Neu: FujiFilm FinePix S1, FinePix S9400W und FinePix S8600

Zwei 50-fach-Zoomriesen und ein 36-fach-Zoommodell

FujiFilm war bisher für seine Bridgekameras mit großen Zoombereichen bekannt, dies ändert sich auch 2014 nicht. Gleich drei neue Bridgemodelle hat FujiFilm ins Portfolio aufgenommen. Das neue Flaggschiff nennt sich FujiFilm FinePix S1 und deckt mit seinem 50-fach-Zoom 24 bis 1.200mm KB-Brennweite ab. Die Offenblende liegt dabei zwischen F2,8 im Weitwinkel und F5,6 am Teleenede. Doch nicht nur die große Brennweitenabdeckung macht die Bridgekamera besonders, ihr Gehäuse wurde auch mit einer Abdichtung gegen Staub und Spritzwasser versehen. Dieses Feature hat in der Bridgeklasse aktuell nur noch die Sony Cyber-shot RX10 (Testbericht) zu bieten.

Die neue FujiFilm FinePix S1:

Der CMOS-Bildsensor der FujiFilm FinePix S1 ist 1/2,3 Zoll groß und löst 15,9 Megapixel auf. Dessen Sensorempfindlichkeit kann zwischen ISO 100 und ISO 12.800 eingestellt werden, wobei die höchste Auflösung nur bis ISO 3.200 zur Verfügung steht. Neben JPEG-Bildern sind mit der Bridgekamera auch RAW-Aufnahmen möglich.

Im Serienbild-Modus kann die FujiFilm FinePix S1 bis zu zehn Bilder pro Sekunde für neun Bilder in Folge aufnehmen. Ein neuer Multi-CPU-Prozessor soll zudem Fokussierungszeiten von nur 0,14 Sekunden ermöglichen, die Einschaltzeit der Digitalkamera gibt FujiFilm mit 0,68 Sekunden im Schnellstartmodus an.

Weitere Bilder zur neuen FujiFilm FinePix S1:

Das Display der FujiFilm FinePix S1 ist dreh- und schwenkbar, 3,0 Zoll groß und löst 920.000 Subpixel auf. Zudem ist ein elektronischer Sucher mit identischer Auflösung vorhanden. Damit bei maximaler Brennweite Verwacklungen minimiert werden können, besitzt die FujiFilm FinePix S1 einen Bildstabilisator mit fünf Achsen. Dazu werden eine optische Stabilisierung mit zwei Achsen und eine elektronische Stabilisierung mit drei Achsen kombiniert. Makrobilder können ab fünf Zentimeter Objektentfernung aufgenommen werden.

Die FujiFilm FinePix S1 kann Videos in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) mit 60 Vollbildern pro Sekunde und Stereoton aufnehmen, zudem sind bei verringerter Auflösung bis zu 480 Bilder pro Sekunde möglich. Wer Bilder kabellos direkt von der Bridgekamera zu einem Mobilgerät übertragen möchte, kann dafür das integrierte WLAN-Modul verwenden. Die Belichtung ist wahlweise automatisch oder auch über die PSAM-Modi möglich.

Weiter Bilder zur neuen FujiFilm FinePix S1:

Die betriebsbereit 680g schwere Bridgekamera (13,3 x 9,1 x 11,0cm) kann ab Anfang März 2014 für 449,00 Euro (UVP) in Schwarz im Fachhandel erworben werden.

Die neue FujiFilm FinePix S9400W:

Ebenfalls mit einem 50-fach-Zoom von 24 bis 1.200mm (KB-Brennweite) ist die FujiFilm FinePix S9400W ausgestattet. Das Objektiv fällt im Vergleich zur FinePix S1 mit F2,9 bis F6,5 etwas lichtschwächer aus, der Bildstabilisator arbeitet aber ebenfalls mit einer 5-Achsen-Stabilisierung (zwei Achsen optisch, drei elektronisch). Die Bildaufnahme übernimmt ein CMOS-Sensor mit 15,9 Megapixel Auflösung (4.608 x 3.456 Pixel) und einer Größe von 1/2,3 Zoll, die ISO-Empfindlichkeit lässt sich zwischen ISO 100 und ISO 12.800 einstellen. Auf die Möglichkeit der RAW-Aufnahme muss leider verzichtet werden. Bei der Serienaufnahme werden zehn Bilder pro Sekunde erreicht, zehn Bilder in Folge lassen sich damit festhalten.

Weitere Bolder zur neuen FujiFilm FinePix S9400W:

Beim Sucher und dem Display werden die Unterschiede zur FujiFilm FinePix S1 deutlich: Nur magere 201.000 Subpixel kann der elektronische Sucher darstellen, das 3,0 Zoll große Display ist mit 460.000 Subpixel höher aufgelöst. Drehen und schwenken lässt es sich aber nicht. Im Videomodus kann die FujiFilm FinePix S9400W Aufnahmen in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) speichern, sie bleibt aber auf 60 Halbbilder beschränkt. Bei den Fotoprogrammen fallen beide Modelle dann wieder ähnlich aus. Neben den PSAM-Modi gibt es bei der S9400W eine Vollautomatik und Kreativfilter. Drahtlos lässt sich mit der Digitalkamera per WLAN über ein Mobilgerät oder einen Computer kommunizieren. Vier AA-Batterien dienen der Stromzufuhr.

Weitere Bilder zur neuen FujiFilm FinePix S9400W:

Für 299,00 Euro (UVP) wird die FujiFilm FinePix S9400W (12,3 x 8,7 x 11,6cm) ab Ende Januar 2014 in Schwarz erworben werden können.

Die neue FujiFilm FinePix S8600:

Als neue Einsteiger-Bridgekamera ist die FujiFilm FinePix S8600 gedacht. Mit deren 36-fach-Zoom kann der Fotograf auf kleinbildäquivalente Brennweiten von 25 bis 900mm zurückgreifen, die Offenblende reicht von F2,9 (Weitwinkel) bis F6,9 (Tele). Der CCD-Bildsensor ist 1/2,3 Zoll groß und löst 15,9 Megapixel auf (4.608 x 3.456 Pixel) auf, zwischen ISO 100 und ISO 6.400 lässt sich die Sensorempfindlichkeit wählen (volle Auflösung nur bis ISO 1.600).

Weiter Bilder zur neuen FujiFilm FinePix S8600:

Die integrierte optische Bildstabilisierung soll Verwacklungen bei längeren Belichtungszeiten verhindern. Das 3,0 Zoll große Display stellt 460.000 Subpixel dar, einen elektronischen Sucher besitzt die Bridgekamera nicht. Bei der Videoaufnahme muss man sich mit 30 Vollbildern pro Sekunde bei HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) begnügen, die Tonaufnahme erfolgt in mono.

Weitere Bilder zur neuen FujiFilm FinePix S8600:

Mit Strom wird die FujiFilm FinePix S8600 über drei AA-Batterien versorgt. Die 450 Gramm (mit Akku und Speicherkarte) schwere und etwa 12,1 x 8,1 x 6,5 Zentimeter große FujiFilm FinePix S8600 wird ab Ende Januar 2014 in Schwarz für 169,00 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich sein.

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