Sony Alpha NEX-5R Fazit

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Das Fazit zur Sony Alpha NEX-5R

In der Praxis liefert die Sony Alpha NEX-5R eine größtenteils solide Leistung ab, wie sie bei der Bildqualität und der Geschwindigkeit abschneidet, klären unsere nachfolgenden Laborergebnisse.

Wir haben die Sony Alpha NEX-5R (Die Kamera) zusammen mit dem Kit-Objektiv Sony E 18-55mm F3,5-5,6 OSS getestet. Im dkamera Bildqualitätsvergleich finden Sie neben unseren Szenario-Ausschnitten mit dem Kit-Objektiv auch die Szenario-Ausschnitte des Superzooms Sony E 18-200mm F3,5-6,3 OSS und des Makro-Objektivs Sony E 30mm F3,5 Macro. In unseren Beispielaufnahmen finden Sie außerdem Originalaufnahmen aller drei Objektive.

Als Bildsensor kommt bei der Sony Alpha NEX-5R ein 23,4 x 15,6 Millimeter großer CMOS-Sensor zum Einsatz. Dieser löst 16,1 Megapixel auf und besitzt eine ISO-Empfindlichkeit zwischen ISO 100 und ISO 25.600. Für die Bildverarbeitung ist ein BIONZ-Bildprozessor zuständig, zur Rauschreduzierung können mehrere Bilder zu einer Aufnahme verrechnet werden.

Die Bildqualität der Sony Alpha NEX-5R ist ohne Fehl und Tadel und überzeugt auf ganzer Linie. Bis ISO 800 ist kein Bildrauschen sichtbar, die Detailwiedergabe ist sehr gut. Selbst bei ISO 1.600 und ISO 3.200 hält sich das Bildrauschen absolut in Grenzen, die Detailwiedergabe ist weiterhin gut. Und nicht nur das: Auch eine Sensorempfindlichkeit von ISO 6.400 ist bei ausreichender Beleuchtung noch akzeptabel. Interessanterweise stellt die Sony Alpha NEX-5R auch die große Schwester-Kamera Sony Alpha 77V bei hohen ISO-Werten in den Schatten. Die bei der NEX-5R um acht Megapixel geringere Bildauflösung macht sich hier also positiv bemerkbar. Für eine Digitalkamera mit APS-C-Bildsensor ist die Bildqualität als "sehr gut" zu bewerten.

Bei Dunkelheit fällt das Bildrauschen typischerweise höher aus: Hier liefert die Sony Alpha NEX-5R bis ISO 400 eine sehr gute Bildqualität ohne größere Beeinträchtigungen. Bis ISO 1.600 hält sich das Bildrauschen in Grenzen, die Bilder können ohne Bedenken verwendet werden. Über ISO 1.600 sinkt die Detailwiedergabe schnell ab, die Bilder sind nur noch eingeschränkt brauchbar.

Auch bei der Farbwiedergabe liefert die Sony Alpha NEX-5R größtenteils ein gutes Ergebnis ab. Die durchschnittlichen Abweichungen bewegen sich im niedrigen Bereich, die maximalen Abweichungen sind befriedigend. In der Praxis ist die Farbwiedergabe der Digitalkamera absolut unproblematisch.

Die Geschwindigkeit der Sony Alpha NEX-5R ist sehr überzeugend: Die Sony Alpha NEX-5R kann im Serienbild-Modus fast zehn Bilder pro Sekunde aufnehmen, egal ob als JPEG, RAW oder beides. Die Bildrate bleibt zudem für mindestens zehn Bilder in Folge erhalten. Ebenso überzeugend sind bei der Sony Alpha NEX-5R die Einschaltzeit (1,44 Sekunde), die Fokussierungszeit (0,24 Sekunden) und die Auslöseverzögerung (0,01 Sekunden). Nicht ganz so gut schneidet die Treffsicherheit des Autofokus ab: Bei einigen Motiven waren die Bilder – trotz Fokusbestätigung – des Öfteren unscharf.

