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Praxisbericht zur Canon PowerShot S110

Die Canon PowerShot S110 (Datenblatt) ist das Nachfolgemodell der Canon PowerShot S100 (Datenblatt) und wurde im September dieses Jahres vorgestellt. Die Canon PowerShot S110 orientiert sich stark am Vorgänger, Verbesserungen finden sich nur im Detail.

Das Gehäuse der Canon PowerShot S110 (Produktfotos) ist sehr kompakt gehalten, das Objektiv steht nur etwa 5 Millimeter aus dem Gehäuse hervor. Das Kameragehäuse ist gut verarbeitet, ein Handgriff zum besseren Handling fehlt aber leider. Zur Erinnerung: Die Canon PowerShot S100 besaß immerhin noch eine kleine Griffunterstützung. Da die Canon PowerShot S110 aber nur 194 Gramm wiegt und damit zu den leichteren Digitalkameras zählt, lässt sie sich auch ohne Handgriff sicher in der Hand halten. Durch ihre kompakten Abmessungen ist sie – als eines der wenigen Modelle mit größerem Bildsensor – zudem voll "Hosentaschen-tauglich".

Das Tasten-Layout der Canon PowerShot S110 (Technik) orientiert sich fast vollständig an der Canon PowerShot S100, die Änderungen fallen nur minimal aus. Auf der Oberseite der Digitalkamera liegen das Programm-Wählrad, der kombinierte Foto-Auslöser und Brennweitenregler sowie die Power-Taste. Letztere liegt eben im Gehäuse und nah am Auslöser, dadurch ist sie nur relativ schwer zu bedienen. Der Druckpunkt des Foto-Auslösers fällt sehr präzise aus, leider muss beim Auslösen (genau wie bei den Vorgänger-Kameras der S-Serie) mit dem Zeigefinger immer über das Moduswählrad gegriffen werden - wenn die Positionen dieser beiden Elemente vertauscht würden, wäre dies deutlich besser in der Handhabung. Auch auf der Rückseite gleicht die Canon PowerShot S110 dem Vorgängermodell fast vollständig, einzig die Daumenablage wurde ein klein wenig verändert. Neben dem kombinierten Steuerkreuz und Einstellungs-Wählrad, mit dem sich der Autofokus-Modus, das Display, der Blitz und die Belichtungskompensation sowie das WLAN-Modul aktivieren lassen, verfügt die Canon PowerShot S110 über eine frei belegbare Taste, eine Taste zum Starten der Videoaufnahme, zum Aufrufen des Wiedergabe-Modus sowie des Menüs. Die Tasten liegen plan im Gehäuse, lassen sich wegen ihrer etwas größeren Abmessungen aber noch akzeptabel bedienen. Der Video-Auslöser liegt leider an einer ungünstigen Stelle, Videos werden deshalb meistens mit einer sichtbaren Bewegung der Digitalkamera beendet. Mit dem Einstellungs-Wählrad kann schnell und komfortabel durch die Menüs navigiert werden. Als zweites Einstellungs-Wählrad dient der Objektivring. Dieser kann frei belegt werden und erlaubt unter anderem die schnelle Einstellung der Blende oder der Brennweite. Das stufenweise Einrasten und die Anzeige im Display geben dem Fotografen dabei eine sehr gute Rückmeldung zu seinen Einstellungen.

Das Menü ist wie bei allen Modellen von Canon übersichtlich aufgebaut und gestaltet. Für eine Kompaktkamera bietet die Canon PowerShot S110 (Abbildungsleistung) sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und Modi: Neben der Voll- und Programm-Automatik, besitzt sie eine Zeit- (Av) und Blenden-Automatiken (Tv) sowie einen manuellen Belichtungs-Modus. Im Custom-Programm (C) kann zudem ein Modus nach eigenen Wünschen zusammengestellt werden. Außerdem sind ein Filmtagebuch-Modus, verschiedene Szenen-Modi (Porträt, Nachtaufnahme ohne Stativ, …) und diverse Kreativ-Filter (HDR, Miniatur-Effekt, Spielzeugkamera-Effekt, ...) vorhanden. Für Bewegtbilder gibt es einen extra Video-Modus, über den Video-Auslöser kann die Film-Aufzeichnung aber in allen Modi gestartet werden. Nicht schlecht: Die Kreativ-Filter lassen sich teilweise in mehreren Stufen variieren. Auch bei der Canon PowerShot S110 (Bildqualität) fehlt ein echter Panorama-Modus, es gibt nur einen sogenannten Stitching-Assistenten, der das Aufnehmen der Einzelbilder für spätere Panoramen erleichtern soll. Der Highspeed-Serienbild-Modus, der zehn Bilder pro Sekunde für zehn Bilder in Folge aufnehmen kann, befindet sich unter den Szenen-Modi. Hier lassen sich jedoch nur JPEGs speichern, Blende, Zeit und ISO-Wert gibt im Highspeed-Modus außerdem die Kamera vor. Im Makro-Modus liegt der minimale Objektabstand bei etwa drei Zentimeter, dies ist für das ein oder andere Makro-Bild durchaus ausreichend. Kann der Autofokus einmal nicht korrekt fokussieren, kann als Alternative manuell fokussiert werden. Dabei erhält der Fotograf Unterstützung von einer Displaylupe.

