Neu: Ultraweitwinkel-Objektiv-Trio für APS-C-Kameras von Sony

Drei neue Objektive: Sony E PZ 10-20mm F4 G, Sony E 11mm F1,8 und Sony E 15mm F1,4 G

Sony erweitert sein Objektivangebot um drei für APS-C-Kameras konstruierte Ultraweitwinkelobjektive und zu allen drei neuen Objektiven konnten wir auf dkamera.de heute bereits jeweils einen Testbericht veröffentlichen. Es handelt sich um ein neues Sony Zoomobjektiv und zwei neue Festbrennweiten:
- Das Sony E PZ 10-20mm F4 G Zoomobjektiv (zum Testbericht des Sony E PZ 10-20mm F4 G)
- Die Sony E 15mm F1,4 G Festbrennweite (zum Testbericht des Sony E 15mm F1,4 G)
- Die Sony E 11mm F1,8 Festbrennweite (zum Testbericht des Sony E 11mm F1,8)

Das neue Sony E PZ 10-20mm F4 G Objektiv:

Das neue Zoom namens Sony E PZ 10-20mm F4 G verfügt als Besonderheit (wie das PZ-Kürzel verrät) über einen Powerzoom-Antrieb. Dadurch lässt sich die Brennweite schnell oder langsam, in jedem Fall aber ohne störende Ruckler verändern. Das geht sowohl per Zoomring als auch per Zoomwippe.

Die kleinbildäquivalente Brennweite der Optik liegt bei 15mm bis 30mm, unabhängig von der Brennweite steht eine Blendenöffnung von F4 zur Verfügung. Als kleinste Blende lassen sich F22 wählen, bei der Blendenkonstruktion greift Sony auf sieben abgerundete Lamellen zurück. Der optische Aufbau des 2-fach-Zooms besteht aus elf Linsen in acht Gruppen. Zwei der Linsen bestehen aus ED-Glas, zwei weitere sind asphärische ED-Linsen und bei drei Elementen handelt es sich um Asphären.
Für die Fokussierung sind beim Sony E PZ 10-20mm F4 G zwei Linearmotoren zuständig, dadurch arbeitet der Autofokus schnell und leise. Mit diesem lässt sich auf bis zu 20cm an das Motiv heranrücken, mit manuellen Fokus sind es abhängig von der Brennweite 13cm bis 17cm. In letzterem Fall lässt sich ein maximaler Abbildungsmaßstab von 1:5,6 erreichen, beim AF-Einsatz wird ein Wert von 1:7,1 genannt.

Alle drei Objektive eignen sich mit ihren Features sehr gut für Videoaufnahmen:

Das 7,0 x 5,5cm messende und 187g schwere Sony E PZ 10-20mm F4 G verfügt über ein 62mm großes Filtergewinde, die Abmessungen ändern sich wegen der Innenfokus- und Innenzoom-Konstruktion zu keiner Zeit. Erwerben lässt sich das abgedichtete Ultraweitwinkelzoom ab Mitte Juni für einen Preis von 849,00 Euro (UVP).

Das neue Sony E 11mm F1,8 Objektiv:

Das neue Sony E 11mm F1,8 besitzt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 16,5mm und dafür eine sehr hohe Lichtstärke von F1,8. Schließen lässt sich die Blende auf bis zu F16, hier greift Sony auf sieben Blendenlamellen zurück. Beim optischen Aufbau des Objektivs kommen zwölf Linsen in elf Gruppen zum Einsatz, dazu gehören drei asphärische und drei ED-Linsen.  An der Naheinstellgrenze von 12cm erreicht man einen größten Abbildungsmaßstab von 1:5, zwei Linearmotoren ermöglichen das leise und trotzdem schnelle Fokussieren.

Das Gehäuse des Sony E 11mm F1,8 ist abgedichtet und 6,6 x 5,8cm groß, auf die Waage bringt es 181g. Filter sind in einem 55mm messenden Gewinde montierbar. Anders als bei vielen lichtstarken Vollformatobjektiven mit dieser Brennweite kann man daher auf herkömmliche Rundfilter zurückgreifen. Erhältlich ist das Sony E 11mm F1,8 ab Mitte Juni 2022 für einen Preis von 599,00 Euro (UVP).

Das neue Sony E 15mm F1,4 G Objektiv:

Als drittes neues Objektiv wurde das Sony E 15mm F1,4 G angekündigt. Dessen Bildwinkel entspricht auf Kleinbild umgerechnet einem 22,5mm-Objektiv, es kann daher je nach Definition zu den Weitwinkel- oder Ultraweitwinkelobjektiven gezählt werden. Die hohe Lichtstärke von F1,4 ermöglicht Aufnahmen bei wenig Licht, die Wahl der Blende erfolgt per Blendenring oder über die Kamera. Ersteren kann man sowohl mit als auch ohne Rastungen drehen, das lässt sich per Schalter einstellen. Als kleinste Blende stehen F16 zur Verfügung, hier nutzt Sony sieben Lamellen.

Der optische Aufbau besteht aus 13 Linsen in zwölf Gruppen.  Eine ED-, eine Super-ED und drei asphärische Linsen reduzieren Abbildungsfehler. Per Linearmotor wird scharfgestellt, das geht mit Autofokus ab 20cm Abstand vom Motiv. Bei der manuellen Fokussierung sind es sogar nur 17cm. Der maximale Abbildungsmaßstab liegt bei 1:6,7 (MF) bzw. 1:8,3 (AF).

Das 219g schwere und 6,7 x 7,0cm große Sony E 15mm F1,4 G wird ab Mitte Juni 2022 im Fachhandel verfügbar sein und besitzt eine unverbindliche Preisempfehlung von 849,00 Euro.

Zu unseren Testberichten der drei neuen Sony Objektive:
- Zum dkamera.de Testbericht des Sony E PZ 10-20mm F4 G
- Zum dkamera.de Testbericht des Sony E 15mm F1,4 G
- Zum dkamera.de Testbericht des Sony E 11mm F1,8

Autor: dkamera.de Redaktion
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Kommentare

Sony scheint es verstanden zu …

Sony scheint es verstanden zu haben, wer zu einer APS-C Kamera greift möchte es kompakt und leicht haben.
Die Bodys sind schon kompakt und jetzt die kompakten Objektive ist ein guter Weg.
Wenn die Preise im vernünftigen Bereich bleiben, sollte der Erfolg garantiert sein.

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