Als Kit-Objektiv dürften viele das Sony E 18-55mm F3,5-5,6 OSS (Bespielaufnahmen) erwerben. Es ist für ein Kit-Objektiv gut verarbeitet, deckt an der Sony Alpha NEX-5R einen kleinbildäquivalenten Brennweitenbereich von 27 bis 82,5 Millimeter ab und besitzt eine Offenblende von F3,5 bis F5,6. Der innenfokussierende Autofokus ist relativ flott und zudem leise, der OSS-Bildstabilisator kann etwa zwei bis drei Blendenstufen ausgleichen. Bei der Bildqualität liefert es für ein Kit-Objektiv eine akzeptable Leistung ab. In 18-Millimeter-Stellung ist eine deutliche tonnenförmige Verzeichnung sichtbar, die Bildränder sind zudem erkennbar weicher als die Bildmitte, die gut bis sehr gut ausfällt. Am Teleende (82,5mm KB) fallen die Ränder auch bei Offenblende weniger ab, das Ergebnis kann überzeugen. Chromatische Aberrationen sind kein Problem, auch eine Vigenttierung ist nur wenig sichtbar. Als günstiges Kit-Objektiv ist es auf alle Fälle eine gute Wahl.

Das Sony E 18-200mm F3,5-5,6 OSS ist ein Superzoom mit einem 11,1-fachen Brennweitenbereich (27-300mm KB-äquivalent). Auch das Sony E 18-200mm F3,5-5,6 OSS ist gut verarbeitet, mit seinen 488 Gramm aber schon ein echtes Schwergewicht an der kleinen Sony Alpha NEX-5R (Die Kamera). Die Bildqualität fällt für ein Superzoom-Objektiv gut aus. Natürlich besitzt es eine sehr deutliche tonnenförmige Verzeichnung im Weitwinkel und auch die Bildränder fallen bei allen Brennweiten im Vergleich zur Bildmitte ab – wirklich schlecht sind die Ränder aber nicht. Chromatische Aberrationen sind vor allem am Brennweitenende sichtbar, gehen aber noch in Ordnung. Der Autofokus (Innenfokus) des Sony E 18-200mm F3,5-5,6 OSS arbeitet lautlos und schnell. Das Sony E 18-200mm F3,5-5,6 OSS liefert insgesamt eine gute Gesamtleistung ab. Wer die NEX-Modelle wegen ihrer kompakten Abmessungen schätzt, will aber wohl eher zu kleineren Objektiven greifen.

Als Makro-Objektiv bietet Sony für die NEX-Modelle das Sony E 30mm F3,5 Macro an. Es ist nicht nur kompakt und leicht, sondern auch gut verarbeitet und besitzt einen schnellen innenfokussierenden Autofokus. Die Bildqualität könnte für ein Makro-Objektiv besser ausfallen. Die Bildmitte ist zwar scharf, die Rändern fallen allerdings sichtbar ab und auch eine stärkere Vignettierung ist zu erkennen. Insgesamt ist das Sony E 30mm F3,5 Macro aber noch ein brauchbares Makro-Objektiv.

Zusammengefasst ist die Sony Alpha NEX-5R (Praxisbericht) eine gute spiegellose Systemkamera, die in vielen Bereichen punkten kann. Neben der wirklich guten Bildqualität kann vor allem die mit 10 Bildern pro Sekunde sehr hohe Serienbildrate überzeugen, auch der Video-Modus (1080p50-Videoaufnahme) liefert eine gute Gesamtleistung ab. Das Kamera-Gehäuse liegt griffig in der Hand, ist wirklich kompakt und hochwertig verarbeitet.

Auch das Display (3,0 Zoll) kann größtenteils überzeugen: Es löst mit 921.000 Subpixel hoch auf und lässt sich nach oben und unten klappen. Noch etwas präziser könnte die Touchscreen-Oberfläche ausfallen.

Dass Sony bei der Sony Alpha NEX-5R (Technik) sowohl auf einen Sucher als auch auf einen Blitz verzichtet hat, ist schade. Zum einen können beide Zubehörteile aber nachgerüstet werden (aber nicht gleichzeitig verwendet), zum anderen bietet das höherklassige Modell Sony Alpha NEX-6 beides. Wer sowohl einen Sucher als auch einen Blitz in der Kamera integriert haben möchte, kann daher gleich zur Sony Alpha NEX-6 greifen.

