FujiFilm FinePix F200EXR Fazit

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Das Fazit zur FujiFilm FinePix F200EXR

Die FujiFilm FinePix F200EXR will hauptsächlich durch ihre neue EXR CCD Bildsensor-Technologie überzeugen, wobei EXR für das englische Wort "Extreme" steht. Die neue EXR Sensor-Technologie bietet folgende drei Hauptaufnahmemodi:

1) Bei der EXR Priorität "Auflösungspriorität" (Modus HR) wird die volle Pixelzahl des 1/1,6 Zoll großen EXR CCD Sensors verwendet um ein 4.000 x 3.000 Pixel großes Foto mit effektiv 12 Megapixel zu erzeugen. Erfreulich ist, dass die Kamera im "EXR Auto"-Modus auch automatisch entscheiden kann, wann welcher EXR-Aufnahmemodus verwendet wird.

2) Bei der EXR Priorität "Hohe Lichtempfindlichkeit und geringes Bildrauschen" (Modus SN) werden zwei benachbarte Pixel derselben Farbe zusammengefasst. Damit wird laut FujiFilm aus zwei Pixeln ein Pixel mit doppelter Größe - die Lichtempfindlichkeit soll dadurch erhöht und das Bildrauschen gemindert werden. Im Test hat sich herausgestellt, das dies immerhin trotz der 6 Megapixel Auflösung bei gleicher Ausgangslage in Sachen Bildqualität etwa relativ gleichwertige Ergebnisse zum entsprechenden 12 Megapixel Bild bringt (das 12 Megapixel Bild zeigt jedoch gerade bei feinen Strukturen wie beispielsweise beim Lineal seine Vorteile - siehe das dkamera Testszenario). Trotz des allgemein relativ geringen Bildqualitäts-Unterschieds zeigt sich aber natürlich ein erheblicher Unterschied beim Speicherplatzbedarf: etwa 2,4MB beim 6 Megapixel Bild gegenüber etwa 4,0MB beim 12 Megapixel Bild.

3) Bei der EXR Priorität "Weiter Dynamikumfang" (Modus DR) werden die beiden Sensor-Pixel des gleichfarbigen Paars unterschiedlich belichtet. Die Kamera nimmt dabei zum gleichen Zeitpunkt zwei unterschiedlich belichtete 6 Megapixel Fotos auf. Eines mit hoher Empfindlichkeit, eines mit niedriger Empfindlichkeit. Diese werden in der Kamera automatisch zu einem Bild mit einem tatsächlich sichtlich gesteigerten Dynamikumfang zusammengeführt (siehe Beispielaufnahmen). Der Dynamikbereich kann im Modus DR von Auto über 100% bis 800% konfiguriert werden. Wir empfehlen bei guten Lichtsituationen die volle Auflösung von 12 Megapixel beispielsweise über den "HR Modus" oder den 6 Megapixel "SN Modus" zu verwenden. Bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Gegenlicht, Panoramaaufnahmen und ähnlichen Situationen macht es durchaus Sinn, den "DR Modus" zu verwenden. Die FujiFilm FinePix F200EXR ermöglicht im "DR" Modus übrigens nur eine eingeschränkte ISO Steuerung. Hier kann nur ISO Auto (400), Auto (800) oder Auto (1600) gewählt werden, wobei die Zahl in Klammern die von der Automatik gewählte maximale Empfindlichkeit ist. Konfiguriert der Benutzer diese Einstellung beispielsweise auf Auto (800), so wählt die Automatik je nach Motiv maximal eine Empfindlichkeit von ISO 800.

FujiFilm hat mit dem EXR CCD Bildsensor eine praktische Technologie zur Steigerung des Dynamikumfangs geschaffen, was die FujiFilm FinePix F200EXR derzeit tatsächlich gewissermaßen einzigartig macht. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen bringt dies sichtbare Verbesserungen. Gegenüber dieses Vorteils muss man im erhöhten Dynamikbereich-Modus (DR) aber mit 6 Megapixel Auflösung auskommen.

