Canon IXUS 275 HS Fazit

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Das Fazit zur Canon IXUS 275 HS

Der Bildwandler der Canon IXUS 275 HS (Datenblatt) hat die für die Kompaktklasse typischen Abmessungen von 1/2,3 Zoll. Das CMOS-Modell wird rückwärtig belichtet, die Auflösung fällt mit 20,2 Megapixel (5.184 x 3.888 Pixel) recht hoch aus. Als Sensorempfindlichkeiten stehen ISO 80 bis ISO 3.200 zur Verfügung, die ISO-Wahl kann auch von der ISO-Automatik der Kamera übernommen werden.

Die Bildqualität der Canon IXUS 275 HS fällt klassenüblich aus. Bereits bei ISO 80 ist ein leichtes Rauschen zu sehen, dieses ist allerdings noch nicht störend. Details werden gut aufgelöst. Das Rauschen steigert sich bei ISO 100 und ISO 200 weiter, auch hier ist es aber noch kein Problem. Bei ISO 400 greift die kamerainterne Rauschreduzierung stärker ein, dadurch werden weniger Details aufgelöst. Bei ISO 800 sind schon deutliche Abstriche nötig, ISO 1.600 sind nur noch für kleine Ausdrucke zu gebrauchen. ISO 3.200 lassen sich effektiv nicht mehr verwenden. Hier werden praktisch keine Details mehr wiedergegeben.

Bei schlechteren Lichtverhältnissen werden bei ISO 80 noch relativ viele Details aufgelöst, spätestens bei ISO 400 ist ein Rauschen deutlich zu sehen. Eine stärkere Rauschreduzierung glättet die Bilder ab ISO 800, dadurch geht die Detailwiedergabe stärker zurück. ISO 1.600 liefern im Notfall ein noch gerade ausreichendes Bild, bei ISO 3.200 werden Details kaum mehr wiedergegeben.

Der Serienbildmodus arbeitet mit 2,9 Bildern pro Sekunde nicht besonders schnell:

Bei der Arbeitsgeschwindigkeit kann die Kompaktkamera nicht in jedem Punkt überzeugen. Nicht besonders schnell ist die Serienbildfunktion mit 2,9 Bildern pro Sekunde. Diese Geschwindigkeit wird immerhin solange aufrechterhalten, bis die Speicherkarte gefüllt ist. Längere Aufnahmeserien sind daher problemlos möglich, aber eben nicht besonders schnell. Der Autofokus arbeitet dagegen sehr flott. Im Weitwinkel messen wir 0,19 Sekunden, selbst am Teleende stellt er zu jederzeit Schnappschuss-tauglich scharf. Die Einschaltzeit bis zur vollständigen Displayanzeige liegt bei 1,42 Sekunden, das erste Bild nach dem Kamerastart kann nach 1,42 Sekunden aufgenommen werden. Mit Ausnahme der Serienbildrate ist das Ergebnis der Kamera somit als sehr gut einzustufen.

Das 12x Zoom ist lichtschwach, der Brennweitenbereich mit 25 bis 300mm allerdings groß:

Das Objektiv der Canon IXUS 275 HS (Abbildungsleistung) deckt mit 25 bis 300mm Kleinbild-Brennweite alle wichtigen Fotosituationen ab. Eine kompakte Konstruktion und ein größerer Brennweitenbereich verlangen allerdings nach Kompromissen, weshalb die Lichtstärke der Optik mit F3,6 bis F7 gering ausfällt. Auch bei der Randschärfe muss man Abstriche machen, wenngleich die Bildschärfe für diesen Zoombereich recht gut ausfällt. Im Weitwinkel werden Details in der Bildmitte gut aufgelöst, zum Bildrand hin ist ein Schärfeabfall sichtbar. Im mittleren Brennweitenbereich sind kaum Abstriche nötig, am Teleende dafür mehr. Hier sinkt die Schärfe in der Bildmitte ein wenig, am Bildrand deutlicher ab. Ebenso sind hier deutlichere chromatische Aberrationen zu sehen. Bei der Vignettierung und der Verzeichnung gibt es dagegen nichts zu kritisieren, beide werden kameraintern gut korrigiert. Der optische Intelligent-IS-Bildstabilisator macht am Teleende (300mm KB) Belichtungszeiten von etwa 1/30 Sekunde möglich und kann somit rund drei Blendenstufen ausgleichen. Auch bei Videos arbeitet er effektiv.

