Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Es folgen die besonderen Merkmale und Eigenschaften der Kamera.
Die Sony Alpha 7C ist die erste spiegellose Systemkamera von Sony mit einem Sucher außerhalb der optischen Achse. Stattdessen ist dieser in der linken oberen Bildecken zu finden. Das erlaubt kompakte Gehäuseabmessungen und ein leichtes Gewicht.
Als Bildwandler kommt bei der Kamera ein 35,6 x 23,8mm großes CMOS-Modelle mit rückwärtiger Belichtung zum Einsatz. Der Sensor löst 24 Megapixel (6.000 x 4.000 Pixel) auf und ist mit einem Tiefpassfilter ausgerüstet. Als Sensorempfindlichkeiten lassen sich ISO 50 bis ISO 204.800 einstellen.
Auf der Oberseite der Sony Alpha 7C wurden ein Wählrad für die Belichtungskorrektur, ein weiteres für für die Programmwahl und eine Taste zum Starten/Stoppen von Videos untergebracht. Auf dem Griff befindet sich der mit Fotoauslöser kombinierte Ein- und Ausschalter.
Auf der Rückseite befinden sich ein Einstellrad für die Blende oder auch Belichtungszeit, eine AF-ON-Taste, eine Fn-Taste für das Quickmenü und ein Steuerkreuz mit zusätzlicher Einstellrad-Funktion. Zudem kann man hier den Wiedergabemodus aufrufen und Aufnahmen löschen.
Ein dreh- und schwenkbares Display war mit Ausnahme der Alpha 7S III bislang noch bei keiner DSLM von Sony zu finden. Diese Konstruktion erleichtert die Bildkontrolle, auch bei Vlogs oder Selbstporträts sind Nutzer jederzeit im Bilde.
Das schon mehr als zehn Jahre verwendete Sony E-Bajonett bietet eine große Objektivauswahl. Zahlreiche Hersteller (neben Sony unter anderem Tamron, Sigma oder Samyang) können dank "offener" Standards Modelle mit diesem Bajonett fertigen.
Einsatzbereit bringt die Sony Alpha 7C nur 672g auf die Waage. Sie fällt damit in etwa so schwer wie höherklassige APS-C-Modelle aus.
Das Sony FE 28-60mm F4-5,6 gehört zu den kompaktesten Vollformat-tauglichen Objektiven mit variabler Brennweite. Sony setzt hier auf einen Linearmotor und eine Konstruktion mit extra Parkposition. Die Bildstabilisierung muss die Kamera übernehmen.
Den elektronischen Sucher gibt Sony mit einer 0,59-fachen Vergrößerung und 2,36 Millionen Subpixel an. Das verwendete OLED-Panel besitzt damit eine durchschnittliche Auflösung, der Vergrößerungsfaktor ist deutlich keiner als bei anderen DSLM-Modellen.
Ein integriertes Blitzgerät hat Sony bei der Alpha 7C nicht verbaut, externe Blitzgeräte können über den Zubehörschuh aufgesteckt werden. Des Weiteren erlaubt der Schuh über zusätzliche Kontakte das Anschließen eines Mikrofons.
Anders als die neueren Alpha-7-Modelle ist die Alpha 7C nur mit einem SD-Slot ausgestattet. Dadurch fällt die Möglichkeit des Backups weg. Da der Slot das UHS-II-Protokoll unterstützt sind immerhin hohe Datenübertragungsraten möglich.
Beim Akku hat sich Sony für das Modell "NP-FZ100" mit 2.280mAh (7,2) entschieden. Dieses lässt sich direkt in der Kamera per USB aufladen.
Zu den kabelgebundenen Schnittstellen der DSLM gehören ein Mikorofoneingang (3,5mm Klinke), ein Kopfhörerausgang sowie ein Micro-HDMI- und ein USB-C-Port. WLAN, Bluetooth und NFC gibt es ebenso.
Das Stativgewinde befindet sich in der optischen Achse und für eine kompakte Kamera recht weit vom Akkufach entfernt. Das Tauschen der SD-Karte stellt wegen des seitlich gelegenen Slots sowieso kein Problem dar.
Kommentare