Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Es folgen die besonderen Merkmale und Eigenschaften der Kamera.
Die Nikon Z fc ist das zweite spiegellose Kameramodell von Nikon mit einem Bildwandler in APS-C-Größe. Der Chip misst 23,5 x 15,7mm und löst 20,7 Megapixel auf. Technisch basiert die Z fc auf der Z 50, das Gehäuse wurde jedoch in Retro-Optik designt.
Die Nikon Z fc besitzt wie alle Z-Kameras das Z-Bajonett. Dadurch können an der DSLM alle Z-Objektive genutzt werden. Modelle für DX-Sensoren (APS-C) besitzen den Zusatz "DX" im Namen, bei Modellen für FX-Sensoren (Vollformat) lässt Nikon diesen weg.
Auf der rechten Oberseite der DSLM befinden sich Wählräder für die Belichtungszeit und Belichtungskorrektur, Schalter zum Ein- und Ausschalten sowie zum Wechseln zwischen Fotos und Videos und eine Rec-Taste für Videos. Das kleine monochrome Display zeigt die gewählte Blende an.
Die Rückseite erinnert teilweise an die schon länger erhältlichen Z-Modelle. Neben der i-Taste für ein Quickmenü hat Nikon hier unter anderem ein Steuerkreuz sowie Tasten zur Konfiguration der Displayansicht und zum Aufrufen des Hauptmenüs verbaut.
Auf der linken Oberseite werden die Sensorempfindlichkeit und der Aufnahmemodus (PSAM sowie Auto) eingestellt. Das obere Rad ist vor dem Drehen zunächst zu entsichern.
Das Display der Z fc lässt sich im Gegensatz zur Z 50 sowohl drehen als auch schwenken. Das macht die Bildkontrolle vor und hinter der Kamera besonders komfortabel möglich. Eingaben unterstützt das 3,0 Zoll messende Panel ebenso, zu diesem Zweck ist es mit einem Touchscreen ausgerüstet.
Mit dem Kitobjektiv Nikkor Z DX 16-50mm bringt die Z fc 569g auf die Waage. Sie wiegt damit ein paar Gramm weniger als die Z 50 mit dem gleichen Objektiv. Im Alltag fällt das Gewicht nicht zur Last, für eine APS-C-Kamera wiegt die Z fc nur recht wenig.
Das Nikkor Z DX 16-50mm F3,5-6,3 VR ist ein besonders kompaktes Standardzoom mit 24 bis 75mm KB-Brennweite. Die Lichtstärke nimmt beim Zoomen vom F3,5 auf F6,3 ab, das Objektiv eignet sich daher vor allem für gute Lichtverhältnisse. Zu den Features gehören ein schneller Schrittmotor und ein optischer Bildstabilisator.
Das im elektronischen Sucher verbaute OLED-Panel gibt 60 Bilder pro Sekunde wieder und löst 2,36 Millionen Subpixel auf. Die Darstellung erfolgt mit einer 0,68-fachen Vergrößerung, ein Augensensor aktiviert den Sucher auf Wunsch automatisch. Zudem geht dies manuell.
Auf die Integration eines Blitzes hat Nikon bei der Z fc verzichtet, stattdessen kann man einen Blitz via Zubehörschuh aufstecken. Als Blitzsynchronzeit gibt Nikon 1/200 Sekunde an, der Einsatz der FP-Kurzzeitsynchronisation ist mit kompatiblen Blitzgeräten möglich.
Bilder und Videos landen bei der Z fc auf einer SD-Speicherkarte. Diese ist via UHS-I-Protokoll angebunden, somit sind Datenraten von theoretisch bis zu 104MB/s möglich. Der Akku vom Typ EN-EL25 besitzt eine Kapazität von 1.120mAh und wird direkt in der Kamera mittels USB aufgeladen.
Zu den drei Kabelschnittstellen der DSLM gehören ein Micro-HDMI-Port zur Ausgabe von Video- und Audiomaterial, ein USB-C-Port zum Aufladen (anders als bei der Z 50) oder zum Anschluss an einen Computer und ein 3,5mm Klinkenport zum Einsatz eines externen Mikrofons.
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