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Das Fazit zur Canon Legria Mini X

Für die Bildaufnahme besitzt die Canon Legria Mini X (Datenblatt) einen 1/2,3 Zoll großen CMOS-Sensor, dieser nimmt Bilder mit 12 Megapixel (4.000 x 3.000 Pixel) auf. Da die Digitalkamera kein optisches Zoom besitzt, kann der Bildwinkel nur durch eine digitale Vergrößerung bzw. das Auslesen eines kleineren Bereichs des Bildsensors verändert werden. Bei der Canon Legria Mini X nennt sich der zweite verfügbare Bildwinkel „nah“ und verdoppelt die Brennweite des Objektivs von circa 15mm auf etwa 32mm (jeweils KB). Die Auflösung sinkt dabei allerdings auf 1.920 x 1.440 Pixel, was 2,76 Megapixel entspricht.

Da sich die Sensorempfindlichkeit weder einstellen noch anzeigen lässt, können wir die eingestellten ISO-Werte leider nur schätzen. Bei ausreichend Licht – und dementsprechend vermutlich ISO 100 – zeigen die Bilder viele Details, ein Bildrauschen lässt sich fast nicht erkennen. Sobald das Licht abnimmt und die Canon Legria Mini X (Technik) den ISO-Wert erhöhen muss, wird dann ein deutlicheres Bildrauschen sichtbar.

Neben der Bildqualität der Fotos kann uns auch die Bildqualität der Videos überzeugen. Deren Detailwiedergabe ist gut. Schade ist allerdings, dass sich Videos nur mit 25 Voll- (MP4) oder 50 Halbbildern (AVCHD) pro Sekunde festhalten lassen. 30 oder 50 Vollbildern pro Sekunde werden nicht angeboten. Als Bitraten lassen sich 17 oder 24 Mit/s wählen, zudem sind 4 MBit/s bei 1.280 x 720 Pixel (MP4) möglich. Zeitlupen kann man in HD- (1/2 Geschwindigkeit) oder VGA-Auflösung (1/4 Geschwindigkeit) aufnehmen. Die Belichtung lässt sich in 1/4-Stufen um minus bis zu plus drei Lichtwerte korrigieren, zudem kann der Weißabgleich angepasst werden. Weitere Eingriffsmöglichkeiten in die Belichtung bietet die Canon Legria Mini X nicht. Für ganz „Kreative“: Im Wiedergabemodus lassen sich die Aufnahmen mit Stempeln und Zeichnungen verzieren.

Bei der Geschwindigkeit schneidet die Canon Legria Mini X nur relativ dürftig ab. Wir messen 1,01 Sekunden vom Auslösen bis zur Bildaufnahme. Dieser Zeitraum ist deutlich länger als bei normalen Kompaktkameras. Zum Einschalten werden ebenfalls längere 5,84 Sekunden benötigt. Nach dem Einschalten kann das erste Bild nach 6,75 Sekunden aufgenommen werden. Für Schnappschüsse ist die Legria Mini X also kaum zu gebrauchen.

Auf einen optischen Bildstabilisator hat Canon bei der Legria Mini X verzichtet, im Videomodus kann allerdings eine elektronische Stabilisierung zugeschaltet werden. Diese ist allerdings nur im „Nah“-Modus sowie bei eingestellter AVCHD-Codierung verfügbar und verändert die „Brennweite“ von 35 auf 44mm. Wackler werden durch den digitalen Stabilisator akzeptabel verringert.

Die Abbildungsleistung des Objektivs fällt überzeugend aus. Die Schärfe sinkt auch am Rand nicht sichtbar ab, chromatische Aberrationen fallen nicht auf und eine Randabschattung gibt es auch nicht zu bemängeln. Die Verzeichnung des Objektivs ist natürlich extrem, die Bilder besitzen einen starken Fisheye-Effekt. Ob man diesen zu schätzen weiß oder nicht, ist ein rein subjektiv. In vielen Situationen dürften die stark gebogenen Linien allerdings eher hinderlich sein. Dafür ist der Blickwinkel aber natürlich sehr groß.

Unser Fazit:

Canon hat die Legria Mini X (Beispielaufnahmen) im Vergleich zum Vorgängermodell Legria Mini in einigen Punkten verbessert, bei einigen entscheidenden Punkten kann sie jedoch noch immer nicht wirklich überzeugen. Dies betrifft das noch immer nur mit 230.000 Subpixel schwach aufgelöste Display, die sehr kleinen Touchtasten und die fehlenden Einstellungsmöglichkeiten bei der Bild- und Videoaufnahme. Manuelle Optionen bietet die Canon Legria Mini X insgesamt nur sehr wenige. So lassen sich weder die Sensorempfindlichkeit, noch die Blende oder die Belichtungszeit einstellen. Im Menü finden sich dafür auch Einsteiger zurecht.

Bei der Videoaufnahme können „nur“ 50 Halb oder 25 Vollbilder pro Sekunde aufgezeichnet werden, hier bietet die Konkurrenz deutlich mehr. Die Bildqualität der Bilder und Videos weiß dafür zu gefallen, die Aufnahmen fallen detailreich aus. Das Bildrauschen hält sich zudem in Grenzen. Das Objektiv zeigt – wie schon beim Vorgänger – einen starken Fisheye-Effekt, der die Motivauswahl doch etwas einschränkt. Der zweite angebotene Bildwinkel ist mit rund 35 bis 44mm deutlich natürlicher, bei Fotos muss man mangels optischem Zoom aber mit 2,76 Megapixel auflösenden Bildern leben. Die Auflösung im Videomodus ändert sich dahingegen nicht.

Da Canon der Audioaufnahme einen besonders großen Stellenwert eingeräumt hat, kann die Canon Legria Mini X (Hands-On) hier auf ganzer Linie überzeugen. Die Tonqualität des Stereomikrofons ist sehr gut, ein externes Mikrofon sowie ein Kopfhörer lassen sich anschließen und der Ton kann gepegelt werden. Beim Thema Audio bietet die Digitalkamera somit eine Vollausstattung. Positiv müssen zudem die Zeitraffer und Zeitlupenaufnahme sowie die Intervallfunktion erwähnt werden.

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Pro&Contra zur Canon Legria Mini X

  • Leicht überdurchschnittliche Bildqualität (im Vergleich zu einer Kompaktkamera)
  • Gute Abbildungsleistung des Objektivs (fast keine Unschärfe auch am Bildrand)
  • Kompaktes und leichtes Kameragehäuse
  • Um 90 Grad nach vorne und um fast 90 Grad nach hinten klappbares 2,7"-Display
  • Gute bis sehr gute Bildqualität der Full-HD-Videos (1.920 x 1.080 Pixel mit 25 Vollbildern/Sek.)
  • Sehr gute Tonqualität der Videos
  • Hochwertiges integriertes Mikrofon
  • Mikrofoneingang (3,5mm) und Kopfhörerausgang (3,5mm)
  • Der Ton lässt sich in Stufen von 0 bis 100 pegeln
  • Intervall- sowie Zeitrafferaufnahmen möglich
  • WLAN-Modul zum Streaming von Videos, außerdem lässt sich die Kamera damit fernsteuern
  • Viele Effektfilter (Stifte, Stempel und "Mal-Optionen")
  • Leicht verständliches und gut geordnetes Menü
  • Standfuß zum einfachen Hinstellen auf der Unterseite vorhanden
  • Kompatibel zu Speicherkarten mit einer Kapazität von bis 128GB
  • Die Fisheye-Verzerrungen und die feste Brennweite sind für viele Situationen ungünstig
  • Kaum Einstellungsmöglichkeiten (unter anderem keine Option für die ISO-Empfindlichkeit)
  • Kein optischer Bildstabilisator (nur elektronisch)
  • Das Display ist mit 230.000 Subpixel nur unterdurchschnittlich aufgelöst
  • Die Touchtasten fallen klein aus
  • Die Arbeitsgeschwindigkeit könnte besser sein

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

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