Sony Xperia 5 III Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

Mit dem Xperia 5 III bietet Sony eine kleine Version des Flaggschiffs Xperia 1 III an. Neben dem kleineren Gehäuse und Display sowie einer geringeren RAM-Ausstattung bringt das handliche Smartphone praktisch alle Features des großen Schwestermodells mit. Wir haben uns das Gerät genauer angesehen.

Der Lieferumfang:
Zum Lieferumfang des Xperia 5 III gehören ein USB-C-Kabel und ein USB-Ladegerät mit 30 Watt. Weiteres Zubehör spart sich Sony, die meisten werden dieses jedoch auch nicht benötigen.

Der Lieferumfang des Sony Xperia 5 III:

Die technischen Daten:
Das Sony Xperia 5 III ist eine kleine Ausgabe des Xperia 1 III, eine geschrumpfte Version sozusagen. Technisch bedingt geht das wegen des mit 157 x 68 x 8,2mm etwas kleiner als beim Xperia 1 III (165 x 71 x 8,2mm) ausfallenden Gehäuses natürlich auch mit einem kleineren Display einher. Statt des 6,5 Zoll messenden Panels des Xperia 1 III kommt beim Xperia 5 III „nur“ ein 6,1 Zoll messendes Modell zum Einsatz. Bei beiden Displays handelt es sich um OLED-Panels mit der Fähigkeit zur Wiedergabe von HDR-Inhalten, die Bildwiederholrate liegt bei bis zu 120Hz. Beim Xperia 5 III muss man jedoch mit 2.520 x 1.080 Pixel (449 dpi) auskommen, das Xperia 1 III besitzt ein Modell mit 3.840 x 1.644 Pixel (643ppi). Etwas sparen lässt sich wegen des kleineren Gehäuses beim Gewicht (169g statt 187g).

Die weitere Ausstattung hat Sony fast 1:1 vom Xperia 1 III übernommen. So ist jeweils ein Qualcomm Snapdragon 888 5G mit acht Kernen verbaut. Neben einem Kryo 680-Gold-Kern mit 2,84 GHz, drei Kryo 680-Gold-Kernen mit 2,42 GHz und vier Kryo 680-Silber-Kernen mit 1,80 GHz verfügt der Chip über eine Adreno 660-GPU. Der Arbeitsspeicher vom Typ LPDDR5 wurde dagegen etwas verkleinert, statt 12GB sind es beim Xperia 5 III lediglich 8GB. Beim Festspeicher fällt der Unterschied mit 128GB vs. 256GB noch größer aus, dank microSD-Karte ist das Erweitern des Speicherplatzes aber kein Problem. Kleines Manko: Mit eingesetzter microSD-Karte lässt sich der zweite SIM-Slot leider nicht mehr nutzen.

Wieder jeweils vorhanden sind ein USB-C-Port (3.1-Standard), WLAN (802.11a/b/g/n/ac/ax), LTE, 5G, NFC und Bluetooth. Beim Akku hat sich Sony in beiden Fällen für ein fest verbautes, 4.500mAh starkes Lithium-Polymer Modell entschieden. Dieses kann mittels Fast Charging (30 Watt) innerhalb von 30 Minuten um bis zu 50 Prozent aufgeladen werden. Kabelloses Laden wird dagegen nur vom Xperia 1 III unterstützt. Beim Betriebssystem handelt es sich um Android 11.

Nur geringe Abstriche müssen Foto- und Videografen machen. Das Kamera-Setup wurde mit Ausnahme der ToF-Kamera, die allerdings lediglich Tiefeninformationen speichert, vom Xperia 1 III übernommen. Auf der Rückseite sind drei Kameras für die Bildaufnahme zuständig, auf der Vorderseite eine. Die drei rückseitigen Modelle speichern Fotos mit zwölf Megapixel und decken vier unterschiedliche Brennweiten ab. Bei der Hauptkamera verwendet Sony einen Chip der 1/1,7-Zoll-Klasse, das 24mm-Objektiv (KB-äquivalent) ist optisch stabilisiert und besitzt eine Blende von F1,7. Die Ultraweitwinkelkamera nutzt ein 16mm-Objektiv (KB), dessen Lichtstärke liegt bei F2,2. Auf einen optischen Stabilisator muss man verzichten, der hier verwendete Sensor misst 1/2,55 Zoll.

Bei der Telekamera greift Sony auf eine neu entwickelte Konstruktion zurück. Mittels dieser können zwei unterschiedliche Brennweiten realisiert werden. Bei der ersten Telestellung entspricht der Bildwinkel einem 70mm-Objektiv (KB), bei der zweiten Telestellung sind es 105mm (KB). Um ein Zoom handelt es sich somit nicht. Die Lichtstärke nimmt beim Wechsel zur längeren Brennweite auf F2,8 ab, bei 70mm sind es noch F2,3. Gegen Verwacklungen hilft ein optischer Bildstabilisator. Der Sensor gehört zur 1/2,9-Zoll-Klasse und fällt damit etwas kleiner als die anderen beiden Bildwandler aus. Videos nimmt das Sony Xperia 5 III mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde in 4K-Auflösung auf, in Full-HD wird diese Bildrate ebenfalls erreicht.

