Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Es folgen die besonderen Merkmale und Eigenschaften der Kamera.
Die Nikon Z f ist eine spiegellose Systemkamera mit einem Gehäuse in Retro-Optik. Angelehnt ist das Design an die Nikon FM2, technisch hat die Z f mit dieser aber natürlich nichts gemeinsam. Einen Spiegel besitzt die Z f anders als die FM2 beispielsweise nicht.
Als Bildwandler kommt bei der Z f ein 35,9 x 23,9mm großer Vollformatsensor mit rückwärtiger Belichtung zum Einsatz. Fotos speichert dieser mit 24,5 Megapixel, die ISO-Wahl ist zwischen ISO 50 und ISO 204.800 möglich.
Auf der rechten Oberseite hat Nikon unter anderem Einstellräder für die Verschlusszeit und die Belichtungskorrektur platziert. Darüber hinaus gibt es einen Schalter für den Wechsel zwischen der Foto-, der Video- und der Schwarz-Weiß-Aufnahme. Ein kleines Kontrolldisplay zeigt die eingestellte Blende an.
Auf der Rückseite ist die Anordnung der Tasten von anderen Kameras bekannt, für Eingaben gibt es unter anderem ein Steuerkreuz. Dieses übernimmt des Weiteren die Funktion des AF-Joysticks, auf den Nikon bei der Systemkamera verzichtet hat.
Auf der linken Oberseite der DSLM ist die Wahl der Sensorempfindlichkeit mittels eines Einstellrades möglich, der Schalter darunter dient zum Einstellen des Aufnahmeprogramms (PSAM sowie Automatik).
Wer die Nikon Z f nicht wie eine Kamera der analogen Zeit bedienen möchte, kann dies natürlich auch. Zu diesem Zweck sind die bekannten Einstellräder auf der Vorder- und Rückseite verbaut und stehen alle Automatikfunktionen moderner Kameras zur Verfügung.
Die Nikon Z f bringt mit dem Nikkor Z 24-70mm F4 S 1.203g auf die Waage. Sie ist damit in etwa so schwer wie eine Nikon Z 6II bzw. Z 7II mit dem gleichen Objektiv.
Beim Gehäuse der spiegellosen Systemkamera setzt Nikon auf eine Magnesiumlegierung, Abdichtungen schützen die Technik im Inneren vor Staub und Spritzwasser.
Beim elektronischen Sucher hat sich Nikon für ein 0,8-fach vergrößerndes Modell mit OLED-Panel entschieden. Diese löst 3,69 Millionen Subpixel auf und lässt sich per Augensensor automatisch aktivieren.
Ein Blitzgerät ist bei der Nikon Z f nicht verbaut, über den Zubehörschuh lassen sich aber externe Modelle ansprechen. Die Blitzsynchronzeit liegt bei 1/200 Sekunde, Blitze lassen sich wie üblich nur beim Einsatz des mechanischen Verschlusses verwenden.
Das Display der DSLM unterstützt Dreh- sowie Schwenkbewegungen, dadurch lässt es sich bis auf wenige Ausnahmen gut einsehen. Mit 3,2 Zoll fällt es etwas größer als im Durchschnitt aus, 2,1 Millionen Subpixel sorgen für eine sehr scharfe Darstellung. Eingaben sind per Touch möglich, auf spezielle Menüs ist man dabei nicht begrenzt.
In einem Fach auf der Unterseite wurden neben dem Lithium-Ionen Akku (Typ EN-EL15c mit 2.280mAh) auch die beiden Speicherkartenslots untergebracht. In einem Slot findet eine SD-Speicherkarte Platz, diese ist per UHS-II-Schnittstelle angebunden.
Der zweite Slot der DSLM nimmt microSD-Karten auf. Dies stellt bei Kameras eine Neuheit dar und erlaubt trotz beengter Platzverhältnisse das Verwenden von zwei Speicherkarten. Backups sind allerdings nur bei Fotos möglich und der microSD-Slot ist zudem lediglich per UHS-I angebunden.
Zu den Schnittstellen der Z f gehören ein USB-C-Port, ein Micro-HDMI-Ausgang sowie zwei 3,5mm Klinkenstecker. Letztere erlauben den Anschluss eines Kopfhörers sowie eines Mikrofons.
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