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Panasonic FZ1000 Feature-Test: Highspeed-Video (Teil 3)

Teil 3 von 3: Die Highspeed Videoaufnahme-Funktion der High-End Bridgekamera mit 1" Bildsensor

Die High-End-Bridgekamera Panasonic Lumix DMC-FZ1000 haben wir Mitte 2014 getestet und ihr ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Sie glänzt dabei nicht nur mit einer sehr guten Bildqualität und einem großen Brennweitenbereich sowie der Möglichkeit der 4K-Aufnahme, sie hat zudem auch sehr viele weitere Features zu bieten. Ein paar davon wollen wir uns in dieser Serie zu den Spezial-Features der -FZ1000 genauer anschauen. Dies sind die Zeitrafferaufnahme, die Stop-Motion-Funktion und die Highspeed-Videos. Nachdem wir uns bereits die Zeitrafferaufnahme und die Stop-Motion-Funktion näher angesehen haben, folgt nun die Highspeed-Videoaufnahme.

Mit den beiden unten stehenden Videos können Sie die Videoaufnahme mit 50 Vollbildern pro Sekunde und eine Aufnahme mit 100 Vollbildern pro Sekunde miteinander vergleichen.

Unsere Beispielvideos: links eine 1080p50-Aufnahme, rechts ein Highspeed-Video (1080p100).

Die Bildqualität eines 1080p50 (links) und eines 1080p100-Videos (rechts) im Standbild-Vergleich:

Bei der Videoaufnahme glänzt die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 (Testbericht) mit extrem vielen Einstellungsmöglichkeiten bei der Bildrate oder der Auflösung. So erlaubt die Bridgekamera neben der Aufnahme von Full-HD-Videos (1.920 x 1.080 Pixel) mit 50 Vollbildern pro Sekunde auch das Speichern von ultra hochauflösenden Videos (4K, 3.840 x 2.160 Pixel). Doch nicht nur bei der Auflösung stößt die FZ1000 in bisher kaum erreichte Dimensionen vor.

Bei der Full-HD-Auflösung hält die FZ1000 beachtliche 100 Vollbilder pro Sekunde fest:

Auch bei der Bildrate hat die Bridgekamera einiges zu bieten. Sie erlaubt die Aufnahme von Zeitlupen-Videos, diese werden auch Highspeed-Videos genannt. Dabei nimmt die Kamera eine höhere Bildrate auf, als eigentlich für ein flüssiges Bild benötigt wird, und gibt die Aufnahmen mit einer langsameren Bildrate aus. Dadurch entsteht ein Zeitlupen-Effekt, mit dem sich schnelle Bewegungen für das menschliche Auge deutlich besser wahrnehmen lassen. Die FZ1000 bietet einen Highspeed-Modus, der die Aufnahme von 100 Vollbildern pro Sekunde mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel erlaubt. Während die meisten Kameramodelle Videos mit höheren Bildraten wegen der unter anderem deutlich höheren Rechenlast nur mit kleinen Auflösungen, wie zum Beispiel mit 640 x 480 Pixel, ermöglichen, „bricht“ die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 hier nicht ein. Dadurch kann sie auch im Highspeed-Modus viele Details auflösen.

Die Ausgabe der Videos erfolgt mit 25 Vollbildern pro Sekunde im MP4-Format, andere Optionen werden leider nicht angeboten. Zudem kann auch die Bildrate der Aufnahme nicht beeinflusst werden. Diese Option bietet nur die Panasonic Lumix DMC-GH4 (Testbericht) . Dafür kann diese allerdings „nur“ 96 Vollbilder pro Sekunde speichern. Wer die Bildrate nur „halbieren“ möchte, kann allerdings auch 50 Vollbilder im normalen Modus aufnehmen und diese per Software auf 25 Bilder pro Sekunde verlangsamen. Dies ist aber natürlich mit einem Mehraufwand verbunden, weshalb weitere Optionen bei der Aufnahmen und der Ausgabe auf jeden Fall wünschenswert wären.

Vor der Aufnahme muss die Highspeed-Funktion im Menü aktiviert werden:

Um die Aufnahme von Zeitlupen-Videos zu aktivieren, muss im Videomenü die Option „Hochgeschwindigkeits-Video“ auf „On“ gesetzt werden. Wird daraufhin in den Videomodus gewechselt, ist hier automatisch die entsprechende Option vorgewählt. Startet man in allen anderen Modi die Videoaufnahme, wird die standardmäßige Einstellung verwendet.

Nur im manuellen Videomodus lassen sich Highspeed-Videos starten:

Im Gegensatz zur Aufnahme mit 25 oder 50 Vollbildern pro Sekunde, also nicht im Highspeed-Modus, fallen die Einstellungsmöglichkeiten bei Zeitlupenaufnahmen deutlich eingeschränkter aus. Zum einen lässt sich die Belichtung nur noch per Belichtungskorrektur beeinflussen, zum anderen ist das Zoomen und das Fokussieren nur vor der Aufnahme möglich. Ebenso lässt sich der optische Bildstabilisator nicht nutzen und wird auch kein Ton aufgezeichnet. Die maximale Länge der Videos liegt zudem bei sechs Minuten und 44 Sekunden. Die Bildqualität der Highspeed-Videoaufnahmen bewegt sich unter dem Niveau der „normalen“ Videos, zudem ist der Bildausschnitt ein anderer (mehr Tele).

Die Panasonic Lumix DMC-FZ1000 (Testbericht) ermöglicht als einziges Kameramodell unter 1.000 Euro auch bei Full-HD-Auflösung die Aufnahme mit 100 Vollbildern pro Sekunde. Daher fallen deren Zeitlupenvideos deutlich detailreicher als bei den meisten anderen Kameras mit geringen Auflösungen aus. Wer die Highspeed-Videoaufnahme verwendet, muss zwar auch mit ein paar Einschränkungen (Belichtung, Fokus, …) leben, für diese Preisklasse ist dies allerdings absolut in Ordnung. Die Highspeed-Videoaufnahme ist somit ein echter Pluspunkt für die Bridgekamera.

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