Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Es folgen die besonderen Merkmale und Eigenschaften der Kamera.
Die Canon EOS R3 ist das erste spiegellose Spitzenmodell von Canon. Wie die DSLRs der EOS-1DX-Serie verfügt die EOS R3 über einen eingebauten Hochformatgriff und ein besonders robustes Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung.
Das RF-Bajonett ist von einigen anderen EOS R-Kameras bekannt, mittlerweile lassen sich sehr viele RF-Objektive erwerben. Einige davon sind mit einem IS-Bildstabilisator ausgerüstet, dieser kann mit dem Body-IS der EOS R3 zusammenarbeiten.
Die rechte Oberseite der Kamera erinnert an die EOS R5, bei der EOS R3 fehlt jedoch der Videoauslöser. Videos werden hier über die Rückseite gestartet, die Funktion kann jedoch auch auf andere Tasten gelegt werden.
Auf der Rückseite der Kamera wurden manche Bedienelemente wegen des Hochformatgriffs doppelt angeordnet. Dazu gehören der Joystick, der Smartcontroller und die Tasten zur Belichtungsspeicherung sowie AF-Messfeldwahl.
Mit dem RF 24-70mm F2,8 L IS USM bringt die EOS R3 1.914g auf die Waage. Rund die Hälfte des Gewichts geht dabei jedoch auf das Objektiv zurück. Im Vergleich zur ähnlich ausgestatteten EOS-1DX Mark III fällt die EOS R3 deutlich leichter aus. Das dürfte unter anderem auf den fehlenden optischen Sucher und Spiegelkasten zurückzuführen sein.
Das RF 24-70mm F2,8L IS USM ist Canons lichtstarkes Standardzoom und für viele Aufnahmesituationen geeignet. Zur Feature-Liste gehören ein schneller sowie leiser USM-Fokusmotor und ein IS-Bildstabilisator.
Über das monochrome Kontroll-Display lassen sich viele Informationen ablesen. Dazu gehören unter anderem der gewählte Fokusmodus, die Belichtungsmessmethode oder der Bildstil. Ist die DSLM ausgeschaltet, zeigt das Panel stets das Fotoprogramm an.
Die Canon EOS R3 ist mit zwei Speicherkartenslots ausgestattet. Im ersten Slot lassen sich CFexpress Typ B-Karten einsetzen, im zweiten Slot SD-Modelle. Letztere sollten unbedingt den UHS-II-Standard unterstützen, ansonsten sind Videoaufnahmen nur mit deutlichen Einschränkungen möglich.
Der elektronische Sucher der DSLM vergrößert 0,76-fach, beim verbauten Panel handelt es sich um ein OLED-Modell mit 5,76 Millionen Subpixel. Die Wiedergabe kann mit 60 oder 120 Bildern pro Sekunde erfolgen, ein Augensensor aktiviert den Sucher automatisch.
Ein integriertes Blitzgerät hat Canon bei der EOS R3 nicht verbaut, externe Systemblitze müssen daher über den Zubehörschuh gesteuert werden. Für Videoeinsätze mit einer professionellen Audioaufnahme erlaubt der Schuh zudem das Aufstecken des "CA-XLR2d-C" genannten XLR-Mikrofon-Adapters von Tascam.
Für die notwendige Power sorgt bei der DSLM ein Lithium-Ionen-Akku vom Typ LP-E19. Dieser wird mit einer Kapazität von 2.700mAh und einer Spannung von 10,8V angegeben. Für das Laden des Akkus in der Kamera bietet Canon den USB-Netzadapter "PD-E1" an. Natürlich liegt der Kamera aber auch eine Ladeschale bei.
Zu den Audioschnittstellen der EOS R3 gehören ein Mikrofoneingang und ein Kopfhörerausgang. In beiden Fällen handelt es sich um 3,5mm Klinkenbuchsen. Studioblitze können unter anderem auch via Blitzsynchronbuchse angesteuert werden.
Der USB-C-Port erlaubt unter anderem den Anschluss an einen Computer, über den Micro-HDMI-Port lässt sich ein Video- und Audiostream ausgeben.
Der Gigabit-Ethernet-Port wurde unter anderem für das Tetherd-Shooting verbaut. Damit können die Aufnahme direkt zu einem Computer übertragen werden. Drahtlos funkt die EOS R3 mit WLAN, Bluetooth und GPS sind ebenfalls mit an Bord.
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