtubus fährt dafür bei stärkeren Vergrößerungen deutlich heraus.

Am Objektiv befinden sich zwei Schalter und eine Taste:

Das Sony FE 50mm F2,8 Macro an einer Alpha 7R II:

Durch die nur 16cm lange Naheinstellgrenze muss man zur 1:1-Vergrößerung auf wenige Zentimeter an das Motiv heranrücken. Dies ist in der Praxis oftmals alles andere als optimal. Die automatische Scharfstellung ist recht schnell – sofern nicht in den Makrobereich vorgedrungen wird.

Hier werden aber viele Makroobjektive langsamer. Das Handling ist an den Kameras der Alpha-7-Klasse als gut einzustufen, die Kamera wird durch die Optik nicht zu frontlastig.

Zahlreiche Kameras sowie Objektive lassen sich testen:

Das Sony FE 85mm F1,4 GM an einer Alpha 6300:

Bei den Objektiven steht ein großes Angebot zur Verfügung:

Hier der Bereich zum Ausprobieren von Teleobjektiven:

Das kompakte Flaggschiff Sony Cyber-shot DSC-RX100 IV:

Generell lassen sich am Sony-Stand alle möglichen Kameras und Objektive ausprobieren. Sei es das bereits erwähnte Spitzenmodell Alpha 99 II oder beispielsweise die Sony Cyber-shot DSC-RX100 IV (Testbericht). Da Sony seit einiger Zeit auch Actionkameras produziert, ist ein kleiner Teil des Standes für die robusten Outdoormodelle vorgesehen.

Der Bereich für Actionkameras am Sony-Stand:

Die Sony FDR-X3000R mit optischem Bildstabilisator:

Für die Actionkamera lässt sich eine Fernbedienung erwerben:

Ein reichhaltiges Rahmenprogramm lädt bei Sony in Halle 5.2 außerdem zum Zuhören und auch zum Mitmachen ein. Die beiden Bühnen des Sony-Standes sind nur selten leer. Unter anderem ist hier der bekannte Fotograf Alexander Heinrichs zu sehen, der Einblicke in seine Arbeiten gewährt und Tipps und Tricks für bessere Fotos verrät. Da Sony die World Photography Awards veranstaltet, können einige der Aufnahmen in einem weiteren Bereich des Standes betrachtet werden.

Erklärungen von Profis gibt es auf der Main-Stage:

Das Programm der Bühnen des Sony-Standes:

Verschiedene Motive laden zum Fotografieren ein:

Auch hier sind die Fotografen unter den Standbesuchern gefragt:

Bilder des Sony World Photography Awards 2016:

Weitere Eindrücke vom Sony-Stand:

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