Nikon Coolpix P6000 Fazit

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Das Fazit zur Nikon Coolpix P6000

Die Nikon Coolpix P6000 überzeugt vor allem im Funktionsumfang. Die kompakte Kamera hat als Besonderheiten ein GPS Modul, einen optischen Sucher, einen Blitzschuh und einen Netzwerkanschluss integriert. Das GPS Modul ermöglicht es, Aufnahmen automatisch mit dem Aufnahmeort zu versehen. Voraussetzung hierfür ist ein guter Empfang der GPS Satelliten, was meist nur im Freien gegeben ist. Im Test hat es relativ lange gedauert (ca. nach der zehnten Aufnahme), bis der Empfang so gut war, dass tatsächlich GPS Koordinaten mit den Aufnahmen gespeichert werden konnten. Das optische 4fach Zoom deckt eine praxistaugliche Brennweite von 28 bis 112mm nach KB ab. Der optische Bildstabilisator (VR = Vibration Reduction) arbeitet gut.

Die Fokussierungszeit der Nikon Coolpix P6000 ist nur durchschnittlich zu werten, der Serienbildmodus ist zudem relativ langsam, im JPEG Format können nur 1,0 Bilder pro Sekunde für ca. 5 Bilder in Folge bei bester Auflösung aufgenommen werden. Ab Bild Nummer 5 verringert sich die Aufnahmefrequenz auf nur noch 0,3 Bilder pro Sekunde, was nicht mehr Stand der Technik ist. Darüber hinaus steht im RAW bzw. im RAW+JPEG Format kein Serienbildmodus zur Wahl.

Nikon legt der Coolpix P6000 kein gedrucktes Handbuch bei und selbst auf der mitgelieferten CD befindet sich kein Handbuch. Ein Handbuch kann nur nach Registrierung online von Nikon bezogen werden, was uns nicht gerade viel Freude bereitet hat. Die Kamera hat keine live Histogrammanzeige, bei der Bildwiedergabe muss auf ein Histogramm aber nicht verzichtet werden. Eine Scharfstellung im manuellen Fokus kann nur relativ ungenau erfolgen, da eine Schärfebeurteilung selbst mit vergrößerter Ansicht nur schwer möglich ist. Die Kamera bietet eine automatische Belichtungsreihenfunktion und eine automatische Intervallfunktion, welche automatisch alle 0,5 / 1 / 5 / 10 / 30 / 60 Minuten ein Bild aufnehmen kann.

Die vergleichbare Canon PowerShot G10 ist übrigens entscheidend größer und mit 400 Gramm ganze 33 Prozent schwerer als die Nikon Coolpix P6000. Die Bildqualität der Nikon Coolpix P6000 konnte im Test nicht wirklich überzeugen, ab ISO 400 tritt zudem bereits ziemlich störendes Bildrauschen auf.

Die Nikon Coolpix P6000 bietet viele Funktionen und ist eine der wenigen Kameras, die ein GPS Modul und einen Netzwerkanschluss integriert hat. Die Kamera kann mittels des optional erhältlichen Weitwinkelvorsatz um den Faktor 0,76fach erweitert werden. Ab 2cm Motivabstand kann im Makromodus scharfgestellt werden. Die Verarbeitungsqualität und die Handhabung der Nikon Coolpix P6000 sind jeweils sehr gut.

Pro&Contra zur Nikon Coolpix P6000

  • 28mm Startbrennweite nach KB
  • 4fach optisches NIKKOR Zoomobjektiv mit einer Lichtstärke von F2,7 bis 5,9
  • RAW und JPEG als Bildformat wählbar (RAW und JPEG können auch parallel gespeichert werden)
  • Der integrierte optische Bildstabilisator (VR) arbeitet gut
  • Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten und P/S/M/A Modi
  • Optischer Sucher vorhanden
  • Integriertes GPS Modul speichert (bei gutem Empfang) den Aufnahmeort automatisch zum Bild
  • Blitzschuh vorhanden
  • Netzwerkanschluss an der Unterseite der Kamera vorhanden
  • 2,7 Zoll Display erlaubt große Einblickwinkel
  • 2cm Makromodus
  • Gemessen am Funktionsumfang (Sucher, GPS, Netzwerk, Blitzschuh, ...) noch relativ handliche Kamera
  • Sehr gute Handhabung, sehr gute Verarbeitungsqualität
  • Sehr guter Auslöserdruckpunkt
  • Blende kann in kleinen Schritten gewählt werden: WW: 2,7-7,2 (10 Schritte), Tele: 5,6-7,7 (4 Schritte)
  • Fn Funktionstaste lässt sich individuell mit einer von 18 Funktionen belegen (ISO, VR, GPS, ...)
  • Intervallfunktion nimmt automatisch alle 0,5 / 1 / 5 / 10 / 30 / 60 Minuten ein Bild auf
  • Kamera kann mit dem serienmäßig mitgelieferten Netzteil direkt mit Netzstrom betrieben werden
  • Tragegurt serienmäßig mitgeliefert
  • Weitwinkelvorsatz (Faktor 0,76x) optional erhältlich
  • Sichtbares Bildrauschen schon ab ISO 200, hohes Bildrauschen bereits ab ISO 400
  • Allgemein etwas zu geringe Bildqualität
  • Der Serienbildmodus steht nur im JPEG Bildformat nicht aber bei RAW oder JPEG+RAW zur Verfügung
  • Der Serienbildmodus ist zu langsam (JPEG Format: 1,0 Bilder pro Sekunde für ca. 5 Bilder in Folge)
  • Optischer Sucher bietet keinen Dioptrienausgleich
  • Der automatische Weißabgleich liefert in dunkler Umgebung etwas schwache Ergebnisse
  • Unterdurchschnittliche Akkulaufzeit
  • Der Akku lässt sich nur in der Kamera aufladen
  • Kamera ist selbst ohne Tasche noch zu groß um als Hosentaschenkamera verwendet zu werden

Testurteil

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