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Praxisbericht zur Canon PowerShot SX280 HS

In unserem Hands-On-Video der Canon PowerShot SX280 HS demonstrieren wir Ihnen die Bedienelemente und einige der Einstellungsmöglichkeiten im Menü.

Optisch unterscheidet sich die Canon PowerShot SX280 HS (Datenblatt) nur geringfügig vom Vorgängermodell. Nur die etwas veränderte Oberseite, inklusive des „GPS-Buckels“ und des jetzt runden Ein- und Ausschalters, hebt sich deutlich vom Vorgänger ab. Die Lage der Tasten auf der Rückseite ist fast völlig identisch, nur der Videoauslöser und die Taste zum Aufrufen des Wiedergabemodus wurden vertauscht. Die Tasten fallen insgesamt sehr groß aus und lassen sich gut bedienen. Mit dem Einstellrad können die Blende oder die Verschlusszeit schnell verändert werden, zudem lässt sich schnell durch das Menü navigieren.

Beim Gehäuse überzeugt die Canon PowerShot SX280 HS (Technik) mit einem hochwertigen Äußeren und einer sehr soliden Verarbeitung. Etwas besser könnte das Handling der Reisezoomkamera ausfallen, denn ein (gummierter) Handgriff fehlt. Es gibt zwar immerhin eine kleine Griffunterstützung, besser wäre allerdings ein „echter“ Handgriff gewesen.

Das Menü ist bei der Canon PowerShot SX280 HS (Bildqualität) wie bei allen Kompaktkameras von Canon aufgebaut. Über die mittlere Taste des Einstellrades („Func./ Set“) wird ein Quick-Menü mit den wichtigsten fotografischen Einstellungen (ISO-Empfindlichkeit, Belichtungsmessmethode, Weißabgleich, …) aufgerufen, das Hauptmenü mit generellen Einstellungen wird über die Taste „Menü“ erreicht.

Auf der Programmseite hat die Canon PowerShot SX280 HS (Geschwindigkeit) einiges zu bieten: Neben dem Automatikmodus und der „Hybrid-Automatik“ können Bilder per Programmautomatik, halb automatisch (Av, Tv) oder manuell (M) aufgenommen werden. Ebenso gibt es einen „Live-Modus“, bei dem sich das Bild an die eigenen Wünsche anpassen lässt, einen „Diskreten-Modus“, bei dem alle Töne sowie der Blitz unterdrückt werden und verschiedene Szenenprogramme (Porträt, Highspeedserie, Nachtaufnahme, …). Nicht verzichten muss man bei der Canon PowerShot SX280 HS zudem auf verschiedene Kreativ-Effekte, wie einen „Fisheye-Effekt“, einen „Miniatur-Effekt“ oder einen „Poster-Effekt“.

Der Autofokus lässt sich im „Normal“-Modus und im "Makro"-Modus betreiben. Eine Naheinstellgrenze von fünf Zentimeter erlaubt in den allermeisten Situationen gute Makroaufnahmen. Die AF-Feldgröße kann zwischen „Normal“ und „Klein“ verändert werden, die Fokussierungsart lässt sich zwischen „Mitte“, „Gesicht“ und „Verfolgung“ wählen. Ebenso kann mit der Canon PowerShot SX280 HS (Bildstabilisator) auch manuell fokussiert werden. Eine Lupenfunktion unterstützt dabei beim Scharfstellen. Die Belichtungsmessung erfolgt per „Mehrfeldmessung“, „mittenbetonter Integralmessung“ oder per „Spotmessung“. Als Belichtungszeiten bietet die Reisezoomkamera dabei je nach Motivprogramm minimal 1/2.000 Sekunde oder 1/3.200 Sekunde an. Maximal sind 15 Sekunden möglich. Damit besitzt sie eine etwas größere „Belichtungsspanne“ als die meisten anderen Reisezoom-Modelle.

Das Display ist schon vom Vorgänger bekannt und 3,0 Zoll groß. Mit 460.000 Subpixel ist es zwar zur Bildkontrolle geeignet, viele Konkurrenzmodelle bieten mittlerweile allerdings schon eine doppelt so hohe Auflösung. Seine Anfälligkeit für Spiegelungen ist relativ hoch, der mögliche Blickwinkel aber immerhin groß.