Die Integration der Playmemories-Plattform in die Sony Alpha NEX-5R (Datenblatt) kann zukünftig ein großer Vorteil sein, denn darüber kann die Digitalkamera sehr leicht mit neuen Funktionen ausgestattet werden. Aktuell sind leider nur wenige Apps erhältlich. Einige Funktionen, die in anderen Digitalkameras integriert sind, lässt sich Sony zudem bezahlen – das muss wirklich nicht sein.

Wer eine kompakte Digitalkamera mit einer guten Bildqualität sucht, auf eine hohe Serienbildrate nicht verzichten will und die zukünftige Aufrüstbarkeit seiner Digitalkamera schätzt, macht bei der der Sony Alpha NEX-5R (Praxisbericht) nichts falsch.

Die drei getesteten Objektive (Sony E 18-55mm F3,5-5,6 OSS, Sony E 18-200mm F3,5-5,6 OSS und Sony E 30mm F3,5 Macro) sind zwar keine Überflieger, liefern jedoch eine akzeptable Bildqualität ab. Sie sind zudem gut verarbeitet und besitzen einen schnellen Autofokus.

Pro&Contra zur Sony Alpha NEX-5R

  • Sehr gute Bildqualität & hohe Auflösung bei ISO 100-200, auch ISO 400-800 noch sehr gut
  • Gute Bildqualität im hohen ISO-Bereich (ab ISO 1.600)
  • Gut verarbeitetes Kameragehäuse
  • Hochauflösendes (3,0 Zoll, 921.000 Subpixel) nach oben und unten klappbares Display
  • Touchscreen: Fokussierung und – wenn gewünscht – Auslösung per Fingerdruck direkt am LCD
  • Fn-Taste mit wichtigen Einstellungen
  • Schneller und Schnappschuss-tauglicher Autofokus
  • Gute Voll- und Halbautomatiken
  • Manueller Belichtungsmodus vorhanden
  • Diverse Kreativ- und Szenen-Modi
  • Guter Panorama-Modus
  • Peaking-Unterstützung beim manuellen Fokussieren
  • Full-HD-Video mit bis zu 50 Vollbildern pro Sekunde (1080p50)
  • Gute Bildqualität im Videomodus (siehe unsere zwei Beispielvideos)
  • Schneller und präziser Autofokus im Video-Modus
  • Unterstützt den UHS-1-Standard für eine schnelle Speicherung auf neueste Speicherkarten
  • Aufnahme im RAW-Bildformat möglich (ebenso natürlich JPEG+RAW)
  • WLAN-Modul für eine kabellose Kommunikation
  • PlayMemories-Apps erlauben die zukünftige Funktionserweiterung
  • Kompatibel zu allen getesteten Speicherkarten bis 128GB (getestete Karten - siehe Technik)
  • Sony E 18-55mm F3,5-5,6 OSS: relativ kompakt und leicht, gut verarbeitet
  • Sony E 18-55mm F3,5-5,6 OSS: schneller Autofokus, guter Bildstabilisator, brauchbare Bildqualität
  • Sony E 18-200mm F3,5-6,3 OSS: gut verarbeitet, schneller AF, guter Stabi, brauchbare Bildqualität
  • Sony E 30mm F3,5 Macro: relativ kompakt und leicht, gut verarbeitet, noch akzeptable Bildqualität
  • Sony E 18-200mm F3,5-6,3 OSS: sehr groß und schwer
  • Touchscreen teilweise zu unpräzise
  • Bis jetzt nur wenige Playmemories-Apps verfügbar, teilweise zudem kostenpflichtig
  • Nur eine Sony-eigene Schnittstelle für den externen Blitz und elektronischen Sucher
  • Kein integrierter Sucher (aber optional aufsteckbar)
  • Kein integrierter Blitz (aber optional aufsteckbar)
  • Kein Programm-Wählrad vorhanden

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

Durch Anklicken erscheinen alle dkamera Urteile zur Sony Alpha NEX-5R in großer Druckansicht.

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