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Canon EOS 80D vs. Canon EOS 70D im Vergleich (Teil 1)

Teil 1 von 3: "Zweistellige" Spiegelreflexkameras von Canon


Links sehen Sie die Canon EOS 80D, rechts die Canon EOS 70D.

Bei den Kameramodellen der „zweistelligen Serie“ von Canon erhält man zum Teil Features der Profimodelle, eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit als bei den Kameras der unteren Preisklassen und zahlreiche Direktwahltasten sowie ein Kontrolldisplay. Mit der EOS 80D hat Canon im Frühjahr 2016 sein neuestes Modell dieser Serie vorgestellt. Dieses löst die EOS 70D ab. Wir haben beide DSLRs gegenübergestellt und verglichen, inwieweit die Canon EOS 80D einen Fortschritt darstellt.

Zu unseren beiden Einzeltestberichten gelangen Sie über folgende Links:
Testbericht der Canon EOS 80D
Testbericht der Canon EOS 70D

Unterschiede der Kandidaten als Entscheidungshilfe beim Kauf:

Abmessungen/Verarbeitung/Bedienung:
Bei der EOS 80D hat Canon den Modellwechsel vor allem zum Update der Technik im Inneren genutzt. Äußerlich gibt es bei der 2016 vorgestellten Spiegelreflexkamera daher nur wenige Unterschiede zum Vorgängermodell. Die EOS 80D besitzt einen leicht veränderten Sucherbuckel; dies ist aber nur kosmetischer Natur. Die Abmessungen der DSLRs fallen mit 13,9 x 10,5 x 7,9cm (80D) und 13,9 x 10,4 x 7,9cm (70D) quasi identisch aus, das Gewicht der 80D hat Canon jedoch um 41g reduziert. Die 80D ist mit 730g somit etwas leichter als die 70D mit 771g. In der Praxis ist dieser Unterschied allerdings vernachlässigbar, spüren kann man ihn nicht.

Die EOS 80D besitzt ein zum Teil neu designtes Kameragehäuse:

Links sehen Sie die Canon EOS 80D, rechts die Canon EOS 70D.

Für ein komfortables Handling sorgen jeweils die großen und gummierten Handgriffe. Diese sind ergonomisch gestaltet und machen einen zusätzlichen Hochformatgriff für die meisten Fotografen unnötig. Für den Daumen hat Canon auf den Rückseiten große und ebenfalls gummierte Ablageflächen geschaffen.

Die Oberseiten mit den Kontroll-LCDs fallen nahezu identisch aus:

Links sehen Sie die Canon EOS 80D, rechts die Canon EOS 70D.

Teilweise abgewandelt wurde bei der 80D die Form der Tasten. Hier setzt Canon verstärkt auf runde Modelle. Ansonsten hat man bei der 80D allerdings das Gefühl, eine 70D in den Händen zu halten. Dies ist grundsätzlich positiv zu bewerten, denn bereits die 2013 vorgestellte 70D besitzt ein sehr gutes Bedienkonzept. Mit Ausnahme der zum Teil etwas klein geratenen Tasten können beide Spiegelreflexkameras sehr komfortabel bedient werden.

Direktwahltasten machen die schnelle Wahl des AF-Modus, des Aufnahmemodus (Einzelbild, Serienbild, …), der Sensorempfindlichkeit und der Belichtungsmessmethode möglich. Zudem gibt es Tasten zur Wahl der AF-Messfelder, und über zwei Einstellräder können die Blende und die Belichtung verändert werden. Ebenso gelungen: Sehr viele Parameter lassen sich über das monochrome und bei Bedarf beleuchtbare Kontrolldisplay auf der Oberseite schnell ablesen. Auf der Rückseite sind der Liveview- und Videomodusschalter, die AF-On-Taste und das Steuerkreuz als weitere wichtige Bedienelemente zu nennen.

Die Rückseite der Canon EOS 80D:

Canon EOS 80D.

Die Rückseite der Canon EOS 70D:

Canon EOS 70D.