Zur Bedienung der Kamera gibt es zu sagen, dass teilweise Einstellungen nur vorhanden sind, wenn andere Einstellungen gesetzt oder eben nicht gesetzt sind. Dies ist erst nach einiger Anlernzeit begriffen. Beispielsweise kann der Dynamikbereich im Programm-Modus nur auf 400% gesetzt werden, wenn vorher auch die Empfindlichkeit auf mindestens ISO 400 bzw. ISO Auto gesetzt wurde. Im Handbuch sind zudem bestimmte Funktionen nur dürftig beschrieben.

Gerade Benutzer, die öfter selbst HDR Aufnahmen am Computer aus Belichtungsreihen erstellen, ist der erhöhte Dynamikumfang sicher sehr praktisch, da das nachträgliche Zusammenrechnen gänzlich hinfällig wird. Leider können mit der FujiFilm FinePix F200EXR aber keine automatischen Belichtungsreihen erstellt werden, was trotz des neuen Features noch durchaus seine Daseinsberechtigung gehabt hätte.

Als weitere Merkmale hat die FujiFilm FinePix F200EXR ein 5fach optisches Fujinon Zoomobjektiv verbaut, welches eine sehr brauchbare Brennweite von 28 bis 140mm nach KB abdeckt. Das 3,0 Zoll große Display der Kamera löst mit 230.000 Bildpunkten auf und bietet 11 verschiedene Helligkeitsstufen. Die Einblickwinkel des Displays könnten gerne höher ausfallen. Gerade der Einblickwinkel nach unten ist stark eingeschränkt. Der praktische Stromsparmodus verringert den Stromverbrauch des Displays in dem er die Bildwiederholfrequenz des Displays verringert. Im manuellen Belichtungsmodus bei Weitwinkel kann nur Blende 3,3 oder 9,0 bzw. bei Tele 5,1 oder 14,0 gewählt werden. Blenden-Zwischenschritte gibt es hier nicht. Im Videomodus steht leider nur die Möglichkeit zur Verfügung, Aufnahmen in maximal VGA-Auflösung (640 x 480 x 30 Bilder pro Sekunde) zu erfassen.

Die FujiFilm FinePix F200EXR erhält aufgrund seiner bisher einzigartigen EXR CCD Sensor-Technologie den dkamera Kauftipp. Wer eine nicht zu klobige und durchaus gelungene Allround-Kamera inklusive erhöhtem Dynamikumfang sucht, ist mit der neuen FujiFilm FinePix F200EXR gut beraten.

Pro&Contra zur FujiFilm FinePix F200EXR

  • Innovativer Bildsensor erlaubt Aufnahmen mit erhöhtem Dynamikumfang (bei 6MP)
  • Der gesteigerte Dynamikumfang kann durchaus überzeugen (siehe Beispielaufnahmen)
  • Der optische Bildstabilisator leistet gute Dienste
  • Die Fokussierung läuft, egal ob Weitwinkel oder Tele recht zügig ab
  • Sehr gute Farbtreue
  • Guter Auslöserdruckpunkt
  • Gute Verarbeitungsqualität
  • Manueller Belichtungsmodus vorhanden (man beachte jedoch die Kritikpunkte unten)
  • Miniaturansicht zeigt 2, 9 oder 100 Miniaturbilder auf einmal auf dem Kameradisplay an
  • Weitere praktische Ansicht zeigt alle Bilder eines bestimmten Aufnahmetags an
  • Stromsparmodus setzt die Bildwiederholrate des Kameradisplays herunter
  • Motiverkennungsmodus schaltet beispielsweise automatisch in den Makromodus
  • Neben xD können im gleichen Slot auch SD(HC) Speicherkarten verwendet werden
  • Stativgewinde ist dem Kameragehäuse-Schwerpunkt mittig angeordnet
  • Gute Akkulaufzeit
  • Keine Belichtungsreihenautomatik vorhanden (dafür "DR" Modus vorhanden)
  • Die Einblickwinkel des Displays könnten höher ausfallen (starke Einschränkung nach unten)
  • Im manuellen Modus können nur zwei verschiedene Blenden gewählt werden
  • Auch die Automatik kann je Brennweite nur auf zwei verschiedene Blenden zurückgreifen
  • Keine Histogrammanzeige vorhanden (weder bei der Aufnahme noch bei der Wiedergabe)
  • Überdurchschnittlich hohe tonnenförmige Verzeichnung bei Weitwinkel
  • Mindest-Makroabstand mit 5cm zwar akzeptabel, dieser könnte aber auch geringer sein
  • Bestimmte Optionen haben nicht offensichtliche Abhängigkeiten zu anderen Einstellungen
  • Beim Filmen kann nicht optisch gezoomt werden
  • Videos (max. VGA) mit störenden Streifen bei hellen Lichtern (siehe Beispielaufnahmen)
  • Manche Einstellungen werden im Handbuch (PDF Dokument) nur dürftig erklärt