Bei der Videoaufnahme gibt es im Vergleich zum Vorgänger eine deutliche Verbesserung zu verkünden. Die Canon PowerShot SX280 HS (Beispielaufnahmen ) kann – wie beispielsweise einige Modelle von Sony und Panasonic – Full-HD-Videos (1.920 x 1.080 Pixel) mit 60 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen. Damit werden auch schnellere Objekte oder Schwenks flüssig aufgezeichnet. Möglich gemacht wird die doppelte Bildrate durch den erstmals bei der Canon PowerShot SX280 HS verbauten Digic-6-Bildprozessor. Des Weiteren stehen sowohl bei Full-HD- als auch bei HD- und SD-Auflösung 30 Vollbilder pro Sekunde zur Verfügung. Über die Superzeitlupen-Funktion kann die Canon PowerShot SX280 HS zudem auch 120 Bilder pro Sekunde bei 640 x 480 Pixel und 240 Bilder pro Sekunde bei 320 x 240 Pixel speichern. Die Bildqualität der H.264-kodierten Videos (Datenrate rund 36 Mbit/s, entspricht circa 270 MByte pro Minute) ist sehr gut, der Stereoton wird allerdings sehr laut aufgenommen, wodurch ein stärkeres Rauschen in ruhigen Umgebungen wahrzunehmen ist. Der optische Bildstabilisator kann Videos gut beruhigen, der Autofokus lässt sich beim Scharfstellen etwas Zeit. Hat er sein Ziel gefunden, behält er es aber gut im Fokus. Eine unsinnige Einschränkung gibt es leider zu erwähnen: 60 Vollbilder pro Sekunde können nur im Videomodus aufgenommen werden. Wer Videos in allen anderen Modi über die Videotaste startet, kann Videos dort nur mit 30 Vollbildern pro Sekunde speichern.

Der integrierte Blitz fährt bei der Canon PowerShot SX280 HS (Technik) programmgesteuert und automatisch heraus. Er kann durch die etwas erhöhte Lage das Bild auch im Weitwinkel abschattungsfrei ausleuchten, zum Aufhellen von näheren Motiven ist er leistungsstark genug. Nicht bei jeder Kompakten zu finden: Die Blitzkorrektur erlaubt eine Anpassung von minus bis plus zwei Stufen.

Normalerweise geben wir zum Akku keine Wertung ab, da je nach Alter und Ladezyklen dessen "effektive Kapazität" deutlich schwanken kann. Bei der Canon PowerShot SX280 HS müssen wir uns aber doch äußern: Die Akkuanzeige arbeitete bei unserem Test-Modell mangelhaft. Sobald die Videoaufnahme gestartet wird, gibt die SX280 HS sehr schnell eine Warnung wegen eines leeren Akkus aus. Wird die Kamera daraufhin aus- und wieder eingeschaltet, wird wieder ein voller Akku angezeigt. Sobald eine weitere Videoaufnahme gestartet wird, erscheint dann sofort wieder die Batteriewarnung. Nach der ersten Akkuwarnung war der Akku übrigens nicht leer, sondern ermöglichte eine kontinuierliche Aufzeichnung von "noch" knapp 20 Minuten inklusive einiger Brennweitenveränderungen.

Als Kabelschnittstellen hat die Canon PowerShot SX280 HS den üblichen USB- und HDMI-Port zu bieten. Weniger üblich sind die weiteren Features der Canon PowerShot SX280 HS: Hier trumpft sie mit WLAN und GPS auf.

Mit WLAN können Bilder unter anderem drahtlos zu einem Computer, einem Mobil-Gerät oder zu einer anderen Digitalkamera geschickt werden. Ebenso ist es auch möglich kabellos zu drucken. Mit dem GPS-Empfänger lassen sich die Aufnahmeorte der Bilder speichern. Im Gegensatz zu den meisten anderen Modellen setzt Canon bei der Canon PowerShot SX280 HS (Fazit) auf die klassische, kamerainterne GPS-Speicherung und nicht auf das Taggen der Bilder per Smartphone-App.

Ein Praxisbericht von:

Thomas Kniess

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Kommentare

Text: als erste Digitalkamera von ...

Text: als erste Digitalkamera von Canon Full-HD-Videos mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen (1080p60).

Vs Technische Angabe weiter unten:

Video-Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte
Video-Frequenz: 60 Halbbilder pro Sekunde
Video-Aufnahme: 1080i60 (Full-HD)

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