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Praxisbericht zur Canon Digital IXUS 300 HS

Beim Auspacken der Canon Digital IXUS 300 HS stellt sich mir beim Anblick der Rückseite der Kamera kurz die Frage, ob dies nun wirklich eine Digitalkamera ist oder ob ich das erste Smartphone des Herstellers in den Händen halte. Zumindest ist klar, an welchem Design sich die Canon Digital IXUS 300 HS orientiert und damit sicherlich bei der Hauptzielgruppe punkten kann. Dazu gehört auch das eher minimalistische Bedienkonzept, das allerdings anders als bei der kleineren Schwester Canon Digital IXUS 210 nicht auf ein großes Touchscreendisplay setzt, sondern mit klassischen Bedienknöpfen aufwartet. Diese sind auch eine Folge des Designs und so der Form der Digitalkamera angepasst. Die Oberfläche der Canon Digital IXUS 300 HS ist leicht angeraut. Somit rutscht sie zwar nicht leicht aus den Fingern, dafür bleibt auch jedes Staubkorn haften. Die Verarbeitung ist gut, die kleine Digitalkamera hinterlässt einen wertigen Eindruck. Der Druckpunkt des Auslösers ist gut fühlbar, auch hier gibt es keinen Grund für Beanstandungen.

Die Canon Digital IXUS 300 HS wird über einen Druckknopf auf der Oberseite eingeschaltet. Die Betriebsbereitschaft ist schnell hergestellt, und ein erster Blick auf das Display kann von seiner Qualität überzeugen. Dieses löst gut auf, ist scharf, und erlaubt einen sehr guten Einblick auch bei flacheren Winkeln. Bei starker Sonneneinstrahlung, wie es bei diesem Hochsommerwetter derzeit fast schon üblich ist, kann es nicht ganz überzeugen. Eine Hand zum Abschatten sollte deshalb frei sein. Das Seitenverhältnis des Displays ist 16 zu 9, was im Fotomodus sofort auffällt, da die Ränder links und rechts schwarz bleiben - das Display wird dann nicht komplett für das Foto genutzt, womit weniger Bildfläche für einen Eindruck des Fotos verbleibt. Lediglich in der Bildgrößeneinstellung Breitbild wird die komplette Bildfläche des Displays genutzt. Verschenkt ist der Platz allerdings nicht, denn sinnvollerweise hat Canon dort einen Teil der Displayanzeigen untergebracht. Vorteil: So wird das tatsächlich als Sucher zur Verfügung stehende Bild von nur noch wenigen Anzeigen überdeckt. Im Videomodus - der auf der Oberseite der Kamera aktiviert werden kann - wird ähnlich wie beim Breitbild-Fotomodus das komplette Display als Sucher genutzt. Der Grund für die Wahl dieses Displayformats dürfte allerdings weniger bei der Ausrichtung auf Video zu suchen sein, als vielmehr auf die bessere Verfügbarkeit auf dem Weltmarkt.

Über das zuvor bereits erwähnte, minimalistische Bedienkonzept kann man geteilter Meinung sein. Auf der Rückseite stehen drei Tasten und ein Einstellrad zur Verfügung, das seinerseits wiederum als Vierwegeschalter funktioniert. Eine eigene Markierung weißt dieses nicht auf, ein ganz zarter Druck zeigt jedoch die Aufgabenverteilung auf dem Display an und gibt zudem noch eine kurze Erklärung zur Funktion. Der Vorteil ist eine wechselnde Belegung, die je nach Modus so unterschiedliche Funktionen erlaubt. Durch einen festeren Druck, bei dem dann auch ein Druckpunkt spürbar ist, wird die jeweilige Aktion ausgewählt. Alle anderen Einstellungen, dazu gehört auch die Empfindlichkeit, der Autofokus-Modus oder die Belichtungsmessung, müssen über die Function Set Taste und das Schnellmenü eingestellt werden. Dies ist nicht die eleganteste Variante, aufgrund des gut aufgebauten Menüs bleibt dies aber durchaus praxistauglich. Nur wer sehr häufig Änderungen vornehmen muss, wird dies nervig finden. Neben den typischen Automatiken bietet die Canon Digital IXUS 300 HS auch noch eine Zeit- und Blendenvorwahl, jedoch keinen komplett manuellen Belichtungsmodus an. Auch diese Moduseinstellung wird über das Schnellmenü vorgenommen, je nach getroffener Wahl dient das Einstellrad auf der Rückseite dann zur Verstellung von Zeit oder Blende. Im Automodus, der auf der Kameraoberseite über einen Schiebeschalter aktiviert werden kann (was praktisch ist, wenn man die Kamera schnell aus der Hand gibt) ist es ohne Funktion.

Ein besonderes Merkmal der Canon Digital IXUS 300 HS ist durch das Kürzel HS symbolisiert. High Speed deutet auf besonders schnelle Bildfolgen hin. Dafür bietet die Digitalkamera zwei Möglichkeiten: Zum einen kann die klassische Serienbildfunktion genutzt werden, mit deren Hilfe bei gutem Licht bereits eine hohe Bildrate erzeugt werden kann. Zudem kann diese Variante auch in den halbautomatischen Modi aktiviert werden. Bei schlechten Lichtverhältnissen allerdings sinkt die Bildrate teils drastisch ein. Eine zweite Variante ist der High-Speed-Pufferspeicher, bei dem die Auflösung eingeschränkt wird, der dafür aber Bildserien mit besonders hoher Geschwindigkeit erlaubt. Dafür ist diese Funktion aber auch nur als eigener Modus verfügbar, der nicht in Kombination mit anderen Einstellungen genutzt werden kann.

Als handliche Taschenkamera kann die Canon Digital IXUS 300 HS insgesamt durchaus überzeugen. Das designorientierte Gehäuse, die wenigen direkten Einstellmöglichkeiten und auch das Objektiv machen sie zu einem Star auf jeder Party. Bei solchen Gelegenheiten kann die Lichtstärke F2,0 im Weitwinkel, der in Innenräumen am häufigsten genutzt wird, punkten. Enttäuschend ist hingegen die Blende F5,3, die am Teleende des Zoomobjektivs bereit stehen. In diesem Punkt macht sich die Ausrichtung der Kamera dann doch leider negativ bemerkbar.

Ein Praxisbericht von:

Sascha Stewen

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Kommentare

Pro&Contra zur Canon Digital IXUS ...

Pro&Contra zur Canon Digital IXUS 300 HS ist in manchen Punkten doppelt aufgeführt. mfg

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