Darüber hinaus können beide DSLRs mit ihrem Quickmenü punkten. Dieses macht die Konfiguration weiterer Parameter möglich, ohne das Hauptmenü aufrufen zu müssen. Die Hauptmenüs sind leicht unterschiedlich gestaltet. Wo sich eine bestimmte Option befindet, ist nicht immer sofort ersichtlich. Da mehrere Parameter zu einem MyMenu zusammengestellt werden können, kann man dieses kleine Manko aber gut umgehen.

Die Quickmenüs beider Kameramodelle sehen optisch genau gleich aus:

Canon EOS 80D und Canon EOS 70D.

Beim Material der Kameragehäuse gibt es bei der Canon EOS 80D (Testbericht) nichts Neues zu vermelden. Es handelt sich jeweils um Polykarbonat. Das bei höherklassigen Modellen häufiger verwendete Magnesium kommt leider nicht zum Einsatz. Beide Kameras machen trotzdem einen hochwertigen Eindruck, Abdichtungen gegen Staub und Spritzwasser sind vorhanden. Zumindest in dieser Hinsicht sind daher keine Abstriche zu machen.

Unsere Wertung bei den Abmessungen, der Verarbeitung und der Bedienung: Unentschieden.

In beiden Kameramodellen kommen APS-C-Sensoren zum Einsatz:

Links sehen Sie die Canon EOS 80D, rechts die Canon EOS 70D.

Bildqualität:
Bei den verwendeten Bildwandlern kommen technisch recht ähnliche Modelle zum Einsatz, einen größeren Unterschied gibt es allerdings bei der Auflösung. Der Sensor der 80D ist mit 6.000 x 4.000 Bildpunkten und somit 24 Megapixel um 25 Prozent höher aufgelöst als das Modell der 70D mit 5.472 x 3.648 Bildpunkten (20 Megapixel). Die Abmessungen sind mit 22,3 x 14,9mm (80D) und 22,5 x 15,0mm (70D) dagegen nahezu identisch. Zur Berechnung der kleinbildäquivalenten Brennweite muss die Brennweite des Objektivs jeweils mit dem Faktor 1,6 multipliziert werden. Bei den ISO-Bereichen ergibt sich mit minimal ISO 100 bis maximal ISO 25.600 kein Unterschied, der native Sensorempfindlichkeitsbereich geht bei der 80D allerdings bis ISO 16.000 und bei der 70D „nur“ bis ISO 12.800.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 100 (Tag):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Die Bildqualität beider Kameras fällt recht ähnlich aus, sie erreichen jeweils ein sehr gutes Qualitätsniveau. Bis ISO 800 ist ein Rauschen kaum zu sehen, bis ISO 3.200 ist es gut unter Kontrolle. Stärker wird es erst ab ISO 6.400 sichtbar. Durch den neueren Bildsensor und die höhere Auflösung kann sich die EOS 80D ein wenig von der Canon EOS 70D (Testbericht) absetzen. Details werden bei niedrigen Sensorempfindlichkeiten ein wenig besser aufgelöst, wobei der Vorteil wie erwähnt nicht allzu groß ausfällt.

Vergleich der Bildqualität bei ISO 6.400 (Nacht):

Die Bildqualität anhand dreier Ausschnitte im Detail:

Bei schlechteren Lichtverhältnissen zeigen die Bilder der Canon EOS 80D (Testbericht) nicht nur mehr Details, das Rauschen ist darüber hinaus nicht ganz so störend und feiner. Auch hier liegen zwischen beiden Modellen keine Welten, gegenüber den Tag-bildern kann sich die 80D aber noch etwas mehr absetzen.

Mit einem Klick auf das nachfolgende Bild gelangen Sie zu unserem Bildqualitätsvergleich:

Unser Sieger bei der Bildqualität: Die Canon EOS 80D.

Im zweiten Teil unseres Vergleichs der Canon EOS 80D und der Canon EOS 70D stellen wir unter anderem das Objektivangebot, die Bildkontrolle sowie die Arbeitsgeschwindigkeit gegenüber.

Links zum Artikel:

 
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Kommentare

Ich besitze eine EOS 70D ...

Ich besitze eine EOS 70D und die verfügt über die All-I Kompression. Ihr Vergleichsmodell nicht?

Vielen Dank für den Hinweis, ...

Vielen Dank für den Hinweis, wir haben dies korrigiert.

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