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Sony Cyber-shot DSC-RX10 II und RX10 im Vergleich (Teil 3)

Teil 3 von 3: Die erste und zweite Generation der Bridgekameras der Sony RX10 Serie im Test


Links sehen Sie die Sony Cyber-shot DSC-RX10 II, rechts die RX10.

Im zweiten Teil unseres Vergleichstests der Sony Cyber-shot DSC-RX10 II und Sony Cyber-shot DSC-RX10 haben wir uns mit der Bildkontrolle, der Geschwindigkeit und den Funktionen sowie Features beschäftigt. In diesem letzten Teil gehen wir auf die Videoaufnahme, die Erweiterbarkeit und die Schnittstellen ein. Am Ende ziehen wir zudem ein Fazit.

Videoaufnahme:
Neben der Geschwindigkeit unterscheiden sich unsere Vergleichskameras vor allem bei der Videoaufnahme. Die Sony Cyber-shot DSC-RX10 II (Testbericht) kann sich hier mit der 4K- sowie der Highspeed-Videoaufnahme absetzen.

Als maximale Auflösung hat sie 3.840 x 2.160 Pixel zu bieten, hier stehen 24, 25 oder 30 Vollbilder pro Sekunde im XAVC-S-Format mit 60 oder 100Mbit/s zur Wahl. Bei 1.920 x 1.080 Pixel lassen sich im XAVC-S-Format 24 bis 120 Vollbilder pro Sekunde einstellen, bis zu 100Mbit/s sind dabei möglich. Wer die AVCHD-Codierung verwenden möchte, kann sich zwischen 24 und bis zu 60 Vollbildern sowie 50 und 60 Halbbildern pro Sekunde entscheiden. Hier liegt die maximale Datenrate bei 28Mbit/s. Im MP4-Format lassen sich zudem Full-HD Videos mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde und HD-Videos mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde speichern.

Video-Bildqualitätsvergleich mit 3.840 x 2.160 Pixel (RX10 II) und 1.920 x 1.080 Pixel (RX10):

Die höchste Bildauflösung der RX10 liegt „nur“ bei 1.920 x 1.080 Pixel. Die Aufnahme kann mit 24 bis 60 Vollbildern pro Sekunde im XAVC-S-Format erfolgen, in HD (1.280 x 720 Pixel) stellen 120 Vollbilder pro Sekunde das Maximum dar. Aufgezeichnet wird jeweils mit einer Datenrate von 50Mbit/s. Bei der AVCHD-Codierung sind – wie bei der RX10 – 24 bis 60 Vollbilder sowie 50 und 60 Halbbilder pro Sekunde möglich. Im MP4-Format werden dagegen nur 1.440 x 1.080 Pixel und 640 x 480 Pixel unterstützt.

Ein besonderes Feature der RX10 II ist die Highspeed-Funktion, auch HFR genannt. Diese wird bei der Sony Cyber-shot DSC-RX10 (Testbericht) nicht angeboten. Highspeed Videos können mit 240/250, 480/500 und 960/1.000 Bilder pro Sekunde aufgezeichnet werden (erster Wert NTSC, zweiter Wert PAL). Während dieser Videos funktionieren zwar der optische Zoom sowie der Autofokus nicht mehr und die Aufnahme kann auch nur im HFR-Modus gestartet werden, die hiermit erzielbaren extremen Zeitlupeneffekte sind allerdings beeindruckend.

Das Highspeed-Menü der Sony Cyber-shot DSC-RX10 II:

Sony Cyber-shot DSC-RX10 II.

Maximal möglich ist eine 40x Verlangsamung (Aufnahme mit 1.000 Bildern pro Sekunde, Ausgabe mit 25 Bildern pro Sekunde), die Bildqualität der Videos ist von der Bildrate und der maximalen Aufzeichnungsdauer abhängig. Für die sogenannte Qualitätspriorität mit maximal zwei Sekunden langen Videos bei der Aufnahme gilt: 1.824 x 1.026 Pixel werden bei 240/250 Bildern pro Sekunde ausgelesen, 1.676 x 566 Pixel sind es bei 480/500 Bildern pro Sekunde und 1.136 x 384 Pixel bei 960/1.000 Bildern pro Sekunde. Die Aufnahmezeit lässt sich auf vier Sekunden verdoppeln (= Aufnahmezeitpriorität), dadurch halbiert sich allerdings auch die Auflösung. Beispielaufnahmen der Highspeed-Funktion finden Sie in unserem Testbericht zur der Sony Cyber-shot DSC-RX10 II .

Nur von der RX10 II angeboten werden zudem verschiedene Bildprofile bei der Videoaufnahme. Unter anderem unterstützt die Kamera die Aufnahme mit der sogenannten "S Log" Einstellung, welche mehr Spielraum für professionelle Nachbearbeitungen liefert.

Unser Sieger bei der Videoaufnahme: Die Sony Cyber-shot DSC-RX10 II.

Das Angebot an Kabelschnittstellen ist identisch:

Links sehen Sie die Sony Cyber-shot DSC-RX10 II, rechts die RX10.