Unser Fazit:
Mit der IXUS 275 HS (Praxis) hat Canon eine Kompaktkamera im Programm, die sich durch sehr kompakte Abmessungen und ein leichtes Gewicht als Immerdabei-Kamera oder Urlaubskamera anbietet. Für die Canon IXUS 275 HS sprechen neben den Abmessungen dabei vor allem der mit 25 bis 300mm große und für fast alle Situationen ausreichende Zoombereich, die gute Verarbeitung und die einfache Bedienung.

Die Canon IXUS 275 HS überzeugt mit einem kompakten und hochwertigen Gehäuse:

Die Bildqualität fällt klassenüblich aus, der 20,2 Megapixel auflösende CMOS Sensor im 1/2,3 Zoll Format liefert bei Tageslicht gut aufgelöste Bilder. Bei schlechteren Lichtverhältnissen und höheren ISO-Werten muss man mit einem sichtbaren Bildrauschen leben. Da die Lichtstärke mit F3,6 bis F7 schwach ausfällt, werden höhere Sensorempfindlichkeiten für kürzere Belichtungszeiten oftmals benötigt. Die Abbildungsleistung des 12x Zooms ist bis auf das Teleende relativ gut, der optische Bildstabilisator kann Verwacklungen gut minimieren. Die Arbeitsgeschwindigkeit weiß mit Ausnahme der Serienbildfunktion (nur recht langsame 2,9 Bilder pro Sekunde) zu gefallen, besonders der Autofokus arbeitet flott.

Die Bedienung ist auch von Anfängern zu meistern:

Einstellungsmöglichkeiten gibt es bei der Canon IXUS 275 HS (Technik) nur relativ wenige, die Basic-Optionen sind allerdings vorhanden. Wer gern selbst eingreift und beispielsweise manuell belichten möchte, ist bei der Kompaktkamera allerdings falsch. Stattdessen hat diese jede Menge Automatikfunktionen zu bieten. Bei der Videoaufnahme lassen sich dank Full-HD Auflösung ganz ansprechende Videos festhalten, mit 30 Vollbildern pro Sekunde erreicht die Kompaktkamera aber nur eine durchschnittliche Bildrate.

Das 12x Zoom leistet insgesamt gute Dienste:

Ebenfalls keine Spitzenleistung darf man vom 3,0 Zoll großen Display mit 461.000 Subpixel erwarten, insgesamt lässt es sich als ausreichend beurteilen. WLAN und NFC können sowohl zur kabellosen Steuerung als auch zur Bildübertragung verwendet werden, zudem kann man ein Mobilgerät zum Geotagging einsetzen.

Pro&Contra zur Canon IXUS 275 HS

  • Klassenübliche Bildqualität (für eine Kompaktkamera)
  • 12x Zoomobjektiv mit großem Brennweitenbereich (25 bis 300mm nach KB)
  • Mit 25mm sehr brauchbarer Weitwinkelbereich
  • Für eine Kamera mit 12x Zoom sehr kompakt
  • Das Kameragehäuse ist gut verarbeitet
  • Guter optischer Bildstabilisator (bei Foto und Video)
  • Sehr kurze Auslöseverzögerung (0,04 Sek.) und sehr kurze Fokussierungszeit (0,09 Sek.)
  • 8 Szenenmodi ("Porträt", "Langzeitbelichtung", ...) und 6 Kreativeffekte ("Miniatur", ...)
  • Sehr guter Makromodus (ab ca. 1cm Motivabstand)
  • WLAN und NFC zur kabellosen Datenübertragung vorhanden
  • Full-HD Videoaufnahme mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde möglich (1080p30)
  • Gute Bildqualität im Videomodus (siehe unsere drei Beispielvideos)
  • Schneller und treffsicherer Autofokus im Videomodus
  • Kompatibel zu allen getesteten Speicherkarten bis 256GB
  • Kompatibel zur 256GB Lexar Professional 600x Speed (UHS-I, Class 10) SDXC Speicherkarte
  • Zur Lexar Professional SDHC 2.000x (300MB/Sek) UHS-II Class 10 64GB Karte kompatibel
  • Das Objektiv ist mit F3,6 bis F7 sehr lichtschwach
  • Schärfeverlust an den Bildrändern
  • Die Bildrate ist im Serienbildmodus mit 2,9 Bildern pro Sekunde gering
  • Keine manuellen und halb automatischen Fotoprogramme
  • Nur relativ wenige Einstellungsmöglichkeiten

Testurteil

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