Das Display ist 3,0 Zoll groß (Seitenverhältnis 4:3) und löst 461.000 Subpixel auf. Damit liefert es zwar in den allermeisten Fällen eine gute Detailwiedergabe, gerade im Premium-Bereich statten viele andere Hersteller ihre Digitalkameras aber mit doppelt so hoch auflösenden Displays aus. Neu hinzugekommen ist die kapazitive Touchscreen-Oberfläche: Diese kann einerseits zum Einstellen der Fotoparameter verwendet werden, andererseits dient sie auch als Foto-Auslöser. Die Touchscreen-Oberfläche reagiert dabei sehr schnell und präzise - ähnlich einem aktuellen Smartphone.

Im Video-Modus nimmt die Canon PowerShot S110 (Beispielaufnahmen) bei Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) - jedoch Canon-typisch nur 24 Bilder pro Sekunde auf: Dies ist nicht mehr zeitgemäß, zeigen sich bei schnell bewegenden Objekten oder Schwenks doch leichte Ruckler. Mindestens eine Auswahl zwischen 25 und 30 Bildern pro Sekunde sollte mittlerweile in diesem Kamerasegment schon Standrad sein. Gespeichert werden die Videos mit H.264-Codierung in einer MOV-Datei. Bei Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) liegt die Datenrate der Videos bei etwa 35 Mbit/s, dies entspricht einer Dateigröße von etwa 280 MByte pro Minute. Die Bildqualität der Videos fällt hervorragend aus. Die Detailwiedergabe bewegt sich bei Full-HD-Auflösung auf allerhöchstem Niveau, auch feine Details wirken scharf und klar. Das optische Zoom arbeitet langsam und sanft, im Weitwinkelbereich ist allerdings ein Brennweitensprung sichtbar. Der Autofokus arbeitet teilweise schnell, teilweise eher gemächlich. Der optische Bildstabilisator beruhigt die Videos auch im Gehen noch gut, Moire-Effekte sind quasi nicht sichtbar. Die Tonqualität des Stereo-Mikrofons fällt akzeptabel aus. Bei reduzierter Video-Auflösung (640 x 480 und 320 x 240 Pixel) kann die Canon PowerShot S110 auch Zeitlupen-Videos aufnehmen.

Bei den Anschlüssen bietet die Canon PowerShot S110 (Technik ) ein gewohntes Bild: Hinter einer Schutzklappe liegen auf der rechten Kameraseite ein Mini-HDMI-Port zum Anschluss an ein TV-Gerät und ein Mini-USB-Port zum Anschluss der Kamera an einen Computer.

Der Blitz wird über das Kameramenü aus- und wieder eingefahren, seine leicht erhöhte Position senkt die Rote-Augen-Gefahr etwas. Auch bei 24mm Brennweite kann er das Bild noch vollständig ausleuchten.

Bei den drahtlosen Technologien hat sich Canon zu einem Wechsel entschieden: Während die Canon PowerShot S100 noch einen GPS-Empfänger zur Geo-Positionsaufzeichnung besaß, wurde dieser bei der Canon PowerShot S110 (Farbwiedergabe) weggelassen. Dafür hat Canon der Canon PowerShot S110 ein WiFi-Modul spendiert. Den Wegfall des GPS-Moduls erklärt Canon auf der offiziellen Produktwebseite wie folgt: "Die über den GPS-Empfänger Ihres Smartphones festgestellten Standortdaten zum Zeitpunkt der Aufnahmen können per WLAN auf die Bilddaten der Kamera überspielt werden." - wir empfinden dies aber als zu umständlich und wenig praktikabel, ein zusätzliches GPS-Modul wäre auch bei dieser Kamera sinnvoll gewesen.

Bei der kabellosen Datenübertragung bietet die Canon PowerShot S110 (Produktfotos) zahlreiche Möglichkeiten, die Bilder an andere Geräte zu senden. Während die Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet-PC (nur mit iOS oder Android-Betriebssystem) schnell hergestellt ist, sind für die Übertragung auf einen PC ein paar mehr Einstellungen notwendig.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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*Diese Links führen zu Amazon- oder anderen Online-Angeboten, keine Verfügbarkeitsgarantie, keine Garantie auf günstigsten Preis, Preise können variieren, Preise inkl. MwSt. / evtl. zzgl. Versandkosten, alle Angaben ohne Gewähr.
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Kommentare

Die Kamera war nach 2,5 ...

Die Kamera war nach 2,5 Jahren defekt. Der in den Kundenrezensionen bei Amazon bereits mehrfach beschriebene Objektivfehler ist auch bei mir aufgetreten. Eine Reklamation und Reparatur auf Kulanz bei Canon wurde abgelehnt. Angeblich ist bei Canon kein Objektivfehler bei dieser Kamera bekannt. Sehr auffällig ist, dass der Fehler fast immer kurz nach Ablauf der zweijährigen Garantie auftritt. Deswegen habe ich keinerlei Vertrauen mehr in Canon Produkte und werde mir ab sofort nie wieder Canon Produkte kaufen. Ich würde vom Kauf dieser Kamera auf jeden Fall abraten!!!

Auch meine Canon S 110 ...

Auch meine Canon S 110 hat nach etwa 2-jährigem Einsatz nicht mehr funktioniert: das Objektiv zog beim Abschalten der Kamera nicht mehr ein.

auch meine canon s110 hatte ...

auch meine canon s110 hatte nach 2,5 jahren den oben angeg. fehler- nun liegt sie schon 6 Mo. herum. eine rep. läge bei 100-180 euro und dieser schaden soll trotzdem wieder auftreten, also ein konstruktionfehler ! da kann mann sich nur noch wundern und canon interessiert dies nicht.

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