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Praxisbericht zur Nikon Coolpix L830

In unserem Hands-On-Video zeigen wir Ihnen die Lage der Bedienelemente und was die Nikon Coolpix L830 sonst noch zu bieten hat.

Das Nachfolgemodell der Nikon Coolpix L820 (Testbericht) , die Coolpix L830, besitzt wie der Vorgänger ein Kameragehäuse aus Plastik, das ein gewisses "Plastik-Feeling" verbreitet. Da es sich bei der Kamera um ein Einsteigermodell der niedrigeren Preisklasse handelt, kann man damit jedoch noch leben. Ein echter Handschmeichler ist die Nikon Coolpix L830 (Datenblatt) aber keinesfalls. Besser gefällt uns das Handling, denn durch den großen und gummierten Handgriff liegt die Kamera gut in der Hand. Die teilweise aufgeraute Gummierung bietet beispielsweise auch bei feuchteren Händen problemlos halt.

Bei den Tasten gleicht die Coolpix L830 der Coolpix L820. Die Tasten sind groß und gut zu bedienen, das Tastenlayout ist sehr aufgeräumt und klar strukturiert. Dies ist allerdings auch kein Wunder, denn die Anzahl der Bedienelemente hält sich stark in Grenzen. So lassen über die Tasten nur die aller nötigsten Einstellungen erreichen. Wer beispielsweise die Sensorempfindlichkeit verändern möchte, muss dafür das Menü aufrufen. Wirklich kritisieren können wir das aber dann doch nicht, denn die Zielgruppe der Bridgekamera sollte mit den gebotenen Einstellungsmöglichkeiten gut auskommen. Dass sich die Nikon Coolpix L830 (Bildqualität) an Automatik-Nutzer richtet, wird spätestens beim Blick auf die Fotoprogramme klar. Neben der Einfachautomatik sind 18 Szenenmodi für spezielle Situationen („Sport“, „Sonnenuntergang“, „Panorama“, …), eine Smart-Porträt-Automatik (mit einer Hautweichzeichnung und einem Lächelauslöser), elf digitale Filtereffekte („Weichzeichnung“, „Nostalgie-Effekt“, „Cross-Entwicklung“, ...) und eine Programmautomatik vorhanden. Manuelle oder halb automatische Belichtungsmodi gibt es keine. Wer einfach nur Bilder ohne großes Hin und Her aufnehmen möchte, wird sich daran freilich nicht stören und kommt mit diesen Programmen sehr gut aus.

Im Menü der Nikon Coolpix L830 (Bildstabilisator) findet man sich – auch wegen der nur relativ wenigen Menüpunkte – schnell zurecht. Der Zielgruppe entsprechend hätte man aber vielleicht doch noch die ein oder andere Erklärung hinzufügen können.

Die Belichtung ist auf eine Einstellungsmöglichkeit, nämlich auf die Korrektur um plus bis minus zwei Stufen, reduziert. Die Messmethode lässt sich nicht beeinflussen. Belichten kann die Coolpix L830 zwischen einer Sekunde und 1/1.500 Sekunde, im Serienbildmodus (1/4.000 Sekunden) und im Feuerwerkmodus (4 Sekunden) lässt sich diese Zeit allerdings erweitern – wohl gemerkt ohne wirklichen Einfluss darauf mangels manueller Modi. Der Autofokus erlaubt immerhin die Wahl zwischen einer Porträt-Einstellung, einer Motivverfolgung und einer AF-Zielsuche. Ebenso lässt sich ein Messfeld frei in der Bildmitte verlagern, bzw. es wird nur das mittlere Messfeld verwendet. Wer gerne mit seiner Kamera etwas näher an das Motiv heranrückt, kann den Makromodus mit 5cm Naheinstellgrenze (gerechnet ab der Frontlinse) verwenden.

Während sich die Nikon Coolpix L830 (Technik) bei fast allen Punkten kaum von der Nikon Coolpix L820 (Testbericht) unterscheidet, ist das Display doch etwas anders gebaut. Es kann geklappt werden (fast 90 Grad nach unten und mehr als 90 Grad nach oben), was den Komfort bei der Bildbetrachtung deutlich erhöht. Zudem ist es mit 921.000 Subpixel hoch aufgelöst und erzeugt somit ein scharfes Bild. Ein seitliches Betrachten ist durch die großen Einblickwinkel ebenfalls möglich, nur die spiegelnde Oberfläche kann dies bei Sonnenschein doch etwas erschweren.

Videos sind schnell über einen extra Videoauslöser gestartet. Die Nikon Coolpix L830 (Beispielaufnahmen) speichert diese maximal in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 30 Vollbildern pro Sekunde und H.264-Codierung. Zudem sind auch kleinere Auflösungen sowie Zeitraffer und Zeitlupenvideos (bis 240 Bilder/Sek.) möglich. Die Bildqualität der Videos ist sehr gut, die des Stereo-Tons gut. Das optische Zoom arbeitet im Videomodus ruckelfrei, ist aber bei leisen Umgebungen auf der Tonspur zu hören. Der Autofokus schärft akzeptabel schnell nach. Mit unseren drei Beispielvideos können Sie die Aufnahmen der Digitalkamera selbst beurteilen.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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