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Praxisbericht zur Sony Cyber-shot DSC-QX1

In der Praxis unterscheidet sich das Fotografieren mit einem QX-Modul durch die unterschiedliche Bauweise natürlich vom Fotografieren mit einer Digitalkamera. Nachdem Auspacken müssen in die aus Kunststoff gefertigte Sony Cyber-shot DSC-QX1 (Produktbilder) zuerst der Akku und die Speicherkarte eingelegt werden.

Das Akku- und Speicherkartenfach der Sony Cyber-shot DSC-QX1:

Dies ist über die Rückseite der Kamera möglich, wobei wir diese Lösung nicht ganz gelungen finden. Der Grund dafür ist die Smartphonehalterung, die dort ebenfalls am Modul angebracht wird. Um die Speicherkarte oder den Akku zu erreichen, muss diese jedes Mal wieder abmontiert werden.

Dies ist zwar durchaus schnell erledigt, ein Wechseln der Speicherkarte an der Seite des Moduls wäre allerdings noch komfortabler. Bei der Sony Cyber-shot DSC-QX30 (Datenblatt) ist dies besser gelöst.

Befestigt wird die QX1 an einem Smartphone mittels einer speziellen Halterung:

Die mitgelieferte Smartphonehalterung wird wie erwähnt auf der Rückseite am Modul montiert und bietet zwei ausklappbare Klammern. Die Obere davon lässt sich nach oben ziehen, was die Montage des Moduls an unterschiedlich großen Smartphones erlaubt. Zwischen etwa 5,5 und 7,5cm breite Smartphones lassen sich verwenden, jedes aktuelle Gerät sollte daher eingesetzt werden können. Für Tablets wird eine größere Lösung angeboten, für einige Smartphones von Sony zudem eine speziell konstruierte Hülle, welche die Montage noch komfortabler gestaltet.

Selbst ohne Objektiv passt die QX1 nicht mehr in eine Hosentasche:

Das Modul misst ohne Objektiv knappe fünf Zentimeter, mit Halterung sind es etwas weniger als sechs. Je nach Objektiv kann die Größe aber natürlich deutlich zunehmen. In eine Hosentasche passt die Sony Cyber-shot DSC-QX1 (Datenblatt) auf jeden Fall nicht mehr, in eine mittelgroße Jackentasche dagegen schon. Gegenüber einer kompakten Systemkamera lässt sich mit der QX1 also kaum Platz sparen. Eine Systemkamera ist zwar deutlich breiter, aber eben auch flacher.

Zum Bedienen der Sony Cyber-shot DSC-QX1 (Technik) ist ein Smartphone (oder ein Tablet-PC) quasi unabdingbar, denn am Modul befindet sich nur der Auslöser. Damit kann man Bilder zwar problemlos aufnehmen, welches Motiv genau festgehalten wurde, lässt sich allerdings kaum sagen.

Das NFC-Logo signalisiert, wo das Mobilgerät an das Modul gehalten werden muss:

Bevor das Kameramodul am Smartphone montiert wird, sollte zuerst die Verbindung hergestellt werden. Dazu muss das Modul an der mit dem NFC-Logo gekennzeichneten Stelle mit einem NFC-fähigen Smartphone kurz aneinander gehalten werden. Daraufhin wird die Verbindung automatisch hergestellt. Dies ist sicherlich die beste Lösung und eigentlich auch die einzig sinnvolle. Wer kein Gerät mit NFC besitzt, muss die Sony QX1 mit einem Smartphone über das WLAN-Menü koppeln. Für Schnappschüsse ist die Sony Cyber-shot DSC-QX1 (Geschwindigkeit) durch das Einrichten der Verbindung vor der Aufnahme generell wenig geeignet.

Die PlayMemories App startet bei der Verbindung mittels NFC automatisch:

Wird die Verbindung per NFC hergestellt, startet Sonys PlayMemories Mobile App automatisch und nach der Auswahl des Gerätes wird das Livebild auf dem Smartphone-Display angezeigt. Befindet sich das Smartphone in der Nähe der Sony Cyber-shot DSC-QX1 (Bildqualität) , wird das Livebild relativ flüssig und mit einer akzeptablen Verzögerung übertragen. Ab und zu bleibt das Bild aber doch für ein paar Millisekunden „hängen“. Der große Vorteil des Moduls ist natürlich die Möglichkeit, die "Kontrolleinheit" von der Kamera zu trennen. Dadurch ist man bei der Positionierung der Kamera sehr flexibel.

Über das Display lassen sich die meisten Parameter per Touch verändern:

Nachdem Starten der App werden, wie bei einer Digitalkamera auch, verschiedene Aufnahmeinformationen angezeigt. Dies sind unter anderem die Belichtungszeit, die Blende, die Belichtungskorrektur oder die Sensorempfindlichkeit. Alle diese Parameter können - über teilweise kleine Tasten - zudem auch angepasst werden. Zudem gibt es Tasten für die Programmwahl (intelligente Automatik, überlegene Automatik, Programmautomatik, Blenden und Zeitvorwahl), den Aufnahmemodus (Foto oder Video) und weitere Optionen. Die QX1 bietet Belichtungszeiten von 30 Sekunden bis 1/4.000 Sekunde, die Messmethode lässt sich leider nicht bestimmen.

Die Programmwahl erfolgt ebenso über das Display:

Fokussieren und Auslösen kann man bei der Sony Cyber-shot DSC-QX1 (Technik) gezielt per Touch über das Display, wer den Auslöser an der Kamera drückt, stellt mit der automatischen Messfeldwahl scharf und löst dann aus. Fokussieren kann man aber nicht nur automatisch, sondern auch manuell. Hier hat man es mangels Fokuslupe und Peaking aber doch schwerer, den richtigen Fokuspunkt zu finden. Dies ist schade, denn Sony zeigt bei seinen E-Mount-Kameras, wie gut dies funktionieren kann.

Nach der Aufnahme wird das Bild zur Kontrolle mit einer Auflösung von zwei oder 20 Megapixel (je nach Wunsch) zum Smartphone übertragen. Das hoch aufgelöste sowie das eventuell aufgenommene RAW-Bild werden zudem auch immer auf der Speicherkarte abgelegt. Das Übertragen des gering aufgelösten Kontrollbildes geht akzeptabel schnell vonstatten, hier muss man etwa sechs bis sieben Sekunden warten. Will man das Originalbild mit 20 Megapixel übertragen, vergehen rund 10 Sekunden Zeit.

Um Videos Aufzuzeichnen muss eine Speicherkarte eingelegt sein:

Wer Videos mit der Sony QX1 festhalten möchte, muss erst den Aufnahmemodus von „Foto“ zu „Film“ wechseln. Der direkte Start der Aufnahme im Fotomodus ist leider nicht möglich. Videos können zudem nur bei eingesetzter Speicherkarte aufgenommen werden. Im Gegensatz zu Sonys anderen spiegellosen Systemkameras bleibt die Aufnahme zudem auf 30 Vollbilder pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung beschränkt. Andere Auflösungen oder Bildraten lassen sich nicht wählen. Die Bildqualität ist immerhin gut, feine Details werden wiedergegeben. Moire-Artfekate lassen sich bei einigen Motiven aber erkennen. Schade: Trotz Bildstabilisator zeigen die Videos ein sichtbares Zittern.

Die Tonaufnahme erfolgt über das im Modul verbaute Stereomikrofon, auf den Pegel hat man dabei keinen Einfluss. Ebenso wenig lässt sich die Belichtung anpassen. Videobeispiele der QX1 finden Sie bei unseren Beispielaufnahmen .

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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