Nikon Coolpix S6200 Praxisbericht

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Praxisbericht zur Nikon Coolpix S6200

Mit der Nikon Coolpix S6200 (Datenblatt) setzt Nikon die bereits von anderen Modellen bekannte, minimalistische Designlinie auch im Einsteigerbereich für digitale Reisezoomkameras fort. Das Gehäuse von meinem Testexemplar zeigt sich in einem attraktiven, seidenmatten Schwarz. Das unterstützt den edlen Eindruck genauso wie die hohe Verarbeitungsqualität. Die Spaltmaße sind gering, der Sitz der Bauteile sehr gut und auch die Gehäuseabdeckungen wirken keinesfalls billig. Das Material der Vorderseite besitzt eine weiche Oberfläche, die einen sehr guten Halt vermittelt. Zusammen mit der Daumenablage auf der Rückseite liegt die kleine und leichte Digitalkamera so gut und sicher in der Hand, auch ohne dass auf der Vorderseite ein Handgriff ausgeprägt ist. Die Bedingungen für die Einhand-Nutzung sind also sehr gut, die Platzierung des Blitzes auf der linken Seite dementsprechend stimmig und auch das Autofokus-Hilfslicht so praktisch positioniert, dass ein Verdecken kaum möglich ist. Hinzu kommt der in meinem Test sehr gut funktionierende optische, im Objektiv untergebrachte Bildstabilisator "Nikon VR" (VR = Vibration Reduction), der bei einer solchen Nutzung fast notwendig erscheint, sobald das Licht schwächer wird.

Auf der Oberseite der Nikon Coolpix S6200 (Produktfotos) ist der Ein/Aus-Schalter und die besonders kompakte Kombination aus Zoomhebel und Auslöser untergebracht. Der Auslöser besitzt einen gut fühlbaren doppelten Druckpunkt und der Zoomhebel einen weichen Anschlag, der eine gute und saubere Bedienung auch während der Videoaufzeichnung ermöglicht. Leider kann die Brennweitenverstellung nur mit einer Geschwindigkeit durchgeführt werden, eine Feineinstellung ist so schwierig. Immerhin ist der Zoomlauf im Videomodus gedämpft (siehe unser Beispielvideo), so dass es nicht zu harten Rucklern während der Aufzeichnung kommt. Der Ein/Aus-Schalter ist leicht vertieft angebracht, so dass er vor unabsichtlicher Bedienung geschützt ist. Diese wäre allerdings auch ohne Vertiefung schwierig, da zum Einschalten schon ein stärkerer und etwas längerer Druck notwendig ist. Da die Digitalkamera nach dem Druck einen kleinen Moment braucht, bevor sie reagiert, kann so durch zu leichtes Drücken des Einschalters der entscheidende Augenblick für einen guten Schnappschuss verloren gehen, denn der Einschaltknopf klickt bei kurzem Drücken zwar, die Kamera schaltet sich aber nur bei einem längeren Druck tatsächlich ein. Dieser Moment des Wartens ist leider nicht nur beim Einschalten der Nikon Coolpix S6200 (Technik) vorhanden, sondern tritt auch während der normalen Nutzung auf, etwa wenn man das Menü anwählt oder dort eine Einstellung vornehmen möchte. Bei zu vielen Eingaben hintereinander verlangsamt sich die Geschwindigkeit nochmals, so dass der Menüaufbau in einzelnen Schritten verfolgt werden kann. Diese Unterbrechungen stören eine fließende Eingabe und damit den Gesamteindruck während des Fotografierens. Wie es zu diesen Verzögerungen kommt ist unklar, denn die direkte Anwahl einiger Menüpunkte über die Einstelltasten auf der Rückseite der Digitalkamera - etwa der Belichtungskorrektur oder der Blitzeinstellung - funktioniert problemlos und schnell. Auch die Fokussierung ist bei ausreichendem Licht nicht als langsam zu bewerten, so dass Schnappschüsse mit einer schussbereiten S6200 problemlos möglich sind. Nur bei schlechten Lichtbedingungen sinkt die Geschwindigkeit auch in diesem Bereich deutlich, obwohl ein unterstützendes Hilfslicht zur Verfügung steht.

Auf der Rückseite der Nikon Coolpix S6200 (Bildqualität) befinden sich die klassischen Bedienelemente einer kompakten Digitalkamera: Ein Einstellrad mit Vier-Wege-Schalter, ein Aufnahme- und ein Wiedergabeknopf, wobei ersterer auch der Moduswahl dient, ein eigener Videoknopf und die Menübedienung mit Menü- und OK-Knopf.

Bei der Moduswahl muss der Nutzer auf manuelle Einstellmöglichkeiten oder Teil- und Programmautomatiken verzichten. Ambitionierten Anwendern stört dies sicherlich, für die Hauptzielgruppe hingegen ist dieser Fakt weitgehend unerheblich. Zur Verfügung steht an erster Stelle ein klassischer Vollautomatikmodus, bei dem die Digitalkamera die wichtigsten Einstellungen übernimmt. Im Test konnte dieser Modus schnell überzeugen. Auch bei schwierigen Bedingungen, etwa bei sehr kontrastreichen Aufnahmen, bei Bewegung bei wenig Licht oder auch spezielle Kunstlichtsituationen meisterte die Automatik problemlos. Lediglich die Belichtungskorrektur musste gelegentlich Anwendung finden, um einen unnatürlich hellen Bildeindruck zu vermeiden. Neben der Vollautomatik existiert auch noch ein Szenemodus, bei dem im Zweifelsfall die passende Szene vorgewählt werden kann. In der Praxis ist dies nur bei sehr wenigen Situationen notwendig, etwa wenn Portraitaufnahmen im Gegenlicht entstehen sollen. Hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig, ist die automatische Szenewahl, bei der die Digitalkamera selbst das Motiv analysiert und den richtigen Modus vorwählt. Für spielfreudige Fotografen sind die Kreativfilter eine interessante Bereicherung, etwa um eine Nostalgieaufnahme in Sepia mit leichter Weichzeichnung zu erstellen, oder lediglich einen Farbton im Bild zu bewahren und den Rest in Schwarz-Weiß zu konvertieren.

Das Display der Nikon Coolpix S6200 (Abbildungsleistung) ist mit 2,7 Zoll und einer Auflösung von 230.000 Bildpunkten weder besonders groß, noch besonders hochauflösend. Schön ist hingegen die Anmutung der Darstellung mit einer guten Farb- und Kontrastwiedergabe auch bei schwierigem Licht.

Der integrierte Blitz ist weniger für den Nahbereich als vielmehr für eine breite und flächige Ausleuchtung von Räumen optimiert. Im Test konnte er in dieser Aufgabe punkten. Auch hier ist aber die eher langsame Lade- und Bearbeitungszeit nach der Aufnahme hindernd.

Insgesamt hat die Nikon Coolpix S6200 (Fazit) - sofern sie einmal eingestellt war - im Test durchaus Spaß gemacht. Das kleine, aber angenehme Gehäuse gepaart mit dem großen Zoombereich, einer für diese Kameraklasse akzeptablen Bildqualität und einer gut funktionierenden Automatik bildeten ein rundes Gesamtpaket. Sobald allerdings Einstellungen im Menü notwendig wurden, der Blitz hinzugeschaltet werden musste, oder eine besonders schnelle Reaktion notwendig war, wurde die langsame Bedienung der Digitalkamera schnell zum Hindernis. Darauf sollte das Hauptaugenmerk an Verbesserungen bei einem Nachfolgemodell gelegt werden.

Ein Praxisbericht von:

Sascha Stewen

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