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Das Fazit zur Canon EOS 5D Mark II

Die digitale Vollformat Spiegelreflex-Kamera Canon EOS 5D Mark II hat im Test bewiesen, dass auch jenseits der 20 Megapixel-Grenze eine hervorragende Bildqualität, geringes Bildrauschen bei hohen ISO Empfindlichkeiten und dennoch eine hohe Serienbildgeschwindigkeit möglich sind. Die derzeitige Referenzkamera in Sachen Bildqualität bei digitalen Vollformat Spiegelreflex-Kameras ist die 12,1 Megapixel Kamera Nikon D700. Die Canon EOS 5D Mark II kann sich trotz erhöhter Megapixelzahl und gleichbleibender Sensorgröße in Sachen Bildrauschen erstaunlicherweise auf etwa gleichem Niveau wie die Nikon D700 einfinden und bietet zudem aufgrund der gesteigerten Megapixelzahl eine etwas verbesserte Bilddetail-Wiedergabe.

Die Canon EOS 5D Mark II bietet ein ultra-hochauflösendes 3,0 Zoll Display mit 920.000 Bildpunkten, welches maximale Einblickwinkel zulässt und einen ebenso gestochen scharfen Eindruck, wie das Display der Canon EOS 50D hinterlässt. Auf dem Display kann zudem die Live View Ansicht betrachtet werden, welche übrigens über die HDMI Schnittstelle auch problemlos auf ein externes TV-Gerät mit HDMI Anschluss übertragen werden kann. Wer seine EOS 5D Mark II bequem konfigurieren möchte, kann so auch die Menüs alternativ über HDMI auf einem externen Display durchforsten. Dabei ist aber Vorsicht geboten, denn das HDMI Kabel liegt der Kamera serienmäßig nicht bei.

Wer die Canon EOS 5D Mark II für Studiozwecke einsetzen möchte, wird erfreut sein, dass die kostenlose Software "EOS Utility" serienmäßig auf CD mitgeliefert wird. Die Fernsteuerungssoftware erlaubt eine Remote Live View Ansicht mit Vergrößerungs-Funktion, Schärfentiefenvorschau, Timer- und Intervallaufnahme-Funktion und natürlich die Wahl aller benötigten Aufnahmeeinstellungen wie ISO Empfindlichkeit, Blende, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur, Weißabgleich und bietet nicht zuletzt die Möglichkeit, eine manuelle Feinjustierung der Fokussierung durchzuführen.

Die Handhabung der Kamera ist in fast jeder Hinsicht äußerst praxistauglich, die einzige, eher nervige Angelegenheit ist, dass die CF Speicherkarte nach normal starkem Druck auf den Speicherkarten-Auswurfknopf aus dem Kartenslot der Kamera schießt, wobei die CF Karte im dkamera Labor schon das ein oder andere Mal auf den Boden gefallen ist. Wer hier schmunzelt, dessen Gesichtsausdruck möchte ich sehen, wer aufgrund dieser Gegebenheit seine mit Urlaubsbildern vollgepackte 16GB Speicherkarte beim Wechseln in die nächste Pfütze springen sieht. Natürlich erhält die EOS 5D Mark II bezüglich dieser "Eigenheit" keinen Punktabzug, doch warnen wollen wir Sie vor diesem Fettnäpfchen dennoch - besser vorher als nachher.

Der Videoaufzeichnungs-Modus der Canon EOS 5D Mark II ist sehr gelungen. Wer dachte, mit dieser Vollformat-Kamera kann man "nur" Fotografieren, der wird erstaunt sein, dass die Kamera bei 1.920 x 1.080 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde im nativen Full HD Format - jedoch leider ohne automatischer Scharfstellung - Filme aufzeichnen kann. Während der Videoaufnahme kann manuell optisch gezoomt und manuell fokussiert werden. Nach kurzer Testphase weis jeder Anwender jedoch, welch großen Mehrwert hier ein Autofokus gebracht hätte. Ein Video kann bei Full HD Auflösung übrigens maximal 4GB und damit, laut unserem Test, immerhin noch ganze 13 Minuten und 59 Sekunden lang sein. Die Bildqualität der Videoaufnahmen ist sehr gut.

Die Canon EOS 5D Mark II erhält den dkamera Kauftipp und stellt die neue Referenzkamera in Sachen Bildqualität dar, stößt damit aber die Nikon D700 Vollformat DSLR Kamera keinesfalls gänzlich vom Thron. Denn die Nikon D700 bietet nicht zuletzt durch die geringere Bildauflösung einen schnelleren Serienbildmodus und kostet derzeit rund 350 Euro weniger als die Canon EOS 5D Mark II. Da das Canon EF 24-70mm F2,8 L USM Macro Objektiv keinen optischen Bildstabilisator bieten kann, empfehlen wir dieses eher für Studiozwecke. Das Canon EF 24-105mm F4,0 L IS USM Macro Kit-Objektiv stufen wir als gelungenen Allrounder für die Canon EOS 5D Mark II ein.