Das Smartphone gehört wegen seines 21:9-Displays zu den besonders länglichen Modellen:

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Das Design des abgedichteten Gehäuses des Sony Xperia 5 III hat Sony vom Xperia 1 III übernommen. Das 157 x 68 x 8,2mm messende Smartphone besitzt einen Rahmen aus Metall sowie eine Vorder- und Rückseite aus Glas (Corning Gorilla Glass 6). Die recht kantigen Ränder lassen das Gerät vergleichsweise sicher in der Hand liegen, so leicht wie andere Smartphones entgleitet es einem nicht. Auf abgerundete Displayränder hat Sony verzichtet, eine optionale Hülle kann dadurch mehr Schutz bieten und eine Schutzfolie lässt sich einfacher aufbringen. Unser Testmodell besitzt die Gehäusefarbe Grün, abhängig von den Lichtverhältnissen erscheint die Farbe aber auch als Schwarz oder Blau.

Auf der Rückseite wird Gorilla Glass 6 verwendet:

Auch wenn das Display des Xperia 5 III mit 6,1 Zoll statt 6,5 Zoll kleiner als beim Xperia 1 III ausfällt, hat sich Sony für das gleiche Seitenverhältnis entschieden. Mit dem 21:9-Format können wir uns nur bedingt anfreunden, dadurch werden bei Videos im klassischen 16:9-Format unnötig große Ränder sichtbar. Wer Videos mit breiteren Seitenverhältnissen bevorzugt, wie sie bei Kinofilmen üblich sind, kann vom 21:9-Format dagegen profitieren. Die längliche Bauform macht sich zudem bei längeren Texten oder auf Social-Media-Plattformen positiv bemerkbar. Hier lässt sich mehr Inhalt überblicken. Wirklich klein fällt das Xperia 5 III wegen des länglichen Gehäuses allerdings nicht aus, selbst bei größeren Händen muss man die Finger strecken, um in die Ecken zu kommen. Hier hilft der Einhandmodus weiter.

Die im Vergleich zum Xperia 1 III geringer ausfallende Auflösung stört keinesfalls, auch die vorhandenen 2.520 x 1.080 Pixel sorgen für eine sehr scharfe Darstellung. Das OLED-Panel bietet wie üblich einen sehr hohen Kontrast und unterstützt die Wiedergabe von HDR-Inhalten, die maximale Helligkeit empfinden wir als durchschnittlich. Bei der Bildfrequenz kann man zwischen 60 und 120Hz wählen, standardmäßig ist erstere Option aktiviert. Letztere Option sorgt für eine flüssigere Wiedergabe, der Akku geht damit jedoch auch schneller zur Neige. Als einer der letzten Hersteller verzichtet Sony auf eine Notch oder eine Kamera im Display, dafür fällt der obere Rahmen etwas breiter aus.

Der Fingerabdrucksensor befindet sich in der Powertaste:

Diese beiden Tasten ermöglichen das Aufrufen des Google Assistant und das Auslösen:

Das Entsperren des Smartphones erfolgt wie beim Xperia 1 III per Fingerabdrucksensor in der Powertaste, dies geht schnell und präzise. Daneben hat das Sony Xperia 5 III eine Lautstärkewippe (oberhalb der Powertaste) und zwei weitere Tasten (unterhalb der Powertaste) zu bieten. Die obere Taste davon startet den Google Assistant, die untere Taste dient zum Auslösen in der Kamera- oder Video-App. Damit setzt sich das Xperia 5 III von der Konkurrenz ab, dank erstem Druckpunkt ist sogar das Vorfokussieren möglich. Für Foto-/Videografen stellt diese Taste natürlich ein sehr gern genommenes Feature dar. Wer die Taste etwas länger gedrückt hält, kann die Kamera-App im Standby-Betrieb zudem schnell starten.

Über den 3,5mm Klinkenport lassen sich klassische Kopfhörer ohne Adapter anschließen:

Der USB-C-Port des Xperia 5 III ist per USB 3.1-Standard angebunden:

Auf der Oberseite des Smartphones hat Sony einen 3,5mm-Klinkenport verbaut, auf der Unterseite den USB-C-Port mit 3.1-Anbindung. Das Laden des Akkus ist dadurch bei einem per Kabel angeschlossenem Kopfhörer möglich. Die SIM-Karte und die microSD-Karte wechseln Smartphonebesitzer über einen Schacht an der linken Seite, wie bereits erwähnt lassen sich zwei Nano-SIM- oder eine Nano-SIM und eine microSD-Karten unterbringen.

Im Smartphone lassen sich zwei SIM- oder eine SIM- und eine microSD-Karte einsetzen:

Im zweiten Teil unseres Tests des Sony Xperia 5 III schauen wir uns die Kameras im Detail an.

Autor: dkamera.de Redaktion
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