Pentax Q-S1 Praxisbericht

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Praxisbericht zur Pentax Q-S1

Mit der Pentax Q-S1 (Produktbilder) hat der Hersteller eine Systemkamera im Programm, die nicht mit einem größeren Sensor überzeugen will, sondern mit sehr kompakten Abmessungen, einem Gehäusedesign abseits des Mainstreams und einem großen Angebot an Gehäusefarben. So kann die Kamera in 40 Farbvarianten erworben werden.

Die Pentax Q-S1 ist kompakt und besitzt ein Gehäuse in Retro-Optik:

Beim Kameragehäuse hebt sich die Q-S1 ohne Frage von der Masse ab, denn sie ist ungewöhnlich designt. Sie wirkt wie eine „große Kamera“ im Miniaturformat. Beim Material des Gehäuses hat sich Pentax leider nur für Kunststoff entschieden, daher „klappern“ vor allem die Fächer auf der rechten und linken Kameraseite ein wenig. Besser: Die als Lederimitat gehaltene Gummierung auf der Vorderseite passt zum Retrolook der spiegellosen Systemkamera genauso wie die silbernen Bedienelemente. Optisch besitzt die Q-S1 daher durchaus einen gewissen Charme. In der Hand lässt sich die Kamera akzeptabel halten, dies liegt allerdings hauptsächlich am sehr leichten Gewicht (201g). Auf einen Handgriff wurde nämlich verzichtet, die Daumenablage besteht nur aus Kunststoff.

Die kleinen Abmessungen des Gehäuses haben natürlich auch einen Einfluss auf die Tasten und Einstellräder. Vor allem die Tasten auf der Rückseite fallen sehr klein aus und lassen sich daher nicht unbedingt optimal bedienen. Bei den griffigen Einstellrädern ist dies etwas besser. Direktwahltasten findet man bei der Pentax Q-S1 (Technik) nur wenige. Über das Quickmenü, das über die Info-Taste erreicht werden kann, können aber immerhin 15 Einstellungen relativ schnell angepasst werden. Somit bleibt der Gang in das Hauptmenü erspart. Frei konfigurieren lässt sich nur die „Grüne“-Taste, hierfür werden fünf Optionen angeboten. Dazu zählt beispielsweise die AE-Speicherung.

Bei den Fotoprogrammen ist die Q-S1 gut ausgestattet:

Als Fotoprogramme bietet die Pentax Q-S1 (Bildqualität) eine Vollautomatik, 21 Szenenprogramme („HDR“, „Kerzenlicht“, „Nachtporträt“, …) einen „Blur Control“-Modus, bei dem man eine kleine Tiefenschärfe simulieren kann und die PSAM-Modi. Auch manuell lässt sich die Systemkamera also bedienen. Die Belichtung kann dabei zwischen 30 Sekunden und 1/2.000 Sekunde mit dem Zentralverschluss erfolgen, mit dem elektronischen Verschluss ist zudem 1/8.000 Sekunde möglich.

Als Messmethoden werden die Mehrfeld-, die mittenbetonte und die Spotmessung angeboten. Über das Menü kann außerdem ein ND-Filter zugeschaltet werden – sofern das Objektiv einen integrierten ND-Filter besitzt. Elf Filtereffekte („Hoher Kontrast“, „Schattierung“, „Fisheye“, …) sind ebenso vorhanden, diese lassen sich zudem weiter konfigurieren. Vier davon können außerdem über das Einstellrad auf der Vorderseite zugeschaltet werden, die weiteren kann man über das Menü erreichen. Wer möchte, kann auf diesem Rad aber auch andere Custom-Einstellungen ablegen.

Der Autofokus stellt mittels der Kontrastmessung scharf und erlaubt die Gesichtserkennung, die automatische sowie die manuelle Messfeldwahl. Das manuelle Fokussieren ist auch möglich, als Fokussier-Hilfe lassen sich eine Displaylupe (2x, 4x, 6x-Vergrößerung) und ein Fokuspeaking nutzen. Hier unterscheidet sich die Pentax Q-S1 (Geschwindigkeit) also nicht von größeren Kameras.

Im Kameramenü lassen sich viele Parameter verändern:

Das Kameramenü ist in Foto-, Video-, Wiedergabe-, System- und Custom-Einstellungen unterteilt und lässt sich dank einer großen Schrift gut ablesen. Die große Auswahl erlaubt das optimale Anpassen der Kamera an viele Situationen.

Zur Bildkontrolle besitzt die Pentax Q-S1 (Technik) ein Display mit 3,0 Zoll Größe und einer Auflösung von 460.000 Subpixel. Dies reicht für eine akzeptable Wiedergabequalität. Um den Fokus kontrollieren zu können, muss man jedoch weiter in die Aufnahmen hineinzoomen. Bei den Einblickwinkeln schneidet das LCD gut ab, auch beim Blick von der Seite oder von oben und unten treten keine Farbverfälschungen auf.

Die Videoaufnahme ist in Full-HD-Auflösung mit maximal 30 Vollbildern pro Sekunde möglich.

Im Videomodus speichert die Q-S1 Videos mit maximal 1.920 x 1.080 Pixel mit 24, 25 sowie 30 Vollbildern pro Sekunde. Auch die HD und die VGA-Auflösung werden angeboten. Die Bildqualität der Aufnahmen ist akzeptabel, wenngleich andere Kameras noch mehr Details auflösen können. Etwas schade ist, dass man stetig ein leichtes Zittern trotz aktiver Bildstabilisierung sieht. Der Autofokus braucht immer etwas Zeit, um zu fokussieren, findet den Fokus letztendlich aber präzise. Der Aufnahmepegel des integrierten Monomikrofons lässt sich in fünf Stufen anpassen, ebenso kann man das Mikrofon stummschalten. Wer auch bei Videos manuell belichten will, kann dies zusätzlich zur automatischen Belichtungssteuerung. Die Videos der Kamera können Sie unter anderem mit unseren Beispielaufnahmen selbst begutachten.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online-Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.
Beispielaufnahmen Fazit

Kommentare

Mir erschließt sich der Sinn ...