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Pro&Contra zur Canon EOS 5D Mark II

  • Sehr gute Bildqualität und hohe Detailwiedergabe auch bei relativ schlechten Lichtverhältnissen
  • Geringes Bildrauschen selbst bei hohen Empfindlichkeiten bis ISO 3.200 und mehr
  • Meist guter automatischer Weißabgleich
  • Sehr schnelle und präzise Fokussierung
  • Schnelle Serienbildgeschwindigkeit (3,9 Bilder/S. im JPEG Format bis die Speicherkarte voll ist)
  • Es ist eine Vielzahl an sehr hochwertigen Objektiven verfügbar
  • 3,0 Zoll Display mit 920.000 Bildpunkten und guter Helligkeit (7 Helligkeitsstufen)
  • Das Kameradisplay hat selbst bei maximalen Einblickwinkeln eine gute Lesbarkeit
  • Sehr gute Verarbeitungsqualität und sehr gute Handhabung
  • Live View Funktion vorhanden
  • Live View und Videoaufzeichnung während der Live View verbrauchen den Akku nur etwas schneller
  • Gute Akkulaufzeit: nach 655 Fotos und 17 Minuten Full HD Aufnahme noch 63% Restkapazität
  • Kamera-Fernsteuerung mittels der beiliegenden Software "EOS Utility" inkl. Remote Live View möglich
  • Die Software "EOS Utility" erlaubt eine Schärfentiefenvorschau, Timer/Intervall-Aufnahmen, uvm.
  • Kamera nicht zuletzt dadurch auch sehr gut für den Studioeinsatz geeignet
  • Das EOS Integrated Cleaning System hat eine neue, antistatische Fluorbeschichtung auf dem Tiefpassfilter
  • Das Kameragehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung und ist durch Spezialdichtungen geschützt
  • Videos können in Full HD bei 1.920 x 1.080 bei 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden
  • Während der Videoaufzeichnung kann je nach Objektiv manuell optisch gezoomt werden
  • Die Videos können am Kameradisplay (bzw. TV) in 4 Zeitlupe-Geschwindigkeiten wiedergegeben werden
  • Von der Zeitlupefunktion kann sehr schnell und praktisch in die normale Geschwindigkeit gewechselt werden
  • HDMI Out Schnittstelle vorhanden, Verbindung zu Full HD Display klappte auf Anhieb
  • Über HDMI kann per Live View auch am externen Anzeigegerät (TV) gearbeitet werden
  • Akku und Speicherkarte sind entnehmbar, ohne die Kamera vom Stativ lösen zu müssen
  • Kein ins Gehäuse integrierter optischer Bildstabilisator
  • Für diese Kameraklasse zu geringe Farbneutralität (vergleichbar mit Sony Alpha 900)
  • Während der Videoaufzeichnung kann nur manuell fokussiert werden
  • Die Full HD Videoaufzeichnung wird nach ca. 13 Minuten und 59 Sekunden unterbrochen
  • Ein Full HD Film kann max. 4GB bzw. 13:59 Minuten groß/lang sein (bei 640 x 480: 29:59 Minuten)
  • Der Live View Kontrast-Autofokus ist sehr langsam

Testurteil

Alle Urteilsgrafiken dürfen nur unverändert und mit Link auf unseren Test auf externen Webseiten verwendet werden.

Durch Anklicken erscheinen alle dkamera Urteile zur Canon EOS 5D Mark II in großer Druckansicht.

dkamera Auszeichnung

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Kommentare

vielleicht täusche ich mich, aber ...

vielleicht täusche ich mich, aber ich finde, die EOS 5d Mark II ist verhältnismässig langsam mir 3.9 B/s
Kommentare würden mich sehr interessieren...vielen Dank!

Du hast durchaus Recht! Im ...

Du hast durchaus Recht!
Im Vergleich zur D700 von Nikon oder auch zur 1Ds hat sie eine etwas "langsamere" Serienbildfolge.

Das rührt aus einem bestimmten Grund:
Die 5D (egal ob I oder II) ist für Profis eine "Zweitkamera". Die meisten benutzen sie zusammen mit einer 1Ds. Nur sehr wenige Fotografen (gute, die Bildfuzzis ausgenommen) stürzen sich mit einem Body in den Kampf, und wenn dann auch nicht mit einer 5D.

Der Triebmotor für Serienbilder und Sport ist und bleibt die 1D (Mk III oder IV). Und die wird als "graue Eminenz" im Pressedienst auch nicht von der neuen, eierlegenden Wollmilchsau, 5D II vertrieben.

Die 5D ist und bleibt, auch in der neuen Auflage, ein Werkzeug für Portrait und Reportage, aber definitiv NICHT für Sport oder andere Extrembeanspruchungen der Bildfolge.

Man kann das Thema natürlich auf und ab diskutieren, schlussendlich ist und bleibt sie keine Rennmaschine, das war schon die Mark I nicht...

Das war jetzt mein (subjektiver) Standpunkt, ich hoffe, dass sich noch ein paar Andere hier an der Diskussion beteiligen.

Gruß,
BePo

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