Canon EOS 1200D Praxisbericht

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Der Marktplatz für gebrauchte Kameras und Objektive

MPB – auch in Deutschland – Käufe sind mit 12-monatiger Gewährleistung abgesichert

Fotografen und Filmemacher können bei MPB ihre gebrauchte Ausrüstung online verkaufen, kaufen oder auch eintauschen. Das Online-Sortiment aus Kameras und Objektiven umfasst unter anderem Canon und Nikon Spiegelreflexkameras, spiegellose Systemkameras, Leica Messsucherkameras sowie digitale Cinema Ausrüstung. Gekaufte Artikel kommen mit einer 12-monatigen Gewährleistung, damit Sie nach einem Kauf auch noch ruhig schlafen können. Außerdem steht ein Tauschservice zur Verfügung, der für all diejenigen interessant sein kann, die gebrauchte Ausrüstung für ein Upgrade eintauschen möchten.

Praxisbericht zur Canon EOS 1200D

Unsere Hands-On-Videovorstellung der EOS 1200D geht auf die Tasten, Wählräder und Features der spiegellosen Systemkamera ein.

Beim Gehäusematerial setzt Canon, wie bei allen bis jetzt auf den Markt gekommenen vier- und dreistelligen Kameras, auf Kunststoff. Dieser fällt bei der EOS 1200D allerdings hochwertiger als noch beim Vorgänger Canon EOS 1100D aus, kritisieren lässt sich die Verarbeitung für diese Preisklasse keinesfalls. Der gummierte Handgriff erlaubt ein gutes Handling, die ebenfalls gummierte Daumenablage auf der Rückseite verbessert die Handlage nochmals. Ebenso gut: Die Tasten fallen groß aus und lassen sich bequem erreichen sowie drücken. Allenfalls die Menütaste liegt etwas „tief“ im Gehäuse. Dass eine frei belegbare Fn-Taste fehlt, ist für diese Preisklasse verständlich. Über das Quick-Menü können aber alle bedeutenderen Einstellungen erreicht werden.

Im Menü der EOS 1200D findet man sich schnell zurecht, mit dem eigens zusammenstellbaren „MyMenu“ kann man sein eigenes Menü kreieren. Bei den Fotoprogrammen bietet die Canon EOS 1200D (Technik) die übliche Auswahl. Es lässt sich vollautomatisch belichten, man kann halbautomatisch („Av“, „Tv“) arbeiten oder auch alles selbst manuell einstellen. Szenenmodi sind sieben an der Zahl vorhanden, dazu gehören beispielsweise ein „Blitz-Aus“-Programm und eine Landschaftsautomatik. Wer Kreativeffekte nachträglich auf die Bilder anwenden möchte, findet diese Option im Wiedergabemenü. Fünf verschiedene Filter stehen dabei zur Wahl („Miniatureffekt“, „Weichzeichner“, …). Kameraintern bearbeiten lassen sich die Aufnahmen ansonsten nur wenig, mehr als ein Drehen und eine Größenänderung sind nicht möglich.

Mit neun Fokussensoren ist das Autofokusmodul der Canon EOS 1200D (Geschwindigkeit) deutlich schlechter als das der EOS 700D (9 Kreuzsensoren) ausgestattet. Wie bei der Canon EOS 100D ist nur der mittige Fokussensor ein Kreuzsensor, um diesen herum sind acht Liniensensoren angeordnet. Bei den AF-Einstellungsmöglichkeiten ist die EOS 1200D der EOS 700D immerhin ebenbürtig. Die Spiegelreflexkamera erlaubt die automatische oder manuelle Messfeldwahl, als Fokusmodus lassen sich der Einzelbild-AF („One Shot“), der kontinuierliche AF („AI Servo“) oder der automatische AF („AI Focus“) verwenden. Zudem kann man natürlich auch manuell scharfstellen. Der Belichtungsmesssensor besitzt 63 Zonen, die Belichtungsmessung kann als Mehrfeld-, Selektiv-, mittenbetonte und Spotmessung erfolgen. Als Verschlusszeiten lassen sich minimal 1/4.000 Sekunde und maximal 30 Sekunden einstellen. Per Bulb lässt sich die längste Belichtungszeit zudem verlängern. Mit dieser Ausstattung ist man gut versorgt.