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

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dkamera Auszeichnung

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Kommentare

Wird die F70EXR hier auch ...

Wird die F70EXR hier auch noch getestet? Würde mich interessieren, ob durch den größeren Zoombereich und dem kleineren Sensor Einbußen bei der Bildqualität feststellbar sind.

Ja, einen Test der „F70EXR“ ...

Ja, einen Test der „F70EXR“ wünsche auch ich mir sehnlichst!

Eine Sache ist mir beim ...

Eine Sache ist mir beim Direktvergleich zwischen F200 und F70 aufgefallen: Der TFT Schirm ist etwas kleiner, dafür haben sie hier nachgebessert... der ist nun auch von einem sehr flachen Winkel ablesbar!! Das war dann der Grund wieso ich mir die F70EXR gekauft habe (allerdings hier in Toko)...

hey niki, bin auch grad ...

hey niki,

bin auch grad in tokyo und ebenso am liebäugeln mit der F70EXR.

wollte mal fragen wo du sie gekauft hast und wieviel zu bezahlt hast.

vielen dank für eine antwort,
hosten.

Eine der besten Kompatken zur ...

Eine der besten Kompatken zur Zeit, die F200EXR. Als Nachfolgerin zu meiner leider defekten Nikon P5000 konnte die Bildqualität absolut überzeugen. Der erweiterte Dynamikumfang verhindert ausgefressene Lichter, bei Low-Light-Aufnahmen (Kneipe, Straßenlaterne) ist die Kamera um Längen besser als die Nikon. Auch ansonsten keine Ausrutscher (z.B. keine Farbsäume). Absolut empfehlenswert und günstiger Preis.

habe die kamera gekauft. Ich ...

habe die kamera gekauft. Ich denke die hier gezeigten Testergebnisse - vor allem die Bildqualität - entsprechen zu !!! 100% !!!! dem, was die Kamera leistet. Das Handling ist etwas gewöhnungsbedürftig - da könnte Fuji von Canon ein bißchen lernen. ( habe sonst noch 2 Canon-Powershoots) .

Gute Hardware, schlechte Firmware Die ...

Gute Hardware, schlechte Firmware
Die Kamera kann wirklich tolle Bilder machen. Leider wählen die diversen Automatik-Modi in der Regel immer einen viel zu hohen ISO-Wert, wodurch die Bilder unnötig stark verrauschen. Wählt man die Einstellungen von Hand, werden die Bilder *deutlich* besser. Allerding will man ja genau das ja bei einer Kompaktkamera meistens nicht. Und je nach Modus kann man es auch nicht richtig einstellen, sodass der Vorteil von DR etc. in vielen Situationen leider wieder verpufft.
Schade, mit einer besseren Software hätte das wirklich eine tolle Kamera sein können. So wie sie ist würde ich ihr nach Schulnoten "nur" eine 2- geben.

Hier wäre sicher ein Test ...

Hier wäre sicher ein Test der Fujifilm FinePix F80EXR angesagt. Man kriegt im Internet kaum seriöse Test wie hier. Bei Seiten wie Amazon.de kann ja jeder seinen Senf dazu geben, ganz gleich ob er die Kamera je gesehen hat oder nicht.
Bitte bringt mal einen Test mit der F80EXR!!!

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