Erweiterbarkeit und Schnittstellen:
Die Erweiterbarkeit fällt bei beiden RX10 Modellen sehr gut aus. Zum einen bieten sie – neben einem integrierten Blitz – einen Zubehörschuh, über den ein Systemblitz oder ein Mikrofon angeschlossen werden können. Ebenso vorhanden sind jeweils ein Mikrofoneingang, ein Kopfhörerausgang, ein Multi USB Port und ein Micro-HDMI Ausgang. Während Letzterer bei der Sony Cyber-shot DSC-RX10 II (Testbericht) zur Ausgabe von Fotos und Videos in 4K-Auflösung fähig ist, lassen sich bei der RX10 nur Fotos in 4K-Auflösung wiedergegeben.

Die PlayMemories Camera Apps unterstützt nur die RX10 II:

Sony Cyber-shot DSC-RX10 II.

WLAN und NFC sind bei beiden Vergleichsmodellen vorhanden, darüber kann die Fernsteuerung oder die drahtlose Bildübertragung erfolgen. Um zusätzliche Softwarefunktionen erweitern lässt sich nur die Sony Cyber-shot DSC-RX10 II. Diese unterstützt die PlayMemories Camera Apps. Über diese Plattform können verschiedene Zusatzprogramme, beispielsweise für Zeitrafferaufnahmen, heruntergeladen werden. In diesem Punkt ist die RX10 II daher gegenüber der RX10 im Vorteil.

Unser Sieger bei der Erweiterbarkeit und den Schnittstellen: Die Sony Cyber-shot DSC-RX10 II.

Unser Fazit:
Sony Cyber-shot DSC-RX10 II (Testbericht) oder Sony Cyber-shot DSC-RX10 (Testbericht) , welche Kamera ist für wen besser geeignet? Generell kann man festhalten, dass beide Modelle ihren Premium-Status ohne Frage verdienen, sie gehören zu den allerbesten Bridgekameras auf dem Markt. Sie bieten beide ein hochwertiges Magnesiumgehäuse mit Abdichtungen, können über viele (wenn auch teilweise etwas kleine) Tasten gut bedient werden und erlauben sehr viele Einstellungen.

Wer nur oder vor allem Fotos aufnehmen möchte, kann problemlos zur Cyber-shot DSC-RX10 greifen, wenn allerhöchste Bildraten und lange Bildserien nicht benötigt werden. Mit 14,2 statt zehn Bildern pro Sekunde und 46 statt 22 JPEG-Bildern in Folge hat die RX10 II hier deutlich mehr zu bieten. Aber auch die Werte der RX10 sind keineswegs schlecht. Im RAW-Format ist der Vorsprung – zumindest bei der Bildrate – mit acht statt 6,7 Bildern pro Sekunde kleiner, 30 RAW-Aufnahmen in Folge gegenüber 10 RAW-Bildern in Folge sind allerdings wieder ein deutlicher Unterschied. Wer der Sport- und Actionfotografie nicht abgeneigt ist, kann bei der RX10 II zudem von deren deutlich schnellerem Autofokus (0,21 Sekunden gegenüber 0,32 Sekunden) profitieren.

Die abgedichteten Magnesiumgehäuse sind sehr hochwertig verarbeitet:

Links sehen Sie die Sony Cyber-shot DSC-RX10 II, rechts die RX10.

Die Bildqualität beider Kameras bewegt sich bis auf die höchsten ISO-Stufen auf dem gleichen Niveau, größere Unterschiede lassen sich nicht erkennen. Erst ab etwa ISO 6.400 löst die RX10 II Details etwas besser auf. Nicht wirklich groß ist der Vorteil der RX10 II beim Sucher und dem Display. In beiden Fällen hat die zweite RX10 Generation aber mehr zu bieten: Deren Sucher liefert dank 2,36 Millionen Subpixel (RX 10: 1,44 Millionen Subpixel) ein etwas schärferes Sucherbild, das LCD kann man zudem weiter nach oben schwenken und von oben besser einsehen.

Sinnvoll sind die neuen Funktionen der RX10 II, wie die mögliche Angabe einer Urheberrechtsinformation oder das automatische Zoomen zum AF-Punkt bei der Wiedergabe. Die Messfelderweiterung kann zudem bei einigen Motiven hilfreich sein, mit dem elektronischen Verschluss ist die Belichtung deutlich flexibler möglich. Dass man die RX10 II mit den PlayMemories Camera Apps erweitern kann, ist zudem ebenso ein Vorteil.

Zu den Beispielaufnahmen des Testsiegers:

Während diese Punkte den doppelt so hohen Preis allerdings kaum rechtfertigen, hat die RX10 II die deutlich bessere Videofunktion zu bieten. Die 4K-Aufnahmen der Bridgekamera sind exzellent und überbieten die Full-HD-Videos der RX10 deutlich.

Unser Testsieger:

Zudem sind mit der Highspeed-Funktion der RX10 II beeindruckende Zeitlupenaufnahmen möglich. Wer daran weniger interessiert ist und mit der wirklich guten Bildqualität der Full-HD Videos der RX10 leben kann, macht aber selbst als Videointeressierter mit der RX10 nichts falsch.

Unsere Auszeichnungen des jeweiligen Einzeltestberichts:

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