Beim Display setzt Canon auf ein 3,0 Zoll großes Modell mit 460.000 Subpixel. Damit kann dieses zwar doppelt so viele Pixel wie beim Vorgänger EOS 1100D darstellen, im Vergleich zur Canon EOS 100D (Testbericht) oder Canon EOS 700D (Testbericht) fällt das LCD jedoch deutlich niedriger aufgelöst aus. Ebenfalls schade: Canon verzichtet auf eine dreh- und schwenkbare Lagerung und ein Touchscreen. Die Einblickwinkel des LCDs sind immerhin groß, weshalb auch beim Blicken von der Seite keine Farbverfälschungen entstehen.

Videos ließen sich mit dem Vorgänger Canon EOS 1100D nur in HD-Auflösung mit 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen. Die Canon EOS 1200D (Beispielaufnahmen) ist – wie alle aktuellen Spiegelreflexmodelle von Canon – in der Lage Full-HD-Videos (1.920 x 1.080 Pixel) mit 24, 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde zu speichern. Bei HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) sind außerdem 60 Vollbilder und bei SD-Auflösung (640 x 480 Pixel) alternativ 30 Vollbilder pro Sekunde einstellbar. Die Bildqualität der Videos liegt auf durchschnittlichem Canon Niveau. Das heißt: Die Detailwiedergabe ist gut, Moire-Artefakte fallen bei einigen Motiven jedoch störend auf. Die Tonqualität ist „ok“, mehr darf man vom verwendeten Monomikrofon auch nicht erwarten. Ein externes Mikrofon kann nicht angeschlossen werden, der Ton lässt sich allerdings pegeln. Machen Sie sich an dieser Stelle doch selbst ein Bild anhand unserer drei Beispielvideos in voller Videoauflösung.

2014 kaum mehr akzeptabel: Während der Videoaufnahme erlaubt die Spiegelreflexkamera keine kontinuierliche Fokusnachführung – und das aus gutem Grund. Das Kontrast-AF-System ist so langsam, dass sich der Fokus ohne einen andauernden Pumpeffekt kaum nachführen ließe. Bei laufenden Videos kann man per Druck auf den Auslöser immerhin einmalig scharfstellen, dies führt allerdings zu dem eben erwähnten „Pumpen“. Vor Videos und auch im Liveviewbetrieb lässt sich einmalig vorfokussieren, dies ist per Kontrast oder Phasen-AF (Quick-AF) möglich. Bei Letzterem klappt der Spiegel einmal kurz herunter und die Kamera stellt scharf. Diese Fokussierungsart arbeitet deutlich schneller als der Kontrast-AF, das Display wird dafür aber kurz schwarz. Wenig komfortabel: In den Videomodus gelangt man über das Programmwählrad, man muss dieses dafür aber – je nach verwendetem Fotoprogramm – um bis zu 270 Grad drehen. Das Programmwählrad lässt sich nämlich leider nicht um die eigene Achse drehen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online-Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.
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Kommentare

Hallo, ich habe die Kamera …

Hallo,
ich habe die Kamera schon seit einigen Monaten und ich muss sagen, ich bin im Großen und Ganzen zufrieden.
Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den Fachbegriffen auf der Anleitung aber nach und nach habe ich es - als Neuling - verstanden und hinbekommen!
Ich nehme die Kamera meistens nur bei besonderen Anlässen so wie Hochzeit, Geburtstagsfeier und Urlaub mit, da sie mir einfach zu groß und zu schwer für den Alltag ist.
Die Fotos werden bei mir immer gut und für die Anfänger ist die Einstellung Automatik besonders gut geeignet.
Ich kann den Kauf nur jeden empfehlen, der neu in die Welt der Spiegelreflexkameras eintauchen will!
Lg pretty daisy

Hallo und Moin Moin - …

Hallo und Moin Moin -
Ich lese gerade hier den Bericht über die 1200d mit Bildstabilisator.
Alles gut und schön - Ich betreibe diese 1200d mit einem Makro EFS 60mm von Canon.
Bitte wie stelle ich da den Bildstabilisator denn ein ?? Wie bekomme ich wirklich gute Bilder ???

Ich benutze die Kamera für die Aquaristikfotografie - nur - irgendwie klappt nichts - ich bekomme keine scharfen Bilder damit !

Was mache ich falsch ??

Bitte um Hilfestellung.

Gruß Tom

Diese Objektiv von Canon hat …

Diese Objektiv von Canon hat keinen Bildstabilisator. Deswegen gibt es auch keine Einstellmöglichkeit dafür.

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