Canon PowerShot SX430 IS Praxisbericht

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Praxisbericht zur Canon PowerShot SX430 IS

Die Canon PowerShot SX430 IS (Produktbilder) ist ein Kameramodell der Bridgeklasse. Sie besitzt einen Bildsensor der 1/2,3-Zoll-Klasse und ein Objektiv mit großer Brennweitenabdeckung. Das Gehäusedesign lässt die SX430 IS wie eine „geschrumpfte“ Spiegelreflexkamera wirken. Dank der sehr kompakten Abmessungen von 10,5 x 6,9 x 8,5cm kann die Bridgekamera in einer etwas größeren Jackentasche transportiert werden, das Gewicht fällt mit 319g vergleichsweise gering aus. Das Kameragehäuse der Canon PowerShot SX430 IS wird wie bei Einsteigermodellen üblich aus Kunststoff gefertigt, am Vorderteil des Objektivs wurde jedoch ein kleinerer Ring aus Metall angebracht. Die Verarbeitung ist einfach, aber akzeptabel.

Das Kameragehäuse der PowerShot SX430 IS fällt trotz 45-fach-Zoomobjektiv kompakt aus:

In der Hand kann man die Bridgekamera nicht nur wegen ihres geringen Gewichts gut halten, dafür sorgt auch der ergonomisch geformte und gummierte Griff. Dieser gestaltet das Handling komfortabel und sicher. Die Bedienelemente hat Canon recht groß gestaltet und lassen sich dadurch gut drücken. Das Bedienen ist dabei auch mit einer Hand möglich, mit dem Daumen lassen sich alle Tasten auf der Rückseite erreichen. Das Wechseln zwischen der Programmautomatik und der Vollautomatik gestaltet sich mit der Auto-Taste besonders einfach.

Durch einen gummierten und ergonomisch geformten Griff liegt die Bridgekamera gut in der Hand:

Ebenso gut umgesetzt: Auf der Oberseite befinden sich der kombinierte Fotoauslöser und Brennweitenregler sowie der Ein- und Ausschalter in Reichweite des Zeigefingers. Fotografen sollten mit der Canon PowerShot SX430 IS (Datenblatt) daher gut zurechtkommen. Grundsätzlich richtet sich die Bridgekamera zweifellos an Einsteiger, manuelle Optionen sind kaum vorhanden. Wer Parameter selbst einstellen möchte, kann unter anderem die Belichtungsmessmethode verändern, die Sensorempfindlichkeit wählen oder den Weißabgleich konfigurieren. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mit der Belichtungskorrektur zu arbeiten. Das ist über die extra dafür vorgesehene Taste (= obere Taste des Steuerkreuzes) komfortabel möglich.

Ein Programmwählrad besitzt die SX 430 IS nicht, das Fotoprogramm wird u. a. im Menü verändert:

Das Angebot an Fotoprogrammen hält sich bei der Canon PowerShot SX430 IS (Bildqualität) in Grenzen. Neben der bereits erwähnten Automatik und Programmautomatik hat die Bridgekamera sechs Szenenmodi zu bieten. Dazu gehören unter anderem die Live-Bildwirkung, ein Porträt-Modus und ein Modus für Langzeitbelichtungen. Letzterer stellt die einzige Möglichkeit dar, die Belichtungszeit zu beeinflussen. Da sich der Fotograf hier lediglich zwischen einer Sekunde und bis zu 15 Sekunden entscheiden kann, ist dieser Modus aber einzig für längere Belichtungen gedacht. Effektfilter hat Canon sechs untergebracht. Hier sind unter anderem der Monochrome- und der Farbverstärkungs-Effekt zu nennen. Das Hauptmenü erlaubt unter anderem das Konfigurieren des Blitzgeräts, das Ändern der Displayhelligkeit oder das Ein-/Ausschalten des Bildstabilisators. Foto-Optionen finden sich hier dagegen weniger, dafür gibt es das Quickmenü.

Der Autofokus der Canon PowerShot SX430 IS (Geschwindigkeit) arbeitet mit bis zu neun Messfeldern, die Fokussierung kann nur automatisch erfolgen. Einen manuellen Modus gibt es somit nicht. Als Fokusmodi stehen ein Gesichts bzw. automatischer AF, ein Verfolgungs- und ein Mitten-AF zur Verfügung. Bei Letzterem lässt sich die Größe des Messfeldes zwischen „Normal“ und „Klein“ wählen. Des Weiteren verfügt die Kamera über einen kontinuierlichen und einen Servo-AF. Beide regeln den Fokus stetig nach. Bei schneller bewegten Motiven kommt die SX430 IS – wie zu erwarten – jedoch nicht hinterher.

Im Makromodus lässt sich besonders nahe (0cm) an das Motiv heranrücken:

Der Makromodus der Kamera wird über die linke Taste des Steuerkreuzes aktiviert, zudem muss man hier das Blumen-Symbol wählen. Der Aufnahmeabstand vom Motiv spielt bei der Canon PowerShot SX430 IS keine Rolle, bereits ab der Frontlinse – und somit ab 0cm Abstand – stellt die Kamera scharf. Das ist beeindruckend! In der Praxis lässt sich eine derart kurze Aufnahmeentfernung allerdings kaum nutzen, hier fällt natürlich kein Licht mehr auf das Motiv. Allenfalls bei durchsichtigen und von hinten beleuchteten Objekten lässt sich dieses Feature der Kamera daher verwenden.

Als mögliche Belichtungszeiten gibt Canon für die Canon PowerShot SX430 IS (Datenblatt) maximal 15 Sekunden und minimal 1/4.000 Sekunde an. Bei der Messmethode kann der Fotograf zwischen Mehrfeld, mittenbetont integral und Spot wählen. Diese Werte sind in etwa klassenüblich.

Das 3,0 Zoll große LCD löst nur 230.000 Subpixel auf:

Das auf der Rückseite liegende Display der Canon PowerShot SX430 IS (Technik) ist – von der Fernsteuerung per App abgesehen – die einzige Möglichkeit, die Bildkontrolle vorzunehmen. Einen Sucher besitzt die Bridgekamera leider nicht. Das LCD erreicht mit einer Diagonalen von 3,0 Zoll klassenübliche Abmessungen, die Auflösung bewegt sich mit 230.000 Subpixel jedoch deutlich unter dem Durchschnitt. Die Detailwiedergabe überzeugt daher nicht, einzelne Pixel sind leider zu sehen. Des Weiteren überzeugen auch die Einblickwinkel nicht, beim schrägen Betrachten werden die Farben schnell verfälscht dargestellt.

Die Videoaufnahme ist natürlich auch mit der Canon PowerShot SX430 IS (Beispielaufnahmen) möglich, durch den verbauten CCD-Sensor stellt die nicht mehr zeitgemäße HD-Auflösung mit 1.280 x 720 Pixel jedoch das Maximum dar. Die Bildrate liegt zudem nur bei 25 Vollbildern pro Sekunde. Höherklassige Kameras haben in der Regel mindestens 50 Vollbilder pro Sekunde zu bieten. Weder die Auflösung noch die Bildrate können somit überzeugen, die Bildqualität der Videos fällt nicht besonders gut aus. Der Autofokus der Kamera stellt bei Videos akzeptabel schnell scharf. Der optische Bildstabilisator kann Verwacklungen bei längeren Brennweiten nicht mehr völlig verhindern, Brennweitenveränderungen könnten etwas weicher vonstattengehen. Da bei Videoaufnahmen bis auf die Auflösung keinerlei Einstellungen getroffen werden können und die Tonaufnahme zudem in Mono erfolgt, muss die Bridgekamera als kaum für Videos geeignet bezeichnet werden. Ein HDMI-Ausgang zur Ausgabe des Materials in HD auf einem TV fehlt der Kamera ebenso.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Beispielaufnahmen Fazit

Kommentare

Ich habe mir die Beispielfotos …

Ich habe mir die Beispielfotos angeschaut. Ich frage mich daher wieso für eine so derartig schlechte Bidqualität 3,5 Sterne vergeben werden. Etliche Kompakte die sie getestet haben machen deutlich bessere Fotos und haben auch "nur" 3,5 Sterne z.B. Olympus Stylus 1. mfg Dirk

Wenn ich mich zu einer …

Wenn ich mich zu einer Kamera informieren möchte, dann ist dkamera die erste Anlaufstelle.

Ich finde die Kamera für …

Ich finde die Kamera für den Preis super. Die Bilder überzeugen sehr. Der Zoom ist der Wahnsinn.

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