Mir erschließt sich der Sinn nicht, eine Systemkamera mit einem 1/1,7-Zoll-Sensor anzubieten.

Wer nun schon mit einer Systemkamera liebäugelt, erwartet doch gerade einen größeren Sensor, hin zu mehr Freistellungspotential und Rauscharmut. Und andere Hersteller zeigen ja auch, dass durchaus kompakte, jackentaschentaugliche MIT größerem Sensor möglich sind.

Wer mit einem solchen Modell angesprochen werden soll, erschließt sich mir nicht: Der Normalknipser macht eh einen Bogen um Systemkameras, auch den spiegellosen, und der Ambitioniertere weiß um die Nachteile solch kleinerer Sensoren und macht erst recht einen Bogen.

Ich unke ungern, aber das wird vermutlich ein Flop.

eine Kamera die trotzdem Spas ...

eine Kamera die trotzdem Spas macht...
der Test zeigt doch, das die Qualität der Fotos, bezogen auf die Größe des Sensors, gut ist. Ich denke, die Kamera findet ihre Fans.

"Ich denke, die Kamera findet ...

"Ich denke, die Kamera findet ihre Fans."

Ja, das dürfte wohl so sein. Pentax hatte damals in der Filmära die entsprechende Nische mit der auto 110 besetzt. Da wussten auch viele nicht so recht was damit anzufangen, die 110er-Kassette war für die technisch eher mediokren (günstigenfalls) Ergebnisse berüchtigt ... Gleichwohl: Andere Menschlein, andere Wünschlein ;-)

Siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Pentax_Auto_110

Schon die original Q mit ...

Schon die original Q mit ihrem Winzsensor verursachte ungläubiges Kopfschütteln. Wer sie hat, kann aber aufgrund des Cropfaktors unglaubliche Brennweiten realisieren. Ein 300mm Tele mutiert an der Q zum 1500mm Monstertele. Witzigerweise lässt sich die Q entsprechend konfigurieren wie eine "richtige" Systemkamera. Wenn Bildqualität nicht ALLES ist, hat man mit der Q ein kleines As im Ärmel. Das dürfte für die Q-S1 nicht anders gelten, wobei die Bildqualität gestiegen sein sollte bei gleichzeitig weniger gigantischem Crop-Faktor. Wäre nun der Preis so winzig wie die Kamera...

Ja, die "110er-Kassette" kenne ich ...

Ja, die "110er-Kassette" kenne ich noch von damals!
Als Profi, sollte man ja wissen, was man für ein Werkzeug braucht,
der Amateur hat seine Freiheit, er kann sich kaufen,
was ihm Spas macht..
Beispiel: Samsung NX Mini, (1 Zoll Sony- Sensor)
auf Grund des Testes hier in DK habe ich mir diese Kamera
zugelegt, das 9mm, genau das hatte auch die hier im DK-
Test beschriebenen Mängel,,
Aber es gibt noch eine 17 mm Festbrennweite, nur Foto Koch-
Düsseldorf, hatte sie vorrätig, ergo: sehr scharfe Linse,
zusammen schön kompakt, macht es richtig Spas, zu fotografieren !

"der Ambitioniertere weiß um die ...

"der Ambitioniertere weiß um die Nachteile solch kleinerer Sensoren und macht erst recht einen Bogen."

Oder er hat Spaß am schönen Stück Technik, mit dem man sogar fotografieren kann. Eine Modelleisenbahn muss ja auch keine echten Güter transportieren.

"Ich denke, die Kamera findet ...

"Ich denke, die Kamera findet ihre Fans."

Jedes und alles findet irgendwo seine Fans, das ist kein Argument.

So sehr ich Pentax als Marke sympathisch finde - meine erste Spiegelreflex war eine Pentax P30T, dann ME, dann die ersten Zoom-Kompakten 70, 70s -, so sehr mich Qualität und Haptik meist überzeugen, so unverständlich ist mir hier die Modellpolitik. Anstatt auf ein Konkurrenzmodell zu setzen, das in dieser Preislage den Mark aufmischen könnte, nämlich einer Kompakten mit 1-Zoll-Sensor Richtung RX100lll oder größerem wie der LX100 mit 24er Anfangsbrennweite UND hoher Lichtstärke, setzt man auf Halbgares wie eine DSLM mit 1/1,7-Sensor.

"Oder er hat Spaß am schönen Stück Technik, mit dem man sogar fotografieren kann."

Den Spaß an schöner Technik hat man auch mit einer LX7, die bezogen auf ihren 1/1,7-Sensor ebenfalls klasse Aufnahmen ermöglicht, nur erwarte ich von einer Systemkameras mehr, und kleine Sensorfläche lässt sich durch nicht anderes ausgleichen.

Ich selbst bin oft mit einer der LX7 sehr ähnlichen EX2F unterwegs und bin trotz ihrer Einschränkungen erst einmal zufrieden, aber ich weiß, dass meine nächste Kamera sicher eine der angesprochenen Kompakten mit 1-Zoll- oder eine DSLM mit MFT-Sensor wird, aber eine Systemkamera mit 1/1,7er? No way.

Übrigens liebäugelte ich damals vor dem Kauf der EX2F mit einer Pentax MX-1, aber - keine 24er Brennweite.

Da steht man da als Pentax-Fan und muss sich wieder mal anderswo orientieren.

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