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Das Fazit zur Canon IXUS 180

Der CCD-Bildsensor der Canon IXUS 180 ist 1/2,3 Zoll groß und löst 19,9 Megapixel (5.152 x 3.864 Bildpunkte) auf. Bei der ISO-Wahl kann man sich zwischen 100 und bis zu 1.600 entscheiden, ebenso ist auch eine ISO-Automatik vorhanden.

Die Bildqualität der Canon IXUS 180 ist bei guten Lichtverhältnissen akzeptabel. Selbst bei ISO 100 lässt sich schon ein Bildgrieseln erkennen, das bei der normalen Betrachtung ohne eine stärkere Vergrößerung aber noch nicht auffällt. Bei ISO 200 nimmt dieses etwas zu, bei ISO 400 setzt dann eine erste deutlichere Rauschreduzierung ein. Diese verhindert ein stärkeres Rauschen, ihr fallen aber auch Details zum Opfer. Während man Aufnahmen mit dieser Sensorempfindlichkeit jedoch noch recht gut verwenden kann, sind bei ISO 800 schon große Abstriche notwendig. ISO 1.600 sollte man grundsätzlich vermeiden. Die Aufnahmen zeigen hier ein deutliches Rauschen und geben Details nur noch schlecht wieder.

Bei schlechteren Lichtverhältnissen sind die Bilder nur bis ISO 200 ohne größere Einschränkungen nutzbar, Aufnahmen mit ISO 400 fallen bereits deutlich schlechter aus. Auf Bilder mit noch höheren ISO-Werten würden wir auf jeden Fall verzichten. Insgesamt ist die Bildqualität etwas schlechter als im Klassendurchschnitt.

Von "echten" Serienaufnahmen kann man bei nur 0,7 Bildern pro Sekunde nicht sprechen:

Serienaufnahmen speichert die Kompaktkamera mit sehr langsamen 0,7 Bildern pro Sekunde. Diese Geschwindigkeit ist für fast alle Situationen zu langsam, echte Serienaufnahmen sind nicht möglich. Der Autofokus der Canon IXUS 180 (Geschwindigkeit) stellt im Weitwinkelbereich in 0,25 Sekunden und damit recht schnell scharf. Am Teleende vergeht etwas mehr Zeit, aber auch hier bleibt die Kamera Schnappschuss-tauglich. Die Auslöseverzögerung liegt generell bei kurzen 0,03 Sekunden. Punkten kann die IXUS 180 auch mit ihrer kurzen Einschaltzeit. 1,35 Sekunden vergehen vom Drücken des Einschalters bis zur vollständigen Displayanzeige. Dieser Wert ist gut bis sehr gut. Auf das erste Bild muss nach dem Einschalten zudem nur 1,27 Sekunden gewartet werden.

Die Farbwiedergabe fällt in etwa durchschnittlich aus. Abweichungen vom Sollwert sind vorhanden, gehen für ein Modell der Einsteigerklasse aber in Ordnung.

Mit dem 10x Zoomobjektiv ist man bei der Brennweite (24 bis 240mm KB) gut ausgestattet:

Kompakte Kameras mit großen Zoombereichen können bei der Bildqualität meistens nicht überzeugen. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel, und so fällt die IXUS 180 mit ihrem 10-fach-Zoom positiv auf. Bei nahezu jeder Brennweite weiß neben der Bildmitte auch der Bildrand zu überzeugen, selbst in den Ecken fällt die Schärfe nur wenig ab. Die Abbildungsleistung bewegt sich daher deutlich über dem Durchschnitt. Eine Randabschattung lässt sich nur leicht feststellen, die Verzeichnung wurde zumindest im Weitwinkel aber nicht optimal korrigiert. Damit kann man allerdings leben.

Einzig kritisch sind beim Objektiv der Kompaktkamera die teilweise deutlich sichtbaren chromatischen Aberrationen zu nennen. Die Brennweitenabdeckung der Kamera ist mit 24 bis 240mm KB-äquivalent gut, die Lichtstärke mit F3 bis F6,9 allerdings klassenüblich gering. Höhere ISO-Werte sind bei schlechteren Lichtverhältnissen daher vorprogrammiert. Damit sich auch längere Belichtungszeiten ohne Verwacklungen realisieren lassen, besitzt die IXUS 180 einen optischen Bildstabilisator. Dieser macht Freihand-Aufnahmen am Teleende mit etwa 1/30 Sekunde möglich und kompensiert somit drei Blendenstufen.

Die Bildqualität der kompakten Canon IXUS 180 könnte bei höheren ISO-Werten besser sein:

Unser Fazit:
Bei der Canon IXUS 180 (Praxis) handelt es sich um eine einfache Kompaktkamera, die sich von Smartphone-Kameras vor allem durch ihr Zoomobjektiv abheben kann. Mit dem 10x Zoom und 24 bis 240mm KB-Brennweite ist man bei guten Lichtverhältnissen ordentlich ausgestattet. Die geringe Lichtstärke des Objektivs sorgt bei weniger Licht allerdings für ein schnelles Ansteigen der Sensorempfindlichkeit und somit auch des Bildrauschens. Der 1/2,3 Zoll große CCD-Sensor sorgt bereits bei niedrigen Empfindlichkeiten für ein leichtes Grieseln, bis ISO 400 kann man die Aufnahmen jedoch noch ohne allzu große Einschränkungen verwenden. Details werden bis hierher recht gut aufgelöst, höhere ISO-Werte sollte man aber vermeiden.

Bei der Bedienung überzeugen die großen Tasten, viele Optionen sind aber nicht vorhanden:

Punkten kann die Canon IXUS 180 (Beispielaufnahmen) auch mit ihrem gut arbeitenden optischen Bildstabilisator, der überdurchschnittlichen Abbildungsleistung des Objektivs und dem recht flott scharfstellenden Autofokus. Loben muss man auch die kurze Einschaltzeit. Die Bedienung ist einsteigerfreundlich. Nur wenige Parameter lassen sich allerdings verändern, wenn man selbst Hand anlegen möchte. Beim Kameragehäuse setzt Canon zwar nur auf Kunststoff, die Verarbeitung geht aber in Ordnung. Da die Oberfläche glatt ausfällt, sollte man beim Fotografieren etwas aufpassen, damit die IXUS 180 nicht versehentlich herunterfällt.

Das Objektiv ist zwar lichtschwach, überzeugt aber mit einer guten Abbildungsleistung:

Nicht zu gefallen wissen die zu langsame Serienaufnahme (nur 0,7 Bilder pro Sekunde), das pixelige Display und die maue Qualität der Videoaufnahmen. Damit muss man in der Klasse der sehr günstigen Einsteigerkameras aber leider leben. Dass ein HDMI-Port fehlt, ist dagegen auch bei einer einfachen Kompaktkamera nicht verständlich.

Pro&Contra zur Canon IXUS 180

  • 10x Zoom (24-240mm KB) trotz kompaktem Kameragehäuse
  • Mit 24mm sehr brauchbarer Weitwinkelbereich
  • Gute Abbildungsleistung des Objektivs auch an den Bildrändern
  • Sehr kleine (2,4cm dünn) und leichte (134g mit Akku und Speicherkarte) Digitalkamera
  • Das Kameragehäuse ist akzeptabel verarbeitet
  • Relativ große Tasten
  • Guter optischer Bildstabilisator (Foto und Video)
  • Sehr kurze Auslöseverzögerung (0,03 Sek.) und kurze Fokussierungszeit (0,25 Sek.)
  • Mit 1,35 Sekunden kurze Einschaltzeit
  • Auch kurze Wartezeit bis zum ersten Bild (1,27 Sekunden)
  • Sieben Szenenmodi ("Porträt", "Schnee", ...)
  • Sechs Kreativ-Effekte ("Miniatur", "Spielzeugkamera", ...)
  • Sehr guter Makromodus (ab ca. 1cm Motivabstand)
  • Zur 256GB Lexar Professional 600x Speed (UHS-I, Class 10) SDXC Speicherkarte kompatibel
  • Zur Lexar Professional SDHC 2.000x (300MB/Sek) UHS-II Class 10 64GB Karte kompatibel
  • Die Bildqualität ist insgesamt unterdurchschnittlich (Leichtes Rauschen bereits ab ISO 100 sichtbar)
  • Mit 0,7 Bildern pro Sekunde sehr langsame Serienbildgeschwindigkeit
  • Das Display ist mit 230.000 Subpixel zu gering aufgelöst, zudem kleine Einblickwinkel
  • Das Objektiv fällt mit F6,9 am Teleende nur sehr lichtschwach aus
  • Die Bildqualität der HD-Videos ist mau
  • Kein HDMI-Ausgang vorhanden

Testurteil

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