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Das Fazit zur Canon Legria Mini

In unserem Hands-On-Video erfahren Sie mehr zur Bedienung und den Kreativoptionen der Legria Mini von Canon.

Die Laborergebnisse:

Der Bildsensor der Canon Legria Mini (Datenblatt) löst 12 Megapixel auf, die volle Auflösung von 4.000 x 3.000 Pixel steht aber nur im „Weitwinkel-Modus“ zur Verfügung. Wer den sogenannten „Bildausschnitts-Modus“ verwendet, kann die Bilder nur noch mit 1.920 x 1.440 Pixel aufnehmen. Dies entspricht rund 2,76 Megapixel. Genau genommen handelt es sich beim „Bildausschnitts-Modus“ somit nur um einen digitalen Zoom. Dieser ist nötig, da sich die Brennweite der Legria Mini nicht verändern lässt.

Die Bildqualität der Aufnahmen fällt im „Weitwinkel-Modus“ gut aus und liegt leicht über dem Niveau einer durchschnittlichen Kompaktkamera. Im „Bildausschnitts-Modus“ fällt die Detailwiedergabe durch die stark verringerte Auflösung sichtbar ab, für die Wiedergabe auf einem Monitor oder für kleinere Ausdrucke ist die Auflösung aber noch ausreichend.

Die ISO-Empfindlichkeit lässt sich bei der Canon LEGRIA Mini nicht nur nicht einstellen, sie lässt sich sogar noch nicht einmal auslesen. Die Exif-Informationen hüllen sich dazu nämlich in Schweigen. Da wir die Sensorempfindlichkeit nicht auslesen können, lässt sich die Bildqualität also nur geschätzt einordnen. Unsere Beispielbilder zeigen bei weniger Licht ein Bildrauschen, das sich für eine Kompaktkamera mit einer (höchstwahrscheinlich) höheren Sensorempfindlichkeit im Rahmen bewegt.

Wie in der Klasse der Actionkameras üblich, besitzt die Canon Legria Mini (Technik) nur eine Festbrennweite mit einem sehr großen Bildwinkel. Dieser liegt bei Fotos bei 170 Grad und bei Videos bei 160 Grad. Kleinbildäquivalent ergibt dies 15mm (Foto) bzw. 17mm (Video). Im „Bildausschnitts-Modus“ verdoppelt sich die Brennweite jeweils etwa. Besonders im „Weitwinkel-Modus“ zeigt das Objektiv einen starken Fisheye-Effekt, der vor allem am Bildrand zu einer starken Verzerrung führt. Für gewöhnliche Urlaubsbilder ist diese sehr starke Verzeichnung eher nicht zu gebrauchen. Die Abbildungsleistung fällt insgesamt gut aus. Auch am Bildrand fällt die Schärfe kaum ab, chromatische Aberrationen sind nicht sichtbar. Zudem ist die Randabschattung kein Problem.

Unser Fazit:

Canons Legria Mini (Hands-On-Video) hinterlässt im Test gemischte Gefühle. Positiv ist ohne Frage die gute Bildqualität. Die Bilder wie auch Videos zeigen sehr viele Details, das Bildrauschen hält sich zudem auch bei weniger Licht in Grenzen. Das Objektiv sorgt zwar für starke Verzerrungen, die Bildqualität bleibt aber auch an den Rändern hoch. Videos werden mit 25 Vollbildern pro Sekunde (H.264; 24 Mbit/s) aufgezeichnet, was gerade bei Actionaufnahmen zu einer nicht absolut ruckelfreien Wiedergabe führt. Der große Bildwinkel sorgt immerhin dafür, dass wirklich alles auf dem Bild ist. Ein optischer Bildstabilisator mag bei einem Ultraweitwinkel- bzw. Fisheye-Objektiv nicht unbedingt erforderlich sein, zu ruhigeren Videos hätte er aber in jedem Fall verholfen.

Relativ gut gefällt die Bedienung. Sie ist denkbar einfach und selbsterklärend. Mit dem Touchscreen lässt sich schnell navigieren, die „Touchbuttons“ fallen allerdings teilweise kleiner aus. Dass die Canon Legria Mini (Beispielaufnahmen) nur wenige Einstellungsmöglichkeiten bietet, ist vermutlich der Zielgruppe und dem vornehmlichen Einsatzzweck geschuldet und daher nur ein kleiner Kritikpunkt. Zumindest die Sensorempfindlichkeit sollte sich aber doch beeinflussen lassen. So muss man sich mit dem Weißabgleich und der Belichtungskorrektur begnügen. Statt manueller Einstellungsmöglichkeiten gibt es jede Menge Kreativfilter, so lassen sich die Videos mit verschiedenen Stiften und Stempeln verzieren. Auch an weiteren Features hat Canon nicht gespart. Es gibt die Möglichkeit zur Intervallaufnahme, zur Zeitlupenaufnahme und zur Zeitrafferaufnahme. Ebenso können kurze Videoschnappschüsse gespeichert werden. Leider halten sich aber auch bei diesen "Spezial-Aufnahme"-Modi die weiteren Einstellungen in Grenzen.

Beim Handling müssen wir vor allem die glatte Außenhaut kritisieren. Die Canon Legria Mini (Datenblatt) liegt zwar gut in der Hand, das Gehäuse fällt allerdings sehr glatt aus, was das versehentliche Fallenlassen nicht gerade verhindert. Dem großen Bildwinkel ist es zudem geschuldet, dass die Finger des Öfteren versehentlich ins Bild schauen. Wirklich kritisieren kann man dies aber nur, da die Tasten sehr weit vorne am Gehäuse angebracht sind, was die Handlage beeinflusst und daran nicht ganz unschuldig ist.

Tasten und Schalter besitzt die Canon Legria Mini (Produktfotos) nur wenige. Sie fallen groß genug aus, der Fotoauslöser besitzt allerdings einen sehr tiefen Druckpunkt. Dies dürfte bei vielen am Anfang für Irritationen sorgen. Das Display der Legria Mini fällt mit 2,7 Zoll etwas kleiner als bei einer durchschnittlichen Digitalkamera aus, die Auflösung ist mit 230.000 Subpixel nur unterdurchschnittlich. Durch einen speziellen Klappmechanismus lässt es sich um 90 Grad nach vorne und um fast 90 Grad nach hinten klappen, was die Bildkontrolle erleichtert. Schwenken lässt es sich leider nicht. Insgesamt ist es somit akzeptabel zur Bildkontrolle geeignet, die Auflösung hätte aber durchaus noch höher ausfallen können bzw. müssen. Schneller dürfte auch die Betriebsbereitschaft ausfallen, bis zur ersten Bild- oder Videoaufnahme vergehen mehrere Sekunden.

Die Legria Mini von Canon ist eine außergewöhnliche Kamera, oder auch ein außergewöhnlicher Camcorder. Sie lässt sich leicht bedienen, liefert eine gute Bildqualität und viele Kreativoptionen. Mit den kompakten Abmessungen und dem leichten Gewicht (175g) ist sie zudem schnell verstaut. Wer fotografische Parameter selbst einstellen möchte, findet aber leider kaum Optionen und auch der Fisheye-Effekt engt die sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten stark ein. Zudem fehlt ein optischer Bildstabilisator. Das Konzept eines kleinen Fun- bzw. Action-Camcorders ist interessant, wirklich optimal umgesetzt wurde dieses bei der Canon Legria Mini (Technik) aber nicht. So ist eine Kompaktkamera in der Regel besser für die meisten Aufnahmesituationen geeignet und bietet zudem auch noch ein optisches Zoom sowie Bilder ohne Verzerrungen.

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Pro&Contra zur Canon Legria Mini

  • Leicht überdurchschnittliche Bildqualität (im Vergleich zu einer durchschnittlichen Kompaktkamera)
  • Gute Abbildungsleistung des Objektivs (fast keine Unschärfe auch am Bildrand)
  • Kompaktes und leichtes Kameragehäuse
  • Stylisches Aussehen (mit Klavierlack-Optik)
  • Um 90 Grad nach vorne und um fast 90 Grad nach hinten klappbares 2,7"-Display
  • Gute bis sehr gute Bildqualität der Full-HD-Videos (1.920 x 1.080 Pixel mit 25 Vollbildern/Sek.)
  • Gute Tonqualität der Videos
  • Intervall- sowie Zeitrafferaufnahmen möglich
  • Viele Effektfilter (Stifte, Stempel und "Mal-Optionen")
  • Leicht verständliches und gut geordnetes Menü
  • Standfuß zum einfachen Hinstellen auf der Unterseite vorhanden
  • Kompatibel zu Speicherkarten mit einer Kapazität von bis 64GB
  • Die Fisheye-Verzerrungen und die feste Brennweite sind für viele Situationen ungünstig
  • Das Handling könnte besser sein (u.a. Finger schnell im Bildfeld des Objektivs)
  • Kein optischer Bildstabilisator
  • Das Display ist mit 230.000 Subpixel nur unterdurchschnittlich hoch aufgelöst
  • Kaum Einstellungsmöglichkeiten (unter anderem keine Option für die ISO-Empfindlichkeit)
  • Die Touchtasten sind teilweise etwas